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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Pressemitteilung
Berlin, 17. Januar 2012 - 03/12
Tarifkonflikt
Botzlar: Arbeitgeber riskieren massiven wirtschaftlichen Schaden
Hoch motiviert und
kampfbereit – so präsentierten sich auf dem gestrigen Treffen in Frankfurt am
Main die Ärztesprecher und Streikleiter an kommunalen Kliniken. Die
Vorbereitungen für den Ärztestreik laufen allerorten auf Hochtouren. Bereits zum
Auftakt am 26. Januar sollen die rund 600 Kliniken im Tarifbereich der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mit größtmöglicher
Intensität bestreikt werden. „Es wird vom ersten Tag an einen flächendeckenden
Vollstreik geben, der maximalen wirtschaftlichen Druck erzeugen wird. Für die
Millionenverluste, die dann entstehen, trägt einzig und allein die VKA-Spitze
die Verantwortung. Es liegt an ihr, eine weitere Eskalation des Konflikts zu
verhindern“, erklärte Dr. Andreas
Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, nach dem
Netzwerktreffen der Ärzte an kommunalen Kliniken.
Botzlar warnte die Arbeitgeber davor, die Streikbereitschaft und das Durchhaltevermögen der Ärzte zu unterschätzen. „Der Unmut der Ärzte über das Dumpingangebot der VKA ist riesengroß. Wer den Ärzten Reallohnverluste aufzwingen will, muss sich nicht wundern, wenn diese Geringschätzung ärztlicher Arbeit eine massive Gegenreaktion hervorruft“, so Botzlar. Die Ärztinnen und Ärzte erwarteten grundlegende Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen, insbesondere bei den belastenden Bereitschaftsdiensten in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. „Die Zeit der kurzfristigen Dienstanordnungen muss ein Ende haben“, forderte Botzlar.
Botzlar warnte die Arbeitgeber davor, die Streikbereitschaft und das Durchhaltevermögen der Ärzte zu unterschätzen. „Der Unmut der Ärzte über das Dumpingangebot der VKA ist riesengroß. Wer den Ärzten Reallohnverluste aufzwingen will, muss sich nicht wundern, wenn diese Geringschätzung ärztlicher Arbeit eine massive Gegenreaktion hervorruft“, so Botzlar. Die Ärztinnen und Ärzte erwarteten grundlegende Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen, insbesondere bei den belastenden Bereitschaftsdiensten in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. „Die Zeit der kurzfristigen Dienstanordnungen muss ein Ende haben“, forderte Botzlar.

