AG Hochschulmedizin

Unikliniken besser ausstatten – mehr Investitionen in Personal und IT-Infrastruktur

31.01.2018 – Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat die zukünftige Bundesregierung dazu aufgerufen, die Universitätsklinika besser auszustatten. Das geht aus einem Forderungskatalog hervor, den die AG Med anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD vorgelegt hat. Die besonderen Vorhaltekosten der Universitätsklinika für die Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden und seltenen Krankheitsbildern, für die Notfallversorgung sowie für die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Medizinstudierenden und Ärzte seien im bestehenden System der Krankenhausfinanzierung nach wie vor nicht hinreichend abgedeckt, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der acht Hochschul- und Ärzteverbände, darunter der Marburger Bund.

Weiterhin fordert die AG Med eine angemessene Personalausstattung der Universitätsklinika im bestehenden System der Krankenhausfinanzierung. Eine qualitativ hochwertige Krankenversorgung sei ohne ausreichendes Personal nicht denkbar. Besonderen Handlungsbedarf sieht die AG Med bei der IT-Infrastruktur der Universitätsklinika. Um die Hochschulmedizin zum Innovationsmotor der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu machen, müsse die neue Bundesregierung die notwendigen Investitionen in die digitale Infrastruktur der Hochschulmedizin sicherstellen. Die bisherigen Aufwendungen der Länder reichten nicht aus.

Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin an die zukünftige Bundesregierung