Tarifverhandlungen

Marburger Bund erwartet substanzielle Fortschritte in Tarifrunde

Tarifverhandlungen mit der VKA werden am 15. Januar 2015 fortgesetzt

Düsseldorf, 18.12.2014 – Geschäftsmäßig ist heute die Auftaktrunde der Tarifverhandlungen für die rund 52.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern verlaufen. Deutlich wurde, dass die Standpunkte der Verhandlungspartner erwartungsgemäß noch weit auseinander liegen. Die Arbeitgeberseite ließ kaum Verständnis für die hohe Dienstbelastung der Ärztinnen und Ärzte erkennen. Der Marburger Bund bekräftigte indes seine Erwartung, dass in dieser Tarifrunde nicht nur eine angemessene Erhöhung der Gehälter, sondern auch grundsätzliche Fortschritte bei der Vergütung und Planung von Bereitschaftsdiensten erreicht werden müssen.

"Wir haben einen klaren Auftrag unserer Mitglieder, die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern zu verbessern. Die VKA muss verstehen, dass wir hier nicht locker lassen und auf weitere substanzielle Fortschritte drängen werden", erklärte Rechtsanwalt Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes in den Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

Neben einer linearen Gehaltserhöhung von 5,4 Prozent rückwirkend ab 1. Dezember 2014 fordert der MB eine Reduzierung der zulässigen Zahl an Wochenenddiensten mit dem Ziel, dass Bereitschaftsdienst an höchstens zwei Wochenenden im Monat angeordnet werden darf. Für die Bezahlung der Bereitschaftsdienste hat der Marburger Bund eine neue Entgeltmatrix vorgelegt, die insbesondere auch die Berufserfahrung der Ärzte adäquat berücksichtigt. 

Die Tarifverhandlungen werden am 15. Januar 2015 wiederum in Düsseldorf fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Tarifrunde 2014/2015 finden Sie auch auf den Internetseiten des Marburger Bundes unter www.vka-tarifrunde.de.