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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.

Marburger Bund stellt Präsidenten der Bezirksärztekammern in Nordbaden und Südwürttemberg
Auch Vizepräsident in Südbaden aus Reihen des Marburger Bundes
Am 05.02.2011 kamen die neu gewählten Vertreter der vier Bezirksärztekammern erstmalig zusammen, um die Vorstände sowie die Vertreter für die Landesärztekammer und die Delegierten zum Deutschen Ärztetag zu wählen. Der Marburger Bund konnte in wichtigen Ämtern seine Kandidaten durchsetzen.
So wurde in Nordbaden PD Dr. Christian Benninger aus Heidelberg erneut zum Präsidenten gewählt. Als weitere Marburger Bund Vertreter wurden Prof. Dr. Dr. Christof Hofele aus Heidelberg, Dr. Jürgen Kußmann aus Bad Herrenalb sowie Dr. Bärbel Kuhnert-Frey aus Sinsheim in den Vorstand gewählt.
In Südwürttemberg wurde der bisherige Vizepräsident Dr. Michael Schulze aus Tübingen erstmals zum Präsidenten gewählt. Neben ihm vertreten Dr. Frank J. Reuther aus Ulm, Dr. Peter Benk aus Ravensburg und Dr. Günter Frey aus Ulm den Marburger Bund im Bezirksvorstand.
In Südbaden wurde Dr. Ulrich Voshaar aus Offenburg neuer Vizepräsident. Weitere Mitglieder im Vorstand sind Jens Thiel aus Freiburg und Dr. Maike Hodapp aus Offenburg.
In Nordwürttemberg vertreten Dr. Matthias Fabian und Dr. Udo Schuss, beide aus Stuttgart, die Interessen des Marburger Bundes im Vorstand der Bezirksärztekammer.
Am 26. Februar 2011 tritt die neu gewählte Vertreterversammlung der Landesärztekammer in Stuttgart erstmalig zusammen, um ihren elfköpfigen Vorstand zu wählen. Diesem gehören PD Dr. Christian Benninger und Dr. Michael Schulze als Präsidenten einer der vier Bezirksärztekammern bereits satzungsgemäß als "geborene" Mitglieder an.
Als Delegierte des Marburger Bundes in der Vertreterversammlung der Landesärztekammer wurden gewählt:
Nordwürttemberg:
Dr. med. Udo Schuss, Stuttgart
Dr. med. Walter Imrich, Esslingen
Dr. med. Matthias Fabian Stuttgart
Dr. med. Kristina Zimmermann, Grafenau
Dr. med. Christoph Wasser, Stuttgart
Dr. med. Margit Runck, Stuttgart
Dr. med. Harduin Weber, Stuttgart
Südwürttemberg:
Dr. med. Michael Schulze, Tübingen
Dr. med. Frank Reuther, Ulm
Dr. med. Peter Benk, Ravensburg
Dr. med. Günter Frey, Ulm
Dr. med. Milan Pandurović, Ravensburg
PD Dr. med. Marko Wilke, Tübingen
Dr. med. Thomas Wagner, Tübingen
Nordbaden:
PD Dr. med. Christian Benninger, Heidelberg
Dr. med. Josef Ungemach, Mannheim
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, Heidelberg
Dr. med. Jürgen Kußmann, Bad Herrenalb
Dr. med. Peter Gasteiger ,Schwetzingen
Dr. med. Manuela Hodapp, Karlsruhe
Dr. med. Maren Goeckenjan-Festag, Heidelberg
Carsten Mohrhardt, Karlsruhe
Dr. med. Johann-Wilhelm Schmier, Heidelberg
Südbaden:
Dr. med. Jens Thiel, Freiburg
Dr. med. Gerhard Schade, Konstanz
Dr. med. Maike Hodapp, Offenburg
Dr. med. Ulrich Voshaar, Offenburg
PD Dr. med. Jochen Rößler, Freiburg
Dr. med. Peter Tränkle, Bad Krozingen
Die Ergebnisse der Wahl zur Vertreterversammlung der Landesärztekammer finden Sie unter: http://www.aerztekammer-bw.de/05/2011_02/vv/vv_wahlergebnisse.pdf
MB-Delegierte zur Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg 2011/2015
Die Delegierten des Marburger Bundes
MB-Delegierte der Landesärztekammer Baden-Württemberg zum Deutschen Ärztetag 2011/2015
Die Vertreter des Marburger Bundes
Ergebnis der Kammerwahl
Niedrige Wahlbeteiligung und viele konkurrierende Listen verhindern größeren Erfolg des MB
Etwa 55.000 Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg hatten die Wahl: In der Zeit vom 22. November bis zum 3. Dezember 2010 konnten sie mittels Briefwahl anhand von Kandidatenlisten über die Zusammensetzung ihrer jeweiligen Bezirks-Kammerversammlung entscheiden.
Der Marburger Bund hat dabei in drei der vier Bezirke, in Südwürttemberg, Nordbaden und Südbaden dabei trotz der insgesamt sehr geringen Wahlbeteiligung gut abgeschnitten und stellt die jeweils stärkste Fraktion: in Südwürttemberg mit 41 %, in Nordbaden mit 34 % und in Südbaden mit 30 %. In Südbaden gewann der Marburger Bund im Vergleich zu 2006 dabei 5 % der Sitze hinzu. In Nordwürttemberg konnte der MB seine Position dagegen leider nicht halten. Von 33 % der Sitze fiel man dort auf 23 %. Zurückzuführen sein dürfte dies vor allem auf die Vielzahl der unterschiedlichen Listen, die in Nordwürttemberg zur Wahl antraten. So gab es z.B. eine Frauenliste "Ärztinnen in die Gremien"; die "Liste der ermächtigten Ärzte und Krankenhausärzte" trat erstmalig nicht nur im Bezirk sondern auch in einigen Kreisen an. In allen Bezirken zusammen erreichte der Marburger Bund 30,8 % und bleibt damit auch landesweit die stärkste Kraft. Gemessen an dem tatsächlichen Anteil der Krankenhausärzte an der Gesamtärzteschaft (ca. 50 %) bleiben die Krankenhausärzte jedoch unterrepräsentiert. Dies lässt sich zukünftig nur durch eine höhere Wahlbeteiligung ändern!
Die Wahlergebnisse in den einzelnen Bezirken finden Sie auf der Homepage des Landesärztekammer: http://www.aerztekammer-bw.de/ueberuns/10nw/01aktuell/index.html

