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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Zur Begrüßung verwies der Vorstandsvorsitzende Kilian Tegethoff darauf, dass bereits 1947 der Gründungsauftrag des Marburger Bundes in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte bestand.
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Um diesen Aufgaben in Zukunft noch mehr gerecht zu werden und um die gesellschaftliche Vernetzung gerade des Landesverbandes Berlin/Brandenburg weiter zu stärken, ist Anfang des Jahres mit Reiner Felsberg ein Politischer Geschäftsführer eingestellt worden , der sich insbesondere diesem Ziel verschrieben hat.
„Gemeinsam mit Ihnen unseren erfolgreichen Start 2011 zu begehen, stark besetzt und noch besser vernetzt!!! “ So stand es in der Einladung. Und so betonte dann Reiner Felsberg bei seiner kurzen Begrüßung, dass mit dem Empfang ein Anfang der breiten Kommunikation in die Gesellschaft hinein gemacht wird. Er dankte den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen, denn eine illustre Runde war der Einladung zu ungewöhnlicher Zeit, 15:00 an einen ungewöhnlichen Ort, in eine Bürogemeinschaft einer großen Bürgerwohnung Bleibtreustraße/Ecke Mommsenstraße gefolgt. Hier hat der Landesverband seit 6 Jahren seinen Sitz, wo er gemeinsam mit der Kanzlei Busse und Miesen und dem Wirtschafts- und Versicherungsdienst WVD seine Mitglieder vertritt, berät und betreut.
Insbesondere die ausgesprochen gute Atmosphäre mit den Kooperationspartnern hob Felsberg als Spezifikum der gastgebenden Büro-WG hervor. Danach ging es an die Begrüßung und Vorstellung der Gäste.
Zu ihnen zählten u.a. Justizsenatorin Gisela van der Aue (SPD), die Bundestagsabgeordneten Lisa Paus und Wolfgang Wieland (beide GRÜNE) und Lars Lindemann von der FDP, der Ex-Staatssekretär für Gesundheit, Bernd Köppl aber auch Oberkonsistorialrat Gerhard Zeitz, der Beauftragte der evangelischen Kirche bei den Ländern Berlin, Brandenburg und der Vorsitzende der Berliner Pressekonferenz Thomas Klein. Natürlich war der komplette Landesvorstand u.a. mit den beiden Ärztekammerpräsidenten Günther Jonitz und Udo Wolter als Gastgeber vertreten, aber auch der Bundesverband mit seinem Vorstand Rudolf Henke und HGF Armin Ehl, ebenso, wie der GF der Berliner ÄK, Herr Hahn. Von der Charité waren nicht nur der Klinikdirektor Matthias Scheller und der ärztliche Direktor Professor Frei anwesend, sondern auch die ehemalige ärztliche Direktorin Frau Prof. Reisinger und weitere Professoren, wie auch der GF der Meoclinic der Radiologe Prof. Mäurer. Herr Hundt vom Arzneimittel -BV und Vertreter der Krankenkassen gehörten ebenso zu den Gästen, wie Frau Henne vom RBB oder Frau Schneider vom ADFC.
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Zwischen Flurreden und Küchengesprächen
Genauso bunt wie die Gästeliste war der Abend bei Küchen- und Flurgesprächen, anfangs noch mit dezenter Saxophonmusik im Hintergrund. Neben der aktuellen Auswertung der MB-Mitgliederbefragung 2010, standen die anstehenden Tarifgespräche mit Geschäftsführer M. Husmann im Vordergrund und natürlich wurde auch mit der Politik über die Rolle der Berufsgruppen-Gewerkschaften debattiert.
In einer Vielzahl von Kurzinterviews haben sich die Gäste zum Empfang und zur Rolle des Marburger Bundes als Verband und Gewerkschaft geäußert.
FAZIT: Der Landesverband Berlin/Brandenburg hat sich gemeldet. Ein erster und gelungener Anfang ist gemacht. Andere Begegnungen werden folgen.
Am 19. Mai wird in Cottbus eine weitere öffentliche Veranstaltung für die MB-Mitglieder und alle Interessierte im Cottbuser Raum folgen, um über die Arbeit des LV zu berichten und für den MB zu werben.
Das gilt auch für Informationsveranstaltungen für die „Erstsemestler“ im Medizinstudiengang in Berlin, die der LV für Mai und November diesen Jahres plant.
Wir werden darüber berichten!
Reiner Felsberg
Politischer Geschäftsführer

