• Marburger Bund

    Die Ärztegewerkschaft

    Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.

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03.11.2011
Pressekonferenz am 01.11.2011
„Gute Patientenversorgung wegen schlechter Arbeitsbedingungen gefährdet!“
Der Landesvorstand hat am 1. November zur PK in die Räume der Berliner Pressekonferenz geladen. Das Interesse der Medien war sehr groß und die Resonanz können Sie dem Pressespiegel (BZ, Märkische Oderzeitung, TV Berlin, Ärzteblatt, Berliner Zeitung) entnehmen.


Das eigentliche Hauptproblem fasste Günther Jonitz in dem Satz zusammen: „Die Qualität der Patientenversorgung wird Stück für Stück der Ökonomisierung in den Krankenhäusern geopfert“.   Die schleichende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des Personals in den Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg zeige eine besorgniserregende Entwicklung. Eigentlich ist ein Krankenhaus ein Dienstleistungsunternehmen. Es hat einen zutiefst sozialen und humanen Auftrag. Die Gewährleistung einer hohen Qualität der Patientenversorgung aus ärztlicher und pflegerischer Sicht ist verbindlich in die Statuten und Geschäftsordnungen des Unternehmens aufzunehmen. Eine gute Patientenversorgung sollte vor ökonomischen Interessen stehen. Um den ärztlichen Arbeitsplatz im Krankenhaus auch im Sinne der Patienten zu sichern, Ärztemangel vorzubeugen, Stress- und Überforderungssituationen zu reduzieren und damit die Qualität der Versorgung zu verbessern, wird der Marburger Bund einige seiner aktuellen Forderungen erläutern und begründen: 

  • Sicherheit im Arbeits- und Tarifrecht
  • Ausreichende Zahl qualifizierter Mitarbeiter für die Arbeit am Patienten 
  • Ein funktionierendes Qualitätsmanagement 
  • Patientenorientierung 






Podium:

Dr.Kilian Tegethoff Vorstandsvorsitzender Marburger Bund,
Landesverband Berlin-Brandenburg 

Dr. Günther Jonitz Präsident der Ärztekammer Berlin

Vorstandsmitglied Marburger Bund, Landesverband Berlin-Brandenburg


Thomas Klein Moderation Berliner Pressekonferenz