25 Jahre Marburger-Bund-Stiftung 1988-2013

Informieren, Qualifizieren und Fördern

Mit der Satzungsunterzeichnung der Marburger-Bund-Stiftung am 10. September 1988 und der Genehmigungsurkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen, vom 17. März 1989 wurde die Marburger-Bund-Stiftung offiziell ins Leben gerufen.

Protagonisten der Marburger-Bund-Stiftung am Rande der 124. Hauptversammlung des Marburger Bundes, die die Arbeit der Stiftung mit einem Festakt würdigte, am 25./26.10.2013 in Berlin: (v.l.) Dr. Andreas Botzlar, Armin Ehl, Ulrich Sommer, Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Karsten Vilmar, Susanne Schaedel, Tina Niederbacher,  Stefan Pohlmann, Dr. Dieter Mitrenga, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Rudolf Henke, Dr. Guido Braun, Dr. Magdalena Benemann, Dr. Franz-Josef Bohle, Prof. Dr. Detlef Kunze, Christine Ringgeler-Al-Shebib, Winfried Gärtner, Timmy Klebb, Dr. Dieter Boeck

Die Marburger-Bund-Stiftung wurde zu dem Zweck gegründet, Mitgliedern des Marburger Bundes, die von der seinerzeit herrschenden Arbeitslosigkeit unter Ärztinnen und Ärzten bedroht oder gar arbeitslos waren, kostenlose oder kostengünstige Zusatzqualifikationen zukommen zu lassen. Damit werden bis heute Ärztinnen und Ärzte individuell in ihrem beruflichen Werdegang unterstützt.

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich mittlerweile zu Gunsten der Ärztinnen und Ärzte gewandelt und die Stiftung arbeitet nun im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch eine individuelle Förderung gegen den Ärztemangel in Deutschland. Die Ziele der Marburger-Bund-Stiftung sind weiterhin die Qualifizierung, Förderung und Information von Ärztinnen und Ärzten.

Seit der Gründung sind nunmehr 25 ereignisreiche Jahre für die Stiftung vergangen. Es wurden zahlreiche Seminarangebote konzipiert, Informations- und Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt, Kongresse ins Leben gerufen und viele Ärztinnen und Ärzte individuell gefördert und unterstützt Der Schwerpunkt liegt aktuell bei der Vermittlung von medizinischen Zusatzqualifikationen, da neue und innovative Entwicklungen in der Medizin sowie anspruchsvolle, komplexe Behandlungsverfahren einen großen Bedarf an Trainingskursen geschaffen haben. Eine besonders große Nachfrage ist bei den Kursen zu Sonographie, Röntgen-Thorax-Diagnostik und der Notfallmedizin festzustellen. Aber auch spezielle Trainingsprogramme für Ärztinnen, Veranstaltungen zu internationalen Karrieremöglichkeiten, die Arzt-Patienten-Kommunikation sowie Coachings zur Burnout-Prävention erfreuen sich hoher Beliebtheit.

Die bisherige Erfolgsgeschichte war nur möglich, weil die Stiftung durch viele kleine und große Spenden und Zustiftungen gefördert wurde. An dieser Stelle seien insbesondere die Wirtschaftspartner des Marburger Bundes, zuvorderst die Apotheker- und Ärztebank, die Deutsche Ärzteversicherung und die Allianz Private Krankenversicherung genannt, die Jahr für Jahr großzügig die Arbeit der Stiftung unterstützen. Auch dem Marburger Bund eng verbundene Persönlichkeiten halfen mit ihren Spenden tatkräftig mit, die Arbeit der Stiftung zu finanzieren.

Um ihre erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können, ist die Marburger-Bund-Stiftung auch künftig auf Spenden angewiesen. Ein erster Beitrag, um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen, wurde bei einer Spendenaktion am Rande der 124. Hauptversammlung des Marburger Bundes geleistet. Dabei ist es der Stiftung gelungen einen vierstelligen Betrag einzuwerben. Helfen auch Sie der Marburger-Bund-Stiftung, jungen Ärztinnen und Ärzten zu helfen!