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<title>Marburger Bund, Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands</title>
<link>http://www.marburger-bund.de</link>
<description>Unsere News</description>
<language>de</language>
<item><title>Marburger Bund trauert um Dr. Erich Liese</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/]]> </link>
<description>Mitbegründer des Marburger Bundes starb im Alter von 99 Jahren Am Donnerstag vergangener Woche, 26. August, verstarb in Leverkusen-Opladen Dr. Erich Liese, einer der Wegbereiter und Mitbegründer des Marburger Bundes. Er wurde 99 Jahre alt. „Mit Erich Liese verlieren wir einen Mann der ersten Stunde aus der Anfangszeit des Marburger Bundes. Unter den Jungärzten, die den Marburger Bund 1946/47 ins Leben gerufen haben, war er der älteste und im Beruf erfahrenste Kollege. Es war maßgeblich Erich Lieses Verdienst, dass der in Gründung befindliche Verband schnell über eine funktionierende Infrastruktur verfügte. Wir trauern um einen hervorragenden Kollegen und wichtigen Geburtshelfer unserer Ärztegewerkschaft und werden Erich Liese stets ein ehrendes Andenken bewahren“, würdigte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, die bleibenden Verdienste Lieses.Die ersten Treffen der „Arbeitsgemeinschaft der Jungärzte innerhalb der Ärztekammer“, der westdeutschen Vorläuferorganisation des Marburger Bundes, fanden im Frühjahr 1946 in der Röntgenabteilung der Städtischen Universitätsklinik in Köln statt, wo Erich Liese als Oberarzt tätig war. Liese hatte zuvor bei allen Kölner Krankenhäusern angerufen und gebeten, jeweils einen Obmann der Assistenzärzte zu wählen. Bei weiteren Treffen bildete sich eine kleine Sprechergruppe heraus, die von Erich Liese angeführt wurde. Liese stellte in seinem Opladener Haus kurzerhand einen Raum zur Verfügung, der als erste vorläufige Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft diente.Hohe Anerkennung erwarb sich Erich Liese auch in seinem Fachgebiet, der Radiologie. Er erhielt an der Universitätsklinik Köln schon früh einen Lehrauftrag im Fach Radiologie. Im Jahr 1975 gründete er dann ein eigenes Institut für Röntgenologie und Nuklearmedizin und leitete das entsprechende Medizininstitut an der Kernforschungsanlage Jülich.</description>
<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:59:59 +0000</pubDate>
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<item><title>„Freiheitsrechte sind für alle da“</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/mb-zeitung/index.php]]> </link>
<description>Kommentare zur BDA-DGB-Initiative in der neuen „MBZ“ Wie war es möglich, dass sich der DGB an die Spitze einer Initiative zur Aushöhlung von grundlegenden Arbeitnehmerrechten setzen konnte? Der renommierte Arbeitsrechtler Prof. Dr. Wolfgang Däubler hat darauf eine Antwort. In einem Gastkommentar für die „Marburger Bund Zeitung“ nennt er Motive und Hintermänner der gemeinsamen Initiative von Arbeitgebern und DGB zur gesetzlichen Festschreibung des Grundsatzes der Tarifeinheit: „Nach allem, was man weiß, war Verdi die treibende Kraft für die gemeinsame Erklärung und den Gesetzentwurf. Frank Bsirske als Vorsitzender machte die Angelegenheit zur Chefsache.“ Däubler erinnert daran, dass der Verdi-Bundesvorsitzende vor drei Jahren auf dem Bundeskongress der Dienstleistungsgewerkschaft noch ganz andere Töne angeschlagen hat und „willfährige Richter“ (des Nürnberger Arbeitsgerichts) dafür kritisierte, dass sie den Lokführern mit Verweis auf die Tarifeinheit ein dreimonatiges Streikverbot auferlegt hatten. Damals sprach er sich für eine gewerkschaftspolitische Auseinandersetzung mit Konkurrenzgewerkschaften aus. Jetzt ist Bsirske auf einmal dafür, die Konkurrenz per Gesetz zu drangsalieren. Bsirske und seine DGB-Mitstreiter wollten sich „ein Ruhekissen verschaffen“. Däubler zweifelt aber daran, dass die Verdi-Spitze die tatsächlichen Folgen wirklich überschaue und prophezeit ein Scheitern der BDA-DGB-Initiative: „Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz garantiert jeder Gewerkschaft Tarifautonomie und Streikrecht. Es gibt nicht „die“ Tarifautonomie als vorgegebene Größe, an der alle teilhaben und die irgendwie geordnet werden müsste. Jede Gewerkschaft hat ebenso wie die Arbeitgeberseite das Freiheitsrecht, Tarifverträge abzuschließen und dafür zu streiken. Beides kann man Minderheitsorganisationen nicht einfach nehmen und bei den „Großen“ monopolisieren, das lässt die Verfassung nicht zu. Und das ist gut so: Freiheitsrechte sind für alle da, auch für diejenigen, die man aus irgendwelchen Gründen nicht besonders schätzt.“Ausführliche Berichte und weitere Kommentare zum Thema Koalitionsfreiheit und anderen Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe der „MBZ“.</description>
<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Krankenhaushygiene; Marburger Bund fordert mehr Hygienefachpersonal
 in den Krankenhäusern</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/pm75_10.php]]> </link>
<description>„Die 
Patientenzahlen steigen, die Krankheitsfälle werden komplexer. Trotzdem 
ist in keiner anderen Industrienation die Personalausstattung der 
Krankenhäuser so knapp wie in Deutschland. Für gute Hygienebedingungen 
in Krankenhäusern brauchen wir mehr qualifiziertes Personal - ohne dass 
andere Stellen dafür gestrichen werden“, fordert Rudolf Henke, 1. 
Vorsitzender des Marburger Bundes. „Hygiene ist eine 
Gemeinschaftsaufgabe. Ärzte, Pflegepersonal und die Krankenhausleitung 
brauchen dafür Zeitreserven. Das Personal muss Gelegenheit haben, 
routinierte Abläufe zu hinterfragen, zu reflektieren und zu verbessern“,
 sagte Henke. In jedem Krankenhaus sollte es deshalb einen Hygieneplan, 
eine Hygienekommission und einen Hygienebeauftragten geben.</description>
<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Ärztliche Entscheidungen garantiert?</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/presseinfo_100818.php]]> </link>
<description>Kommentar des MB-Vorsitzenden Rudolf Henke
 zu neuen Konzepten in der ambulanten Versorgung Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, der Deutsche Ärzte-Verlag und 
KVmed, eine Tochtergesellschaft der Aeskulap-Stiftung der 
Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), haben die Patiomed AG 
(Patientenorientierte Medizin) gegründet. Auch die Schweizer 
Beteiligungsgesellschaft CP Capital Partners AG gehört zu den 
Gesellschaftern. Die Patiomed Aktiengesellschaft hat das Ziel, Medizinische Versorgungszentren unter einer gemeinsamen Dachmarke zu etablieren. Die
 Ambitionen der KBV und das Konzept der Deutschen 
Krankenhausgesellschaft (DKG) zur ambulanten Versorgung kommentiert Rudolf Henke, 
1. Vorsitzender des Marburger Bundes: ...</description>
<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Gesundheitspolitik; Marburger Bund warnt vor Personalabbau in den 
Kliniken</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/pm74_10.php]]> </link>
<description>„Mehr Zeitreserven der Ärzte und Pflegekräfte in den
 Krankenhäusern für die Begegnung mit den Patienten“ fordert der 1. 
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf
 Henke. Notwendig sei eine Überprüfung der vorgesehenen Einsparungen
 bei den Krankenhausvergütungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf 
die Mitarbeiter der Kliniken. „Es darf auf keinen Fall passieren, dass 
der Personalabbau nun wieder losgeht“, sagte der Internist in einem 
Kommentar zum derzeit zirkulierenden Diskussionsentwurf des 
Bundesministeriums für Gesundheit zur GKV-Finanzreform. Vor dem 
Hintergrund steigender und schwieriger werdender Behandlungsfälle in den
 Kliniken gingen die vorgesehenen Einschnitte in den 
Krankenhausvergütungen „mit Sicherheit an den Rand des Erträglichen, 
wenn nicht sogar darüber hinaus“.</description>
<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Tarifrecht; Marburger Bund begrüßt klarstellendes Rechtsgutachten zur Tarifeinheit</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/pm73_10.php]]> </link>
<description> </description>
<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Marburger Bund Zeitung; Angriff auf die Koalitionsfreiheit: MB alarmiert die Mitgliedschaft</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/mb-zeitung/index.php]]> </link>
<description>Ausführliche Informationen in der neuen MBZ Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat Recht gesprochen: Die Verdrängung eines Tarifvertrages nach dem Dogma der Tarifeinheit („Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“) verstößt gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3 GG). Das wegweisende, von Marburger Bund-Mitgliedern erstrittene Urteil des BAG vom 7. Juli 2010 besagt, dass die Rechtsnormen eines Tarifvertrags, die den Inhalt, den Abschluss und die Beendigung von Arbeitsverhältnissen ordnen, in den jeweiligen Arbeitsverhältnissen eines Betriebes unmittelbar gelten. Auch künftig können in einem Betrieb mehrere Tarifverträge nebeneinander bestehen. Was in der Realität schon seit Jahren gang und gäbe ist und den Unternehmen in der Anwendung keinerlei Probleme bereitet, wird jetzt auch in der Rechtsprechung nachvollzogen. Die geänderte Rechtsprechung haben die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und – in deren Schlepptau – auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nun zum Anlass für eine Initiative genommen, mit der sie das Dogma der Tarifeinheit durch die Hintertür wieder einführen wollen. Nach dem Gesetzesvorschlag soll im Grundsatz gelten, dass bei konkurrierenden Tarifverträgen nur derjenige anwendbar ist, an den die Mehrzahl der Gewerkschaftsmitglieder im Betrieb gebunden ist. Für dessen Laufzeit soll die Friedenspflicht auch gegenüber anderen Gewerkschaften gelten, so dass in dieser Zeit Arbeitskämpfe ausgeschlossen wären. Arbeitnehmer, die nicht Mitglieder der dann tarifführenden Gewerkschaft sind, wären dieser aber dennoch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert - ohne etwas daran ändern zu können. Dagegen macht der Marburger Bund mit einer Informationskampagne mobil. „Rettet die Koalitionsfreiheit“ (www.rettet-die-koalitionsfreiheit.de) lautet das Motto dieser Kampagne, mit der zunächst die Mitglieder über den Stand der Dinge unterrichtet werden. Zugleich werden sie aufgerufen, aktiv gegen die grundgesetzwidrige Gesetzesinitiative vorzugehen und die Abgeordneten ihres Wahlkreises anzuschreiben.Die „Marburger Bund Zeitung“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die Hintergründe der Kampagne und das weitere Vorgehen des MB.</description>
<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Summer School Clinical Skills; Praktische Fähigkeiten für das PJ trainieren</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/unser_service/seminare/summer_school.php]]> </link>
<description>Um Medizinstudierende besser auf ihre Berufsrealität vorzubereiten, sind in den zurückliegenden Jahren an etlichen Universitäten sogenannte „Skill Labs“ entstanden, in denen die Studierenden praktische und kommunikative Fertigkeiten trainieren können. Erstmals bietet die Marburger-Bund-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Trainingszentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Aachen Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen einer Summer School praktische Fähigkeiten für das PJ zu erlernen und zu trainieren. Vom 30. September bis 2. Oktober können Studierenden vor dem Praktischen Jahr (PJ) Fertigkeiten wie ZVK-Anlage, Naht- und Knotentechnik, fallbasierte EKG-Befundung sowie die Bedienung von Überwachungsmonitoren und Spritzenpumpen trainieren. Der Kurs findet in Aachen statt und ist für MB-Mitglieder kostenlos. Noch sind einige freie Plätze vorhanden.</description>
<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Tarifrecht; Dogma der Tarifeinheit ist mit Grundrechten der
 Arbeitnehmer nicht vereinbar</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/pm72_10.php]]> </link>
<description>„Die
 Auffassung der Arbeitgeber zur Tarifeinheit hält einer 
verfassungsgemäßen Prüfung nicht stand. Wir sehen in dem Versuch, das 
Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 7. Juli 2010 wieder rückgängig zu 
machen, einen Angriff auf unsere in der Verfassung verbrieften 
Grundrechte. Dagegen werden wir uns mit allen zur Verfügung stehenden 
Mitteln zur Wehr setzen“, kommentierte Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer 
des Marburger Bundes, die heutigen Verlautbarungen der Bundesvereinigung
 der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Das im Auftrag der BDA 
erstellte Gutachten des Verfassungsrechtlers Scholz stehe im klaren 
Widerspruch zu bisher bekannt gewordenen Auffassungen anderer 
Verfassungsjuristen und des Bundesarbeitsgerichts. „Um es klar zu sagen:
 Die Arbeitgeber bedienen sich der Rechtsauffassung eines in dieser 
Frage offensichtlich in seiner Zunft weitgehend isolierten 
Verfassungsjuristen“, sagte Ehl.</description>
<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
</item>
<item><title>Tarifrecht; Berufs- und Spezialgewerkschaften verteidigen 
Tarifpluralität</title>
<link> <![CDATA[http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2010/pm71_10.php]]> </link>
<description>Die Berufs- und 
Spezialgewerkschaften Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Gewerkschaft
 Deutscher Lokomotivführer (GDL), Marburger Bund (MB), Unabhängige 
Flugbegleiter Organisation (UFO), Führungskräfteverband Chemie (VAA) und
 Vereinigung Cockpit (VC) haben diese Woche bei einem gemeinsamen 
Treffen in Frankfurt die Arbeitsrechtsexperten Prof. Dr. Wolfgang 
Däubler und Prof. Dr. Volker Rieble mit der Erstellung eines 
Rechtsgutachtens beauftragt. Anlass hierfür war der Entschließungsantrag
 der rheinland-pfälzischen Landesregierung vom 6. Juli im Bundesrat. 
Hierin stellte sich diese hinter die Forderungen der Bundesvereinigung 
der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen 
Gewerkschaftsbundes (DGB) zur Änderung des Tarifvertragsgesetzes und der
 Koalitionsfreiheit. Die beiden unabhängigen Gutachter sollen nun 
klären, inwieweit Vorschläge zur Veränderung der Koalitionsfreiheit und 
der Tarifpluralität mit dem Grundgesetz und der Europäischen 
Menschenrechtskonvention vereinbar sind.</description>
<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
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