ver.di-Warnstreik am Universitätsklinikum Tübingen am 8. und 9. November 2017

Der MB-Landesverband Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch dem Warnstreik der nicht-ärztlichen Beschäftigten und Auszubildenden am Universitätsklinikum Tübingen

Dr. Frank J. Reuther, 1. Vorsitzender des MB-Landesverbands Baden-Württemberg fordert zur Unterstützung auf!

07.11.2017 – Die Gewerkschaft ver.di hat die nicht-ärztlichen Beschäftigten und Auszubildenden am Universitätsklinikum Tübingen am Mittwoch, den 08.11.2017 und am Donnerstag, den 09.11.2017 zum Warnstreik aufgerufen. Ausgangspunkt ist die Weigerung des Arbeitgeberverbandes der Universitätsklinika Baden-Württemberg verbindlich über Mindestpersonalbesetzungen in der Pflege zu verhandeln.

Auch wenn die Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Tübingen hiervon nicht erfasst und dementsprechend auch nicht zum Streik aufgerufen sind und nicht aktiv eingreifen dürfen, bitten wir Sie um Solidarität mit den streikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Marburger Bund hat sich ausdrücklich solidarisch mit dem Arbeitskampf der Kolleginnen und Kollegen in der Pflege erklärt. Sie finden die Solidaritätsbekundung im Anhang.
Bitte beachten Sie, dass für den Streik die zwischen ver.di und der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Tübingen abgeschlossene Notdienstvereinbarung für die Zeit des Warnstreiks gilt. Daraus ergibt sich der Rahmen für die Patientenversorgung. Ebenso wie die Ärztinnen und Ärzte während eines Streiks nur die in den Notdienstvereinbarungen vorgesehenen Versorgungsleistungen erbringen, gilt dies für die Dauer dieses Warnstreiks natürlich auch für die streikenden nicht ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Unterstützen Sie Ihre nicht-ärztlichen Kolleginnen und Kollegen so, wie Sie es im umgekehrten Fall auch erwarten!

Dr. Frank J. Reuther
1. Vorsitzender des Marburger Bundes, Landesverband Baden-Württemberg