ERFOLGSBILANZ des MARBURGER BUNDES in der ÄRZTEKAMMER BERLIN

Einen guten Politiker erkennt man daran, wenn er nicht vom Problem redet, sondern von der Lösung. Man erkennt ihn daran, wenn er nicht nur sagt, was er vorhat, sondern was sein Beitrag zur Lösung ist. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

Bisherige Erfolge

Die Ärztekammer Berlin ist die einzige per Gesetz legitimierte Interessenvertretung aller Ärztinnen und Ärzte. Seit 1999 ist unser langjähriges MB-Vorstandsmitglied Günther Jonitz der Präsident der ÄKB und unser Spitzenkandidat der Liste Marburger Bund. Die Ärztekammer Berlin wird unter seiner Führung als unabhängige Stimme der ärztlichen Vernunft und Klugheit wahrgenommen.
Wir sind unbequem, aber immer einen Schritt voraus. Wir garantieren den unabhängigen, im Interesse der Patienten handelnden ärztlichen Sachverstand. 

Unsere MB-Aktiven arbeiten in Klinik und Praxis, Reha und ÖGD, und in Managementpositionen. Wir sind präsent in der EU Kommission, im Bundestag und Abgeordnetenhaus, dem Gesundheitsministerium, der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, der Patientenbeauftragten, bei Kassen, Verbänden und Medien. Die Ärztekammer Berlin unter Führung des MB steht für unabhängigen ärztlichen Sachverstand. Wir erkennen Probleme und Herausforderungen frühzeitig, mischen uns ein, suchen und finden – meistens - Lösungen und gestalten Politik.
Die Ärztekammer Berlin unter Führung des MB versteht sich als "Dienstleistungseinrichtung mit hoheitlichen Aufgaben".

ÄKB ist Trendsetter und Wegbereiter:

1. „Arbeitsbedingungen im Krankenhaus"
wurden von uns 1998 erstmals auf dem Deutschen Ärztetag thematisiert („Arzt im Krankenhaus"). 2001 wurde das Thema erneut mit Unterstützung von Bundesärztekammer und MB BV aufgerufen. Seitdem ist klar, dass man etwas für Krankenhausärztinnen und –ärzte tun muss.
Die Marburger Bund Hauptversammlung hat im November 2011 auf Antrag des Berliner MBs einen Kriterienkatalog für Anforderungen an den ärztlichen Arbeitsplatz im Krankenhaus beschlossen.

Bereits 2009 wurden Standards für sichere Arbeitsbedingungen und Patientensicherheit durch die MB HV beschlossen. Sichere Patientenversorgung und sichere Arbeitsbedingungen (DÄT 2012, Jonitz, Albrecht, Wyrwich, Thierse et al.)

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2. Fallpauschalen (später DRGs)/Gesundheitspolitik
wurden von uns auf Ärztetagen seit 1994 kritisiert. Ein umfassender Beschluss der DV der ÄKB im April 2001 wurde vom Gesundheitsausschuss des Bundestages explizit angefordert.
„Das Festhalten an dem derzeitigen Einführungsverfahren führt zum Abbau der stationären Versorgung in Deutschland ohne Rücksicht auf medizinische Kriterien, Qualität und Humanität der Patientenversorgung, volkswirtschaftliche Ergebnisse und verfassungsrechtliche Gebote. Im Ergebnis führt das vorgesehene Verfahren zu einem erschwerten Zugang für Patienten zu notwendiger Behandlung. Stattdessen führt es zu Anreizen für wohldotierte, aber fraglich indizierte Maßnahmen und damit zu schlechterer Medizin bei insgesamt höheren Kosten".

Die strategische Alternative ist die "werte-orientierte Versorgung", oder "value-based health care (s. a. Pkt. 12, „Qualitätsorientierter Wettbewerb"). 

Den "Masterplan" für eine bessere Gesundheitsreform finden sie hier:
http://www.aerztekammer-berlin.de/Jonitz-Gesundheitspolitik/30_Statements/Eroeffnungsrede-DAET2008-Berlin-05_05_08.pdf

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3. Evaluation der Weiterbildung
haben wir auf dem DÄT erfolgreich bundesweit initiiert (DÄT 2007, Wyrwich, Albrecht et al).
Befugniskriterien zur Leitung der Weiterbildung im ambulanten Bereich an reale Weiterbildungssituation anpassen (DÄT 2010, Wyrwich)
Implementierung von Führungsqualitäten in Kliniken (DÄT 2010, Wyrwich, Tegethoff)
Curriculum Ärztliche Führung initiiert und erfolgreich in Berlin umgesetzt:
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.120.1116.5688
Der Ombudsmann für die Weiterbildung ist Dr. Klaus Thierse, MB
Mit dem bundesweit einzigartigen "Clinical Scientist Programm" wurde die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und Weiterbildung gestärkt. Die Attraktivität der Universitätsmedizin in Berlin wurde erhöht.

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4. Notfallmedizinische Versorgung
Veränderte Erfordernisse in der notfallmedizinischen Versorgung machen eine Anpassung in der MWBO nötig. Dies wurde in den Ärztetagen 2010 und 2012 von Drs. Wyrwich und Tegethoff angemahnt. Die Zusatzweiterbildung klinische Akut- und Notfallmedizin wurde in der WbO 2014 beschlossen, von der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin in Rekordzeit genehmigt und in den Krankenhausplan aufgenommen. Damit sind wir erneut Vorreiter in D.

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5. Patientensicherheit
wurde von der ÄKB aus national (und international) gebahnt (s. Artikel und Interview im DÄ Heft 15-2014 http://www.aerzteblatt.de/archiv/158901/Interview-mit-Dr-med-Guenther-Jonitz-Praesident-der-Aerztekammer-Berlin-Patientensicherheit-kann-man-lernen ).
Patientensicherheit und „Kunstfehler" sind kein Tabu-Thema mehr. Durch die neue „Sicherheitskultur" wird jetzt nicht mehr „Wer" war schuld, sondern „Was" war schuld?" gefragt. Das nimmt den einzelnen Arzt/Ärztin und die Ärzteschaft als solche aus der politischen Sündenbockrolle. Durch die flächendeckende Einführung von CIRS, Fehlerlernsystemen, ist die Möglichkeit gegeben, frühzeitig auf Engpässe aufmerksam zu machen. Mängel, Engpässe und unerwünschte Ereignisse, auch solche, die aus schlechten Arbeitsbedingungen resultieren, können anonym gemeldet und Konsequenzen gezogen werden. Es wird von der ÄKB geleitet und vom ÄZQ betreut.
Wir drehen den Spieß um. Die ÄKB ist Förder- und Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. www.cirs-berlin.de ist das erste landesweite Fehlerlernsystem in D.
In keinem Land der Welt ist die Akzeptanz dieses Themas bei Institutionen der Gesundheitsberufe – allen voran die Ärzteschaft - so groß wie in Deutschland. Der einstimmige Beschluss des Deutschen Ärztetages 2005 in Berlin dazu ist nach Mitteilung der Chefredakteurin des British Medical Journal weltweit einmalig. Dies liegt an der führenden Rolle der Ärzteschaft und am lösungsorientierten, wertschätzenden und gleichberechtigten Umgang aller Beteiligter. Nach diesem Vorbild haben sich inzwischen Netzwerke zur Patientensicherheit in Österreich, Frankreich und Japan gebildet. In Europa ist D damit in der Spitzengruppe. Das BMG unterstützt diese Aktionen und greift auf den Sachverstand der ÄKB zurück. Das Ansehen der Ärzteschaft in Deutschland ist dadurch gestärkt. Dr. Jonitz ist aufgrund seiner Expertise und Haltung offizieller Vertreter des Gesundheitsministeriums in internationalen Gremien zur Patientensicherheit (WHO, EU).

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6. Evidenzbasierte Medizin
Um eine möglichst objektive, auf „sauberem Wissen" basierende Entscheidungsgrundlage zu schaffen, hat die ÄKB frühzeitig das Thema „evidenzbasierte Medizin" gebahnt. Wir haben den bundesweit ersten Kongress dazu 1998 in Berlin durchgeführt.
Die „nationalen Versorgungsleitlinien" (www.leitlinien.de) sind Weltstandard. Die ÄKB ist Mitglied im „Guidelines International Network, www.g-i-n.net). Das in Berlin gegründete „Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin" ist das größte seiner Art weltweit(www.ebm-netzwerk.de) .
2009 klärt die Cochrane review group der Uni Graz auf, dass das Milliarden-Dollar-Medikament Rosiglitazon kaum Wirkung, dafür tödliche kardiovaskuläre Nebenwirkungen hat. Das Medikament wird vom Markt genommen. Die Mitgründerin dieser Review Group, Frau Prof. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, hat die Grundlagen dafür beim ersten Kurs "evidenzbasierte Medizin" der Ärztekammer Berlin gelernt. Sie ist jetzt Professorin der JW Goethe Universität in Frankfurt und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Die Herstellerfirma zahlte ca. 3 Milliarden Dollar Strafe wegen illegalen Marketings http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2014/05/08/pharmafirmen-nehmen-strafzahlungen-fuer-marketing-vorteile-in-kauf/

Vor eine Überbewertung des Mammografiescreenings warnte die ÄKB bereits zur Einführung im Jahre 2001. Jetzt ist die Diskussion in vollem Gange:
http://www.aerztekammer-berlin.de/40presse/10_Pressemitteilungen/716_Mammografie.html

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7. Freier Zugang zu allen Studiendaten
Aufgrund der verhängnisvollen Auswirkungen des „publication-bias" (ca. 50% aller wissenschaftlichen Arbeiten werden nicht veröffentlicht), beteiligte sich die ÄKB 2009 am Beispiel von ‚Tamiflu' an der „Berliner Erklärung" mit der Forderung nach freiem Zugang zu allen Studiendaten. Unsere Skepsis gegenüber diesem Medikament wurde inzwischen durch Belege der Unwirksamkeit bestätigt.
Die "Berliner Erklärung" wurde 2012 an politisch verantwortliche Stellen im In-und Ausland weitergereicht:
http://dgepi.de/fileadmin/pdf/stellungnahmen/Berliner_Erkl%C3%A4rung_PDF_ERM_ClinicTrial.pdf
Das Europäische Parlament möchte in einer neuen Richtlinie zu klinischen Studien diese Transparenz zur Regel machen. Einzelne Pharmafirmen haben bereits begonnen, Wissenschaftlern den Zugang zu originären Studiendaten zu geben. Ein Gespräch zwischen dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Günter Verheugen, und Dr. Jonitz hat im Jahre 2008 dazu stattgefunden.
Die internationale Initiative www.alltrials.net wurde unterstützt.
Der Druck der deutschen Übersetzung des wegweisenden Buches zu „clean knowledge", herausgegeben von Sir John Muir Gray und Prof. Gerd Gigerenzer, „Besser Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin", wurde von der ÄKB ermöglicht.

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8. Kennzeichnungspflicht neuer Wirkstoffe
Aufgrund der hohen Komplikationsrate neu eingeführter Medikamente wurde von der ÄKB 2008 (DÄT) und 2011 (Presseerklärung) die Einführung einer Kennzeichnungspflicht neuer Wirkstoffe gefordert. Durch Änderung der entsprechenden Richtlinie der EU ist dies seit 2013 umgesetzt.

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9. Industriefreier Fortbildungskongress
2012 wurde erstmalig ein komplett industriefreier Fortbildungskongress durch die ÄKB organisiert und gemeinsam mit der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft gestaltet. Der Kongress findet jährlich statt. Er wird sehr gut angenommen.
Die Pharmaindustrie ist nicht unbedingt unser Freund, sondern verdient durch uns Geld. Die Kammer – und der MB – bleibt unabhängig. Im Interesse einer unabhängigen, freien Ärzteschaft.
Wir gestalten korruptionsfreie Fortbildung durch die Ärztekammer.

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10. Kooperationsvertrag mit dem British Medical Journal
Seit 2014 hat die ÄKB als einzige Institution in D einen Kooperationsvertrag mit dem British Medical Journal. Sechsmal im Jahr dürfen wir Artikel aus dieser internationalen Spitzenzeitschrift übersetzen und in BERLINER ÄRZTE nachdrucken.

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11. Qualitätssicherung - Patientensicherheit
Zur systematischen Verbesserung ärztlicher Tätigkeit und medizinisch-pflegerischer Institutionen wurden vor allem freiwillige Verfahren initiiert, mitgegründet und gefördert. Die Zertifizierung nach KTQ wurde von Berliner Krankenhäusern maßgeblich mitgestaltet, die „Initiative Qualitätsmedizin" gegen anfänglichen Widerstand von Bundesinstitutionen mitgegründet. Die IQM ist inzwischen „Goldstandard" für die Politik („QM mit Routinedaten") und von Österreich und der Schweiz übernommen.
Das „Peer Review-Verfahren" wurde ebenfalls von Berlin aus (Charité, Intensivmedizin, PD Dr. Braun et al) gefördert und zahlreiche Peers geschult.
Das Berliner Herzinfarktregister, das größte seiner Art weltweit, wurde von der ÄKB maßgeblich initiiert und gegründet. www.herzinfarktregister.de . Es ist der funktionierende Beweis, dass mit ärztlicher Initiative durch systematisches

Sammeln und Auswerten von Behandlungsdaten und das ärztliche Gespräch die Behandlungsqualität über Jahre kontinuierlich gebessert werden kann.
Die Curricula/Leitfäden Evidenzbasierte Medizin, Peer-Review, Patientensicherheit und ärztliche Führung der Bundesärztekammer beruhen auf Initiativen der ÄKB. Wir wollen nämlich gute, freundliche und geschulte Ärztinnen und Ärzte, vor allem in Leitungspositionen.
Der bundesweit führende und älteste Innovationspreis im Gesundheitswesen, der „Berliner Gesundheitspreis", gemeinsam von der ÄKB, der AOK NO und dem AOK BV vergeben, setzt weiter positive Akzente und findet Nachfolger. Der amtierende Kammerpräsident ist Sprecher der Jury des Bayerischen Gesundheitspreises, vergeben von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der IKK classic. Auch hier werden zu zahlreichen Problemen in der ambulanten Versorgung erfolgreich nach Lösungen gesucht – und gefunden.
Die ÄKB hat an mehreren Stellen maßgeblich Einfluss auf das „Patientenrechtegesetz" genommen und wird sich weiter zu diesem Thema einbringen. Zur „ärztlichen Korruption" wurden zahlreiche Informationen und Erklärungen gegeben.

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12. Qualitätsorientierter Wettbewerb
Die politische Forderung nach einem „qualitätsorientierten Wettbewerb" anstelle eines kostenorientierten wurde auf dem Deutschen Ärztetag 2000 durch den Leitantrag des Vorstandes öffentlich eingebracht und wenigstens 2012 am Rande des Hauptstadtkongresses wiederholt. Der Koalitionsvertrag der großen Koalition hat dies jetzt erkannt und aufgegriffen.

„Mehr Geld für Personal in Krankenhäusern" erfolgreich auf den Weg gebracht. Der Berliner Antrag zur ergänzenden Finanzierung der „Personalentwicklungskosten" in den DRGs (und anderen vorgegebenen Vergütungssystemen) wurde erfolgreich vom DÄT 2013 beschlossen. Dieses Thema wurde von den Partnern der großen Koalition auf Bundesebene aufgegriffen und im Koalitionsvertrag verankert: http://www.bundesaerztekammer.de/arzt2013/media/applications/EVI18.pdf

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13. ÄKB International
Berlin ist international. Mit einem Abkommen mit der Dubai Health Authority wird künftig die Weiterbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie nach den Regeln der Berliner Weiterbildungsordnung in Dubai in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie ermöglicht. Auch wird die Vermittlung von Weiterbildungsinhalten für Berliner Ärztinnen und Ärzte auf diesem Gebiet in Dubai erleichtert. Das Gesundheitsministerium begrüßt dieses Programm ausdrücklich. Auch dieses Vorgehen ist in Deutschland neu.
Dr. Jonitz vertritt das Gesundheitsministerium in internationalen Gremien zur Patientensicherheit, bspw. der Patient Safety and Quality of Care Working Group der Europäischen Kommission. Die Durchsetzung von auf wirtschaftlichen Erwägungen beruhenden Normen zur Patientenversorgung wurde u. a. durch das Engagement vor Ort verhindert.
Die Ärztekammer Berlin ist einziges Mitglied aus D in einer Arbeitsgruppe der WHO zur Erarbeitung eines „leader's guide for quality and safety in health care". (s. a. Nr 3) Delegationen aus anderen Ländern kommen regelmäßig zu uns, um sich über die Arbeit einer Kammer zu informieren (China, Malawi, Moldawien, Japan, Kroatien...). Wir sind eine regionale Kammer mit überregionalem Horizont.

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14. ÄKB in den Schulen
Unter dem Titel „Berliner Schüler retten Leben" wurden durch den MB in Berlin ein Laienreanimations-programm gestartet, in der ÄKB organisiert, mit großer Resonanz seitens der Schülerinnen und Schüler und perspektivisch mit dem Ziel mittelfristig einen Impact auf die Lehrpläne und langfristig eine Zunahme der Laienreanimationsquote in Berlin zu erreichen.

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15. Verantwortungsvolle MB-Arbeit für die Ärzteschaft und für die Stadt
Der stellvertretende Vorsitzende des Krankenhausauschusses der ÄKB, Dr. Thomas Werner, zugleich Vorstandsmitglied des MB, vertritt uns im Krankenhausbeirat des Landes Berlin.
Der Leiter des Arbeitskreises Notfallaufnahmen und Notfallmedizin der Ärztekammer Berlin, Dr. Werner Wyrwich, zugleich Vorstandsmitglied des MB, vertritt die Belange der Notfallpatienten und der in den Notaufnahmen tätigen Ärztinnen und Ärzte im Arbeitsausschuss zum Krankenhausplan des Landes Berlin.

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16. Deutschkenntnisse ausländischer Ärztinnen und Ärzte
Öffentlich auf das Problem hatte Dr. Jonitz im Deutschlandradio am 29. 12. 2012 hingewiesen.
http://www.deutschlandradiokultur.de/miese-gesundheitspolitik-vergisst-die-menschen.1008.de.html?dram:article_id=232646
Die öffentliche Resonanz, u. a. bei SPIEGELonline. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/klage-ueber-mangelhafte-deutschkenntnisse-von-aerzten-a-875206.html war groß. Die Gesundheitsministerkonferenz beschloss ein halbes Jahr später, eine zusätzliche Fachsprachenprüfung, mündlich wie schriftlich einzuführen. https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?id=179&jahr=
Entsprechende Kurse gibt es bspw. in der Charité.

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17. Soziale Verantwortung in der Berliner Ärzteversorgung
2006 war die Berliner Ärzteversorgung der erste institutionelle Geldanleger in Deutschland, der sein Aktienkapital nach den Kriterien der Nachhaltigkeit und Corporate Governance überwachen lies:
http://www.institutional-money.com/magazin/uebersicht/artikel/berliner-aerzteversorgung-beauftragt-fc-am/
Das Grundgesetz legt in Artikel 14 Abs. 2 fest: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen". Wir gehen auch hier mit bestem Beispiel voran.

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18. Ärztekammer Berlin intern
Seit 1991 wurden die Pflichtbeiträge in der niedrigsten Stufe von 0,3% auf 0,18% und in der höchsten von 0,7% auf 0,63% gesenkt - bei deutlich gestiegenen Aufgaben und Mitarbeiterzahl.
Das Fortbildungspunktekonto kann online eingesehen werden, demnächst auch der Bearbeitungsstand in der Weiterbildung. Menschen sollen sich in der Ärztekammer Berlin wohlfühlen. Das schlägt sich u. a. in den Wartemöglichkeiten bei bspw. Facharztprüfungen nieder. Seit 2007 vergibt die Ärztekammer Berlin die "Georg-Klemperer-Medaille" für besondere Verdienste um die Patientenversorgung in Berlin.
http://www.aerztekammer-berlin.de/50ueberUns/55_Auszeichnungen/04_Klemperermedaille/index.html
"Danke sagen" als Tugend gilt auch für eine Ärztekammer.

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19. Unterstützung des Wissenschaftsstandortes Berlin
Durch die Aktivitäten des MB sowohl im Vorstand, als auch in den Weiterbildungsgremien der Kammer, konnte das bundesweit Beachtung findende "Clinical Scientist Programm“ in Berlin initiiert werden.

Das Programm ist klar strukturiert und mit einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Clinical Scientist und Weiterbildungsbefugten verbunden, das den Befugten verpflichtet, außer einer garantierten „geschützten Zeit“ für klinische Forschung auch alle Weiterbildungsinhalte der WBO innerhalb der vorgesehenen Weiterbildungszeit zu vermitteln. Die Ärztekammer evaluiert das Curriculum, supervidiert das Verfahren und überprüft auch die Leistungen der Programmteilnehmer bei der Facharztprüfung.

Dem MB ist damit erstmals gelungen, dass die Ärztekammer Berlin, als erste Ärztekammer in Deutschland definierte Zeiten klinischer Forschung auf die Weiterbildungszeit anrechnet, so dass für Kollegen/innen mit gelebtem Interesse an klinischer Forschung keine Nachteile in der Facharztweiterbildung erwachsen.

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Fazit:
Wir wollen ein Gesundheitssystem, das sich an den Bedürfnissen einer hochwertigen Behandlung und humanen Betreuung kranker Menschen und nicht primär an Kosten und Mengen orientiert („werte-orientiertes Gesundheitswesen").
Dieses Gesundheitswesen muss mit ärztlichem Sachverstand geführt werden. "Mehr Arzt und weniger Medizin" wäre sehr oft für alle die bessere und preiswertere Lösung. Der Marburger Bund in der Ärztekammer Berlin hat mehrfach und seit über 15 Jahren konstant bewiesen, dass er dies kann und macht.

Sorgen Sie dafür, dass es so bleibt!

Dr. Günther Jonitz, Dr. Peter Bobbert, Berlin, den 29.09. 2014

Ärztekammer Berlin

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