Delegiertenversammlung im Brandenburger Landtag

22.09.2016 – Am 21. September tagte die Delegiertenversammlung des Landesverbandes im Landtag in Potsdam. Landesvorsitzender Peter Bobbert begrüßte die anwesenden Parlamentarier und den Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes als Gäste der Herbst-Delegiertenversammlung, die zugleich der Start in den Wahlkampf des MB für eine starke Fraktion und für eine erneute Präsidentschaft in der LÄK Brandenburg ist. Parlamentsvizepräsident Dombrowski betonte dann auch in seiner Begrüßung die wichtige berufspolitische Rolle unseres Verbandes und die verantwortungsvolle Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte in den Brandenburger Kliniken. Kammerpräsident Udo Wolter verwies auf die wachsende Bedeutung der Kliniken zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum...

Ursula Nonnemacher, parl. Geschäftsführerin und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen zum Ärztemangel in Brandenburg: „Ob eine eigene Medizinerausbildung wie an unserer neuerschaffenen Medizinischen Hochschule tatsächlich für ärztlichen Nachwuchs in Brandenburg sorgen wird, wissen wir noch nicht, aber einen Versuch war es allemal wert“.

Die 40 Delegierten nutzten die Möglichkeit, Fragen der medizinischen Versorgung, der schnelleren Einbindung von ausländischen Ärztinnen und Ärzten und der Sektor übergreifenden Leistungserbringung direkt mit den Parlamentariern zu diskutieren.

Anschließend berichtete der Hauptgeschäftsführer Armin Ehl vom Stand der anhängigen Klage beim BVG und einer zu erwartenden Entscheidung Ende 2016.

Auf der nächsten Hauptversammlung des Bundesverbandes am 4./5. November kandidiert  Peter Bobbert für den Bundesvorstand.  

Der Landesverband wird  nach Beschluss des Vorstandes  und nach intensiver Diskussion der Delegiertenversammlung am 21.9.  in der Frühjahrssitzung 2017 eine Drittel-Geschlechterquote für den Landesvorstand als Satzungsänderung zur Entscheidung stellen.

Auf der Delegiertenversammlung wurde nach Haushaltsabschluss 2015 und Bericht der Kassenprüfer der Vorstand entlastet und der neue Haushaltsplan 2017 bestätigt.