6. Bleibtreuempfang im Zeichen der Flüchtlingshilfe

01.02.2016 – Am 29. Januar war es wieder so weit. Der Landesverband lud Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin zum 6. Bleibtreuempfang in die Landesgeschäftsstelle. Und 100 Gäste kamen, darunter neben der Staatssekretärin für Gesundheit, Emin Demirbüken-Wegner und unserem Bundesvorsitzenden Rudolf Henke, die beide ein Grußwort hielten, die Bundestagsabgeordnete Lisa Paus, aus dem Berliner Abgeornetenhaus die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Ramona Popp und die sozialpol. Sprecherin Jasenka Villbrandt und aus dem Brandenburger Landtag die Fraktionsvorsitzende von Bündnis/90 Grüne, Ursula Nonnemacher und aus Charlottenburg der Sozialstadtrat Carsten Engelmann.

Zu späterer Stunde stieß noch der Staatssekretär für Wissenschaften, Steffen Krach mit seinem Pressesprecherin dazu und freute sich insbesondere über die Kontakte zu den vielen Medizinstudierenden, und FSI-Vertreter aus der Charité.

Die Brandenburger Gesundheitsministerin Diana Golze war leider erkrankt und so musste das Grußwort der Brandenburger Landesregierung leider in diesem Jahr entfallen.

Dafür war in diesem Jahr die organisierte Ärzteschaft besonders stark vertreten. Erstmalig dabei war der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Frank Ulrich Montgomery, dazu die Bleibtreu-Stammgäste Günther Jonitz und Udo Wolter, Präsidenten der ÄK Berlin und der LÄK Brandenburg, aber auch Vizepräsidenten, Kammervorstände und beide Geschäftsführer.

Die Brandenburger Klinik war präsent mit ihrer Geschäftsführerin Frau Wolter, die Schwedter Klinik mit ihrem ÄD, Professor Heicappell, die Charité u.a. mit ihrem ÄD. Prof. Frei und Vivanteskliniken u.a. mit ihrem Vorstand Frau Gebe.

Das Spektrum der Gäste reichte von A, wie AOK Vorstand bis W, wie WHS Präsident, Prof. Ganten....

Bei der Begrüßung durch den Geschäftsführer und bei der kurzen Rede des Landesvorsitzenden Peter Bobbert wurden aber insbesondere noch einmal die Gäste des frischgegründeten Bündnisses Flüchtlingshilfe für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge  (UMF), zu dem auch neben unserem MB-Landesverband, die ÄK Berlin, Vivantes, die FSI der Charité, die Diakonie, der Landessportbund und die Bertelsmannstiftung, sowie Veranstalter Willy Kausch gehören, hervorgehoben, insbesondere das Bündnismitglied, der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg Herr Nils Busch-Petersen.

Wie Dr. Bobbert berichtete, hat sich das am 13.1. in unserer Geschäftsstelle gegründete Bündnis  vorgenommen, aus einem Netzwerk von Verbänden den jungen Menschen im Alter zwischen 15-18 musische, sportliche, berufsorientierende und berufsbegleitende Angebote zu unterbreiten und sie auch über Medizinstudierende persönlich zu begleiten.

Ganz aktuell konnte der Landesvorsitzende aber auch noch vom erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen mit Vivantes berichten, denn gerade einmal vor 2 Stunden hatten die Verhandlungspartner Einigkeit erzielt.

Auf beide Punkte ging dann auch der Bundesvorsitzende ein. Zum einen auf den humanistischen Auftrag der Ärzteschaft, sich um die vielen eintreffenden Flüchtlinge zu kümmern, aber besonders anerkennenswürdig, wie viele MB-ler dies ehrenamtlich tuen und wie am Beispiel des Bündnisses für Flüchtlingshilfe über den medizinischen Auftrag hinaus.

Und hinsichtlich der in diesem Jahr zu erwartenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Tarifeinheitsgesetz äußerte sich Rudolf Henke sehr zuversichtlich, dass der heutige Berliner Abschluss mit den Vivants-Kliniken nicht der letzte erfolgreiche und wirksame Abschluss gewesen ist.

Staatssekretärin Demirbüken-Wegener hob in ihrem Grußwort insbesondere die sehr gute ZA mit dem MB auch und gerade in der Frage der Würdigung und des Ausbaues des Öffentlichen Gesundheitswesens hervor!

Bevor der Abend mit musikalischer Begleitung von „Basement 47“ und der Büfetteröffnung in den Gesprächs- und Unterhaltungsteil überging, stelle Matthias Krisam, Medizinstudent an der Charité, noch ein vom MB unterstütztes Kooperationsprojekt mit der medizinischen Fakultät in Nairobi vor und er warb für eine nachhaltige finanzielle Unterstützung, damit den Studierenden mit Stipendien dieser Austausch ermöglicht werden kann.

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