Tarifeinigung mit den Elbe-Elster-Kliniken

09.03.2017 – Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in den Elbe-Elster Kliniken steigen in den nächsten zwei Jahren um insgesamt 5,0 Prozent. Darauf hat sich der Marburger Bund Landesverband Berlin/Brandenburg mit der Elbe-Elster-Klinikum GmbH im Rahmen der diesjährigen Gehaltstarifverhandlungen im März 2017 einigen können. Die wie in der Vergangenheit konstruktiven und in zielorientierter Atmosphäre geführten Tarifverhandlungen konnten zügig mit einem guten Ergebnis für die Ärztinnen und Ärzte abgeschlossen werden.

Die Vergütungen der Ärztinnen und Ärzte steigen rückwirkend zum 01. Januar 2017 in einem ersten Schritt um 2,5 % sowie ab dem 01. Januar 2018 in einem zweiten Schritt um weitere 2,5%. Die Bereitschaftsdienstentgelte steigen im gleichen Umfang. Die Regelungen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018.

Zentrales Anliegen des Marburger Bundes war auch eine Verbesserung der Bewertung der Bereitschaftsdienste. Hier konnte der Marburger Bund zusätzlich zu den linearen Erhöhungen der Bereitschaftsdienstentgelte eine Erhöhung der als Arbeitszeit gewerteten Zeit der Bereitschaftsdienste um 2,5 Prozentpunkte erreichen. Die erhöhte Bewertung der Bereitschaftsdienste tritt ebenfalls zum 1. Januar 2017 in Kraft.

Mit der Vereinbarung in der diesjährigen Entgeltrunde konnte erreicht werden, dass die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte auf dem Niveau liegen, welches bundesweit an kommunalen Krankenhäusern gilt. In Brandenburg gehört die Elbe-Elster-Klinikum GmbH damit zu den Arbeitgebern, die sich hinsichtlich der ärztlichen Arbeits- und Vergütungsbedingungen im oberen Bereich der Tariflandschaft bewegen.