Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe – Wahlen zur Vertreterversammlung

Für faire Vergütungen in Praxen und MVZ – gegen Kahlschlag bei Ermächtigungen

Marburger Bund tritt in beiden Wahlbezirken mit jeweils einer Kandidaten-Liste an / Wahl beginnt Mitte September / Abgabe: 30. September - 15 Uhr

Dortmund, 08.09.2016 – mhe. In dieser Woche startet die Neuwahl der Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Der Marburger Bund tritt in den beiden Wahlkreisen „Münsterland/Ostwestfalen/Lippe“ und „Östliches Ruhrgebiet/Südwestfalen“ jeweils mit einer Kandidaten-Liste „Marburger Bund – für Angestellte, Ermächtigte und Vertragsärzte“ an. Die beiden Spitzenkandidaten sind Prof. Dr. med. Martin Schrader, Chefarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum Minden, und Dr. med. Andreas Knust, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Siegen. Die Stimmkarten müssen den Wahlleiter bis zum 30. September 2016 um 15 Uhr erreicht haben. „Aus unserer täglichen Erfahrung wissen wir nur zu gut, dass wir Ärztinnen und Ärzte im ambulanten und im stationären Versorgungsbereich in Westfalen-Lippe viele gemeinsame Interessen haben und mit vergleichbaren Problemen kämpfen. Vergessen wir nicht, bei der Behandlung unserer Patienten sind wir aufei­nan­der angewiesene Kooperationspartner“, erinnern Prof. Dr. Martin Schrader und Dr. Andreas Knust.

„Tausende Ärztinnen und Ärzte sichern mit ihrer engagierten Arbeit die gesundheitliche Versorgung. Dabei kämpfen wir zusehends gegen ausufernde ökonomische Zwänge. Als Ärztinnen und Ärzte sind wir die einzigen Leistungs­erbringer, die dafür sorgen können, dass unsere Patienten zukünftig die bestmögliche Versorgung erhalten“, betonen Knust und Schrader weiter.

Das Denken und Handeln in Sektorengrenzen führt uns nicht weiter

„Ob im Krankenhaus, im MVZ oder in Praxen – wir dürfen nicht zulassen, dass unsere ärztliche Tätigkeit nur noch von ökonomischen Vorgaben bestimmt wird. Wenden wir uns gemeinsam dagegen, dass nicht-ärztlicher Lobbyismus unsere Gesundheitspolitik prägt. Wir Ärztinnen und Ärzte wissen weitaus besser, was unsere Patienten wirklich benötigen.

Erfolge erzielen wir eher mit einem konsequenten Schulterschluss aller Ärztinnen und Ärzte

Das Denken und Handeln in Sektorengrenzen oder das Verfolgen von partikularen Arzt­interessen führt uns in der KVWL nicht weiter. In der Vergangenheit haben wir oft erlebt, dass zu sehr um wirtschaftliche Interessen einzelner Arztgruppen gestritten und in engen Sektorengrenzen gedacht wurde. Wir müssen uns zuerst um die Freiheit unserer ärztlichen Tätigkeit kümmern. Eine adäquate Vergütung unserer Arbeit ist zweifellos unverzichtbar, aber sie sollte nicht im Vordergrund unseres Agierens in der KVWL stehen.

Wir sind überzeugt, dass wir nur mit einem konsequenten Schulterschluss aller Ärztinnen und Ärzte auf dem berufspolitischen Parkett die gewünschten Erfolge verzeichnen können“, unterstreichen Prof. Martin Schrader und Dr. Andreas Knust.

„Als Marburger Bund wollen wir ein überzeugendes Gegengewicht zu den vorhandenen primär ökonomischen Interessen einzelner Arztgruppierungen bilden und dafür haben wir eine ausgezeichnete Organisationsstruktur aufzubieten. Wer gestalten will, muss gemeinsame Interessen he­rausarbeiten, nicht Einzelinteressen verfolgen oder Gegensätze in den Vordergrund stellen. So können wir gemeinsam Erfolge erzielen, die sich positiv für Niedergelassene und Krankenhausärzte auswirken.

Wir meinen, dass die ärztliche Arbeit in Praxen und MVZ nicht schlechter bezahlt werden darf als in Kliniken und die Arbeitsbedingungen vergleichbar sein müssen. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass Ermächtigungen nach tatsächlichem Bedarf vergeben werden.

Sorgen Sie bitte bei dieser Wahl mit Ihrer Stimme dafür, dass die niedergelassenen, ermächtigten und in MVZ oder Praxen angestellten westfälisch-lippischen Ärztinnen und Ärzte auch in den nächsten Jahren adäquat vertreten sind. Dafür ist Ihre Stimme unverzichtbar.

Wählen Sie die Liste „Marburger Bund – für Angestellte, Ermächtigte und Vertragsärzte“. Gemeinsam können wir mehr bewegen.“

Wahlkreis: „Münsterland/Ostwestfalen/Lippe“

Liste A: Marburger Bund – für Angestellte, Ermächtigte und Vertragsärzte

1. Kandidat:
Prof. Dr. med. Martin Schrader, Hals-Nasen-Ohrenarzt, Johannes Wesling Klinikum Minden
Stellvertreter: Prof. Dr. med. Jörg Radermacher, Internist und Nephrologe, Johannes Wesling Klinikum Minden
2. Kandidat:
Doz. Dr. med. Martin Görner, Internist, Onkologische Schwerpunktpraxis, Bielefeld
Stellvertreter: Dr. med. Arnold Greitemeier, Internist, Niedergelassen, Gelsenkirchen
3. Kandidat:
Dr. med. Theo Sievert, Neurochirurg, Praxis für Neuochirurgie, Lübbecke
Stellvertreter: Jürgen Rolfes, Neurochirurg, Johannes Wesling Klinikum Minden
4. Kandidat:
Andreas Geiger, Plastischer und Ästhetischer Chirurg, Marienhospital, Oelde
Stellvertreter: Dr. med. Hans-Albert Gehle, Internist, Bergmannsheil u. Kinderklinik Buer gGmbH, Gelsenkirchen
5. Kandidat:
Dr. med. Hubert Gerleve, Kinder- und Jugendarzt, Hospital, Coesfeld
Stellvertreter:
Mark Ammerpohl, Strahlentherapeut, Ev. Kliniken Gelsenkirchen GmbH Klinik für Radiologie und Strahlentherapie, Gelsenkirchen
6. Kandidat:
Dr. med. Christian Werner Kappe, Psychiater und Psychotherapeut, Bad Salzuflen
Stellvertreter: Dr. med. Lutz Mahlke, Orthopäde und Unfallchirurg, St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, Paderborn
7. Kandidat:
Dr. med. Jörg Beautemps, Radiologe, St. Elisabeth-Hospital Herten gGmbH, Herten
Stellvertreter: Prof. Dr. med. Dirk Heimbach, Urologe, Vestische Caritas-Kliniken GmbH St. Vincenz-Krankenhaus
Datteln
8. Kandidat:
Dr. med. Erik Christian Ernst, Internist und Pneumologe, Bad Lippspringe
Stellvertreter: Dr. med. Gregor Haunerland, Gynäkologe, Paderborn
9. Kandidat:
Dr. med. Gerd Lulay, Chirurg, Gefäßchirurg, Gesundheitszentrum Rheine Mathias-Spital
Stellvertreter: Müller, Internistin, Mitte, Bielefeld
10. Kandidat:
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Dominique Finas, Frauenarzt, Ev. Krankenhaus Bielefeld, Bielefeld
Stellvertreter: Peter Linden, Urologe, Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn
11. Kandidat:
PD Dr. med. Anton Gillessen, Internist, Krankenhaus, Münster
Stellvertreter: PD Dr. med. Michael Böswald, Kinder- und Jugendarzt, St. Franziskus-Hospital, Münster
12. Kandidat:
Dr. med. Daniela Rammrath, Internistin und Nephrologin, und Hochdruckerkrankungen, Münster
Stellvertreter: Dr. med. Jutta Schröder, Anästhesistin, Evangelische Kliniken Gelsenkirchen GmbH, Gelsenkirchen
13. Kandidat:
Dr. med. Hanno von Zelewski, Krankenhaus Bünde
Stellvertreter: Josef Prasse-Badde, Allgemeinchirurg/Viszeral- u. Gefäßchirurg, Mathilden-Hospital, Herford
14. Kandidat:
Prof. Dr. Dr. Harald Eufinger, Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurg, Klinikum Vest – Knappschaftskrankenhaus, Recklinghausen
Stellvertreter: Dr. med. Theodor Brauckhoff, Diagnostische Radiologie, St. Vincenz-Krankenhaus, Datteln

 

Wahlkreis: „Östliches Ruhrgebiet/Südwestfalen“

Liste D: Marburger Bund – für Angestellte, Ermächtigte und Vertragsärzte

1. Kandidat:
Dr. med. Andreas Knust, Kinder- und Jugendarzt, Kreuztal
Stellvertreter: Hermann Werner Schmidt, Neurologe und Psychiater, Kreisklinikum Siegen GmbH
2. Kandidat:
Dr. med. Frank Demtröder, Innere Medizin, MVZ, Dortmund
Stellvertreter: Dr. med. Andree Matern, Internist und Kardiologe, St. Vincenz-Krankenhaus Kath. Kliniken im Märkischen Kreis gem.GmbH, Menden
3. Kandidat:
Dr. med. Karl Schuhmann, Plastischer und Ästhetischer Chirurg, Ev. Krankenhaus Hattingen, Hattingen
Stellvertreter: Prof. Dr. med. Rüdiger Smektala, Orthopäde und Unfallchirurg, Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, Bochum
4. Kandidat:
Dr. med. Wolfgang Diemer, Anästhesist, Ev. Krankenhausgemeinschaft gGmbH, Herne
Stellvertreter: Gerfried Lothar Strohm, Strahlentherapeut, MVZ Herne am Marienhospital, Herne
5. Kandidat:
Dr. med. Heinrich Reike, Internist – Angiologie, Phlebologie, Mariannenhospital Werl
Stellvertreter: Dr. med. Christoph Hoestermann, Frauenarzt, Katharinen-Hospital, Unna
6. Kandidat:
Dr. med. Martin Klump, Internist und Hämatologe und Onkologe, Diakonie Klinikum GmbH Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen
Stellvertreter: Dr. med. Thomas Gehrke, Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie, Thorax- und Unfallchirurgie, Kreisklinikum Siegen – Haus Siegen
7. Kandidat:
Dr. med. Ulrich Müschenborn, Internist und Kardiologe, Helios-Klinikum Schwelm
Stellvertreter: Dr. med. Annette Preuß-Nowotny, Internistin, MVZ Dortmund
8. Kandidat:
Dr. med. Hans-Walter Lindemann, Internist und Hämatologe und Onkologe, Kath. Krankenhaus Hagen gem.GmbH
Stellvertreter: Dr. med. Michaela Reuter, Innere Medizin, Allgemeines Krankenhaus Hagen
9. Kandidat:
Dr. med. Friedrich Fiegenbaum, Internist und Kardiologe, Ev. Krankenhaus Bethanien gGmbH, Schwerte
Stellvertreter: Dr. med. Holger Felcht, Chirurg, Viszeralchirurg, Marienkrankenhaus Schwerte
10. Kandidat:
Prof. Dr. med. Georgios Godolias, Orthopädie, St. Anna Hospital, Herne
Stellvertreter: Dr. med. Sabine Hartmann, Phoniaterin und Pädaudiologin, Klinikum Dortmund gGmbH – Klinikzentrum Mitte
11. Kandidat:
Dr. med. Michael Opris, Augenarzt, Praxisgemeinschaft Dortmund
Stellvertreter: Dr. med. Anja Gerhardt, Internistin, Märkische Kliniken Lüdenscheid
12. Kandidat:
Prof. Dr. med. Wolfgang Kamin, Facharzt für Kinderheilkunde, Ev. Krankenhaus Hamm
Stellvertreter: Elisabeth Lange, Internistin und Hämatologin und Onkologin, Evangelisches Krankenhaus
Hamm
13. Kandidat:
Dr. med. univ. Graz Rolf Cramer, Internist, Krankenhaus Maria Hilf, Warstein
Stellvertreter: Dr. med. Friedrich Bergmann, Internist und Hämatologe und Onkologe, Evangelisches Krankenhaus
Lippstadt
14. Kandidat:
Prof. Dr. med. Andreas Tromm, Internist, Gasteroenterologe, Ev. Krankenhaus Hattingen
Stellvertreter: Dr. med. Klaus-Dieter Heimann, Radiologe, St. Elisabeth-Hospital, Bochum
15. Kandidat:
Dr. med. Gerhard Koch, Kinder- und Jugendarzt, AKH Allgemeines Krankenhaus Hagen gem. GmbH
Stellvertreter: Dr. med. Ulrich Valenta, Facharzt für Anästhesiologie, Stadtklinik Werdohl