Kammerwahl 2016 - Ihre Stimme für die Kandidaten des Marburger Bundes

Niemand sonst vertritt die Interessen angestellter und beamteter Ärztinnen und Ärzte / Briefwahl beginnt Mitte Juni / Wahlfrist: 4. Juli 2016

Mainz (mhe). Alle fünf Jahre wählen die Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz die Delegierten der Vertreterversammlungen der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz (LÄK RLP) und der vier Bezirksärztekammern (BZÄK) Koblenz, Rheinhessen, Pfalz und Trier. Jeder Wähler hat zwei Stimmen - für die Landesärztekammer und seine jeweilige regionale Bezirksärztekammer. Die Wahlunterlagen werden Mitte Juni an die gut 20.800 Ärztinnen und Ärzte gesendet. Die Stimmzettel müssen den Wahlleiter bis zum 4. Juli 2016 erreicht haben, um gezählt zu werden. Nach der Wahl werden in den konstituierenden Vertreterversammlungen der Präsident und die sonstigen Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der Ausschüsse und Kommissionen gewählt.

Bei dieser Wahl tritt der Marburger Bund in jedem rheinland-pfälzischen Bezirk mit zwei Kandidatenlisten an, eine für die Landesärztekammer und eine für die Bezirksärztekammer. Spitzenkandidaten sind Dr. med. Mathias Matheis (Trier), Olaf Smago (LÄK RLP Koblenz), Dr. med. Karlheinz Kurfeß (BZÄK Koblenz), Dr. med. Claus Beermann (Pfalz) und Dr. med. Ulrich Strecker (Rheinhessen).

Für die Vertreterversammlung der Landesärztekammer RLP werden 80 Mandate neu gewählt, für die Ärzteparlamente in Koblenz 35 Delegierte, in der Pfalz 50 Delegierte, in Rheinhessen 45 Delegierte und in Trier 30 Delegierte.

In allen Ärztekammern haben die in Krankenhäusern, MVZ, Praxen, in Ämtern und Behörden oder in der Industrie angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte eine klare Mehrheit unter den berufstätigen Kammermitgliedern. Ihr Anteil liegt bei über 60 Prozent.

Die Realität in den gewählten Vertreterversammlung sieht ganz anders aus: In den fünf rheinland-pfälzischen Ärzteparlamenten dominieren jedoch noch die Vertreter der Niedergelassenen, da deren Wahlbeteiligung im Jahr 2011 besser war als die Wahlbeteiligung der angestellten Ärztinnen und Ärzte.

Der Marburger Bund hat im Jahr 2011 in der LÄK RLP "nur" 34 der 80 Mandate errungen. In der BZÄK Koblenz hat die MB-Fraktion 12 der 35 Sitze, in der BZÄK Pfalz 23 der 50 Sitze, in der BZÄK Rheinhessen 19 der 45 Sitze und in der BZÄK Trier 12 der 30 Sitze.

Bei der anstehenden Kammerwahl wollen wir eine höhere Wahlbeteiligung der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte erreichen. Am Ende sollten die Mehrheitsverhältnisse in unseren rheinland-pfälzischen Vertreterversammlungen auch endlich den tatsächlichen Verhältnissen der Kammermitgliedern gleichen.

Nur dann können wir als Marburger Bund in der nächsten Amtsperiode die besonderen Interessen der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte durchsetzen. Es kommt bei der Kammerwahl im Juni/Juli 2016 daher auf jede einzelne Stimme an.

Stimmen Sie deshalb für Ihre Kandidaten des Marburger Bundes. Die Erfahrung vergangener Amtszeiten zeigt uns: Niemand sonst wird in den nächsten fünf Jahren Ihre Interessen vertreten. Unser Motto: Gemeinsam können wir mehr bewegen.