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 _ Ärztinnen

Weibliche Mitglieder haben im Marburger Bund inzwischen einen prozentualen Anteil von 46% erreicht. Insgesamt rd. 50.000 Medizinstudentinnen und Ärztinnen machen den Verband somit auch zu einer starken Interessenvertretung für ärztinnenspezifische Anliegen.

Wir setzen uns insbesondere ein für: 

Mentorenprojekte Ärztinnen: Konkrete Hilfestellung auf dem Karriereweg

Nach wie vor haben Ärztinnen trotz hoher Qualifikation und großem Potenzial geringere Karrierechancen als ihre männlichen Kollegen. Um Ärztinnen in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und ihnen auf ihrem Karriereweg Hilfestellung zu leisten, hat sich die Marburger Bund-Stiftung 2002-2004 an einem Mentorenprojekt beteiligt, das in dieser Form das erste im Gesundheitswesen war. Dabei unterstützt eine erfahrene, kompetente und erfolgreiche Person (Mentor) eine junge, aufstrebende Kollegin (Mentee) dabei, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und ihre persönlichen Kompetenzen auszubauen.

Dieses Mentorenprogramm war als ein so genanntes Cross-Training angelegt. Ambitionierte Fach- und Oberärztinnen aus verschiedenen Krankenhäusern wurden von ausgewählten Mentoren – in der Regel Chefärzten – über einen Zeitraum von 12 Monaten beraten und gecoacht. 

Organisatorisch und wissenschaftlich wurde das Projekt von einem Beratungs- und Trainingsunternehmen begleitet, das bereits vielfältige Erfahrungen mit derartigen Programmen in Wirtschaft und Wissenschaft sammeln konnte. Die Marburger Bund-Stiftung verbindet mit ihrer Teilnahme an dem Projekt zwei Ziele:

Zum einen geht es um die direkte und individuelle Förderung junger Marburger Bund-Mitglieder, zum anderen soll den Krankenhäusern verdeutlicht werden, dass Mentoring ein sinnvolles Instrument zur Personalentwicklung darstellt.

2005/2006 wurde das Pilotprojekt fortgesetzt durch ON TOP, ein Gruppenmentoring, bei dem ein Mentor eine Gruppe von Ärztinnen coachte und diese sich auch innerhalb ihrer Gruppe Hilfestellung gaben.

Ende 2009/Anfang 2010 wird die Stiftung neue Aktivitäten zur Karriereförderung speziell für Ärztinnen anbieten.

Auf die differenzierten Erfahrungen und Qualifikationen von Ärztinnen kann heute kein Krankenhaus mehr verzichten.

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