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 _ Gesundheitspolitik

Statement
Henke: „Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen“
Zu den bisher bekannten Ergebnissen der Großen Koalitionsrunde zum Bereich Gesundheit erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Union und FDP sehen im Gesundheitswesen den wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland. Dieses eindeutige Bekenntnis ist eine Anerkennung der Leistungskraft unseres Gesundheitswesens und der dort arbeitenden Menschen. Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen. Eine Diskussion über neue Finanzierungsmodelle erschrickt uns nicht; wir sind offen für alle Lösungen, die den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Solidarität genügen. Wichtig ist, dass der Anspruch aller Menschen auf eine hochwertige gesundheitliche Versorgung besser eingelöst wird als bisher. Wir brauchen wieder mehr Versorgungssicherheit und weniger Bürokratie. Dazu haben sich Union und FDP bekannt. Wir nehmen die neue Koalition beim Wort.“
(23.10.2009)

Bundestagswahl 2009

MB-Positionen zur Gesundheitspolitik
Der Marburger Bund hat sich vehement gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in der Behandlung von Patienten gewandt. „Ärztliche Hilfe darf nicht vom Geldbeutel abhängen und auch nicht vom Versichertenstatus. Ob jemand zur gesetzlichen Krankenkasse gehört, privat versichert ist oder Beihilfe vom Staat bekommt, macht keinen Unterschied in der ärztlichen Behandlung. Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der Höhe der Zeit erfolgen“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier der Ärztegewerkschaft zur Bundestagswahl am 27. September.
(28.08.2009)
 Positionspapier

Eckpunktepapier
Ärzteschaft plädiert für offene Debatte über Priorisierung
Spitzenorganisationen der Ärzteschaft sowie ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften haben die künftigen Koalitionspartner Union und FDP zu einer offenen Debatte über eine Priorisierung im Gesundheitswesen aufgerufen. „Um heimliche Rationierung zu vermeiden, zugleich aber Verteilungsgerechtigkeit in der medizinischen Versorgung zu sichern, muss endlich offen über Priorisierung in unserem Gesundheitswesen debattiert werden. Dabei ist Priorisierung als ethische Methode zu verstehen, die begrenzten Mittel, Kapazitäten und Zeitressourcen möglichst gerecht einzusetzen“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben an die Koalitionsunterhändler.
(12.10.2009)
 Eckpunktepapier der Ärzteschaft für eine patientengerechte Gesundheitsversorgung

Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit
Botzlar: Gesundheitswesen kann Finanzprobleme nicht aus eigener Kraft lösen
Der Marburger Bund wirbt dafür, sich auf eine Stabilisierung des deutschen Gesundheitswesens auch für den Fall vorzubereiten, dass die Wirtschaftskrise andauert. „Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung einer langfristig verlässlichen, hochwertigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu sind Entscheidungen erforderlich, die auch den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise standhalten“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, zu den Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit von Union und FDP.
(08.10.2009)
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Arzneimittelkosten
Henke fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel
Die Höhe der Arzneimittelkosten wird maßgeblich durch den Staat mitbestimmt, betont der Marburger Bund angesichts der heute vorgelegten Zahlen des Arzneiverordnungsreports. „Wir könnten die Krankenkassen und damit die Bürger auf einen Schlag um 2,5 Milliarden Euro entlasten, wenn auf Arzneimittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben würde“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(17.09.2009)
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Klinik-Einweisungen
Henke: „Es darf keinen Platz für Bestechung geben“
„Patienten müssen darauf vertrauen können, dass bei allen medizinischen Entscheidungen des Arztes seine innere Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Wer soll noch an diese Unabhängigkeit glauben, wenn der Arzt für die Wahl einer bestimmten Behandlungsmethode, einer bestimmten Verordnung oder für die Überweisung in ein bestimmtes Krankenhaus einen finanziellen Vorteil einstreicht? Solche Praktiken gefährden das Grundvertrauen der Patienten in die ärztliche Tätigkeit. Sie erzeugen Zweifel, dass der ärztliche Rat sich einzig und allein am Wohl der Patienten orientiert“, kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Berichte über Prämien an niedergelassene Ärzte, die einige Kliniken für die Einweisung von Patienten gezahlt haben sollen.
(03.09.2009)
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Influenzapandemie
Informationen und Hinweise zur Neuen Grippe („Schweinegrippe“)
Eine Influenzapandemie, die von einem Virus verursacht wird, gegen das in der Bevölkerung keine Immunität besteht, ist eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten innerhalb des Gesundheitssystems. Die derzeit grassierende neue Variante des Influenza-Virus-Subtyps 2009 A/H1N1 ist aus bestehenden Schweinegrippeviren entstanden und trat im April 2009 zunächst in Nordamerika auf. Mittlerweile sind mehrere Hunderttausend Menschen in über 70 Ländern an der Neuen Grippe erkrankt. Eine tagesaktuelle Lageeinschätzung für Deutschland kann auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts abgerufen werden.
(12.08.2009)
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Kampagne
Marburger Bund unterstützt „Aktion Saubere Hände“
Der Marburger Bund hat sich dem Aktionsbündnis „Saubere Hände“ als Kooperationspartner angeschlossen. Dieses verfolgt das Ziel, die Händedesinfektion in deutschen Krankenhäusern als wichtigen Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in den Vordergrund zu stellen.
(03.06.2009)
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Positionspapier
Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus
Die 115. Hauptversammlung des Marburger Bundes hat dem Positionspapier "Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus" ohne jeden Vorbehalt zugestimmt und den Vorstand aufgefordert, die inhaltlichen Positionen in allen Gremien, der Öffentlichkeit und auf dem 112. Deutschen Ärztetag offensiv zu vertreten.
(18.05.2009)
 Positionspapier

115. Marburger Bund Hauptversammlung
Ehrliche Debatte über Rationierung gefordert
Nach der Bundesärztekammer hat nun auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund drei Tage vor ihrer 115. Hauptversammlung eine „ehrliche Debatte über die schleichend eingetretene Rationierung medizinischer Leistungen“ gefordert.
(13.05.2009) 
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Unterstützung für niedergelassene Ärzte
Marburger Bund fordert Konzertierte Aktion zur Lösung des Honorarstreits
Der Marburger Bund fordert die Einberufung einer Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen, um den aktuellen Konflikt um die Honorierung der ambulanten Patientenversorgung in Deutschland schnellstmöglich zu lösen. Das Chaos wird im Moment ja von Tag zu Tag schlimmer. Das Absinken der Regelleistungsvolumina vieler niedergelassener Ärztinnen und Ärzte zum 2. Quartal 2009 ist nicht akzeptabel.
(13.03.2009)
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Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Interpretation der Studie zu Effizienzreserven im Gesundheitswesen höchst fragwürdig
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund bezeichnete die heute vorgestellte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu angeblichen Effizienzreserven im Gesundheitswesen in Höhe von bis zu 9,8 Mrd. Euro als höchst fragwürdig. „Die Schlussfolgerungen der heute vorgelegten Studie sind Gesundheitspolitik auf Stammtisch-Niveau, ohne die Konsequenzen zu bedenken“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(08.01.2009)
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