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 _ Aktuelles in Bayern

Weichen für Restrukturierung der StKM gestellt
„Brückenbauer“ wurden in den Aufsichtsrat gewählt
„Das Ergebnis ist ein voller Erfolg für die "Brückenbauer" zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen“, resümiert Berta Blum, gewählte Kandidatin der Marburger Bund Liste und Krankenschwester, das gestrige Ergebnis der Aufsichtsratswahlen in den Städtischen Kliniken München (StKM). Der Aufbau von Brücken sei eine andere Liga und erfordere ein bisschen mehr Mühe. Die Beschäftigten der Häuser haben mit ihren Stimmen den Kollegen ihre Hochachtung ausgesprochen, die sich tagtäglich den konkreten Sachthemen widmen, sich den polemischen, ideologischen und politischen Anfeindungen widersetzen und sich für die Interessen aller Beschäftigten einsetzen.
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(22.07.2010)

Seminare für die Betriebsratsarbeit

Ab dem 20.9.2010 in Nürnberg, ab dem 15.11.2010 in München
Erfreulicherweise sind viel mehr Ärztinnen und Ärzte dieses Jahr in den Betriebsrat gewählt worden als noch vor vier Jahren. Aufgrund dieses enormen Erfolges bietet das KURS Institut zwei Seminare für MB-Mitglieder an, die alle wichtigen Grundlagen sowie Vertiefungswissen der Betriebsratsarbeit vermitteln: Vom 20.9. - 24.9.2010 in Nürnberg und vom 15.11. - 19.11.2010 in München finden jeweils die Grundlagenseminare I und II statt, die natürlich auch einzeln besucht werden können.
Wir bitten Sie als Betriebsrat, uns eine Email Adresse zu nennen, mit der wir Sie in ein neues MB-Netzwerk „Betriebsräte“ aufnehmen dürfen. Am besten per Mail an Frau Daniela Hohmann (
hohmann@mb-bayern.de). Hier werden neue Informationsmedien sowie Seminare angeboten, um unsere Betriebsräte in ihrer Arbeit kontinuierlich zu unterstützen.
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(14.07.2010)

Tuttlingen
Basiskurs für laparoskopische Chirurgie
Der 4-tägige Basiskurs vermittelt umfassende Kenntnisse in den Grundtechniken der laparoskopischen Chirurgie. Ein erfahrener, von der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC), zertifizierter Chirurg erarbeitet gemeinsam mit den Kursteilnehmern die Grundlagen und Voraussetzungen zur praktischen Durchführung endoskopischer Eingriffe. Schwerpunkte des Basiskurses liegen in intensiven praktischen Übungen und in der Einführung in die technische Ausstattung, sowie die Technik laparoskopischen Cholezystectomie. Der Kurs wird nach Empfehlung der CAMIC, der DGAV, des BDL und der CAES abgehalten. Für den Kurs werden Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Baden Württemberg vergeben.
 Programm [PDF]
 Anmeldung [PDF]
(12.07.2010)

Landesversammlung 2010

Neuer Landesvorstand wurde gewählt
Am 26. Juni 2010 fand die diesjährige Landesversammlung mit den turnusmäßigen Vorstandswahlen statt. Im öffentlichen Teil hielten Dr. Wolfgang Schaaf und Dr. Andreas Botzlar zwei Impulsreferate über die Online Evaluation zur Weiterbildung EVA 2009, an die sich eine kontroverse und lebhafte Diskussion anschloss. Auf der internen Mitgliederversammlung folgten die Berichte des Landesvorsitzenden Dr. Christoph Emminger, der Kassenprüfer sowie die Haushaltsvorstellung durch den Geschäftsführer Klaus-Martin Bauer. Im Anschluss wurde der Landesvorstand neu gewählt. Dr. Christoph Emminger wurde erneut und einstimmig zum Landesvorsitzenden in Bayern gewählt. Dr. Andreas Botzlar übernimmt als zweiter Vorsitzender das Amt von Dr. Heidemarie Lux, die nicht mehr kandidieren wollte, jedoch als Beisitzerin die Vorstandsarbeit weiterhin unterstützt. Im Amt bestätigt wurden zudem Dr. Claudia Borelli, Jan Hesse, Dr. Erwin Horndasch, Martin Lücke sowie Dr. Bernhard Wartner. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Florian Gerheuser, Wolfgang Gutsch, Dr. Andreas Hölscher, Dr. Cora Holzinger, Dr. Christian Jäck, Dr. Hans Axel Trost sowie Doris Wagner.
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(01.07.2010)

Traunstein
MB-Kreisversammlung Traunstein
Am 26.05.2010 fand eine MB-Kreisversammlung mit Neuwahlen des Kreisvorstandes statt. Es wurden wie folgt gewählt: Zum 1. Vorsitzenden des MB-Kreisverbandes Traunstein und als Nachfolger des jüngst verstorbenen Kreisvorsitzenden, Herrn Dr. Thomas Rösch, wurde der bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende, Herr Dr. Thorleif Etgen gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Dr. Dominika Kubicek  (beide Klinikum Traunstein) gewählt. Es wurden 9 Beisitzer gewählt: Frau Kirsten Braunstein, Frau Dr. Carolin Misselhorn, Frau Dr. Barbara Schrempff (alle Klinikum Traunstein), Herr Dr. Herbert Bruckmayer (Kreisklinik Trostberg), Herr Markus Fichter (Klinikum Traunstein), Herr Dr. Oliver Greil (Klinikum Traunstein), Herr Dr. Robert Keilmann (Klinikum Traunstein), Herr Dr. Christoph Schmied (Klinikum Traunstein), Herr Dr. Dirk Sander (Klinikum Traunstein).
(18.06.2010)

Erding

MB-Kreisversammlung mit Neuwahlen
Am 19.05.2010 fand eine MB-Kreisversammlung mit Wahlen des Kreisvorstandes statt. Es wurden wie folgt gewählt:
Zum 1. Vorsitzenden des MB-Kreisverbandes Eding wurde der bisherige kommissarische Kreisvorsitzende, Herr Thomas Schreyer (KreisKH Erding mit Klinik Dorfen) gewählt. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Dr. Ralf Marquard (Bez-KH Taufkirchen/Vils) gewählt. Es wurden 3 Beisitzer gewählt: Herr Dr. Michael Ballaschke, Herr Ulrich Exner, Herr Dr. Johannes Leiss (alle KreisKH Erding mit Klinik Dorfen).

(11.06.2010)

Landesverband Bayern ist zufrieden mit dem Tarifkompromiss

„Bayrische Ärzte haben großen Beitrag geleistet“
Der Marburger Bund Landesverband Bayern begrüßt die Einigung im Tarifstreit mit den Kommunalen Arbeitgebern. „Tarifverhandlungen enden immer mit einem Kompromiss am Verhandlungstisch. Als Mitglieder der Sondierungs- und Verhandlungskommission bin ich erleichtert, dass die Tarifpartner jetzt diesen Kompromiss gefunden haben“ so Dr. Christoph Emminger, Landesvorsitzender des Marburger Bundes in Bayern. 
Zu Dank und Anerkennung sei der Marburger Bund insbesondere allen Mitgliedern in den Kliniken in kommunaler Trägerschaft verpflichtet, die mit hoher und stetig ansteigenden Motivation und Streikbereitschaft diesen Erfolg für den Marburger Bund überhaupt ermöglich haben. „Gerade in Bayern mit der hohen Zahl von VKA-Kliniken haben die Kolleginnen und Kollegen vor Ort mit ihren lokalen Streik-Verantwortlichen, unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle, hervorragende Arbeit geleistet. Ohne die seit drei Wochen andauernden Streiks, die mit großem Nachdruck und hoher Wirkung nahezu flächendeckend erfolgten, wäre es heute nicht zum Kompromiss gekommen“ stellt Klaus-Martin Bauer, bayerischer Geschäftsführer und Mitglied der Verhandlungskommission fest. 
In der vorläufigen Gesamtbewertung sei als Resümee festzuhalten: „ Unsere Ziele sind weitgehend erfüllt: wir haben eine bessere Vergütung der Nacht- und Bereitschaftsdienste erreicht. Der Einstieg in eine Tarifierung von Verbesserung der Arbeitsbedingungen (am Beispiel Fort – und Weiterbildung) ist mit diesem Tarifabschluss erreicht. Die Arbeitgeber haben uns Verhandlungen über die Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst zugesagt.“ stellen beide Mitglieder der Verhandlungskommission fest. Sie gehen davon aus, dass der gefundene Tarifkompromiss bei den Mitgliedern des Marburger Bundes auf große Zustimmung stoßen wird.

(09.06.2010)

Presseinformation 03 Juni 2010

Ärztestreik in Bayern zeigt große Wirkung – Arbeitgeber unter wachsendem Druck
Zentrale Demo am 07. Juni in Frankfurt
Trotz Feiertagen und Pfingsturlaub haben die Klinikärzte auch in dieser Woche den Streik an den kommunalen Krankenhäusern Bayerns unvermindert fortgesetzt. Mit einfallsreichen Aktionen machten sie die Öffentlichkeit auf ihre Arbeitsituation und die Forderungen des Marburger Bundes aufmerksam. Vor allem der Forderung nach besserer Entlohnung der vielen Nacht- und Wochenenddienste verliehen sie deutlichen Ausdruck. Wunderbar kreativ und informativ organisierten die Ärztinnen und Ärzte Aktivitäten wie Blutspende mit dem Bayerischen Roten Kreuz, Fortbildungstage, Würstelverkauf zum Nachtdienstzuschlag von € 1, 28, eine Kabrio-Busfahrt im Regen oder Erste Hilfe-Auffrischung für die Bevölkerung. Dabei beantworteten sie alle Fragen rund um den Streik und gaben zugleich auch bereitwillig Auskunft zu unterschiedlichsten medizinischen Themen. Die Reaktion der Bürger war durchweg positiv und von Sympathie für die Anliegen der Ärzte geprägt. 
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(07.06.2010)

Aktueller Hinweis
Thema: Repressalien gegen Streikende
Nach § 612a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) darf der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nicht deshalb benachteiligen, weil der Arbeitnehmer in zulässiger Weise seine Rechte ausübt. Dieses Verbot ist absolut und bedeutet im konkreten Fall, dass eine gleichheitswidrige Schlechterstellung von Streikenden unzulässig ist.
Das Verbot bezieht sich expressis verbis auf Vereinbarungen und Maßnahmen. Das sind alle einseitigen Rechtshandlungen des Arbeitgebers wie Kündigungen und Anweisungen, ebenso Unterlassungen und Ungleichbehandlungen (der Lohnverlust wegen Streikteilnahme ist keine Repressalie, sondern eine rechtmäßige Folge des Streiks).
Verstöße gegen das Verbot: verbotswidrige Verträge und Rechtsgeschäfte sind nach § 134 BGB nichtig. Verbotswidrige Rechtshandlungen und sonstige tatsächliche Maßnahmen des Arbeitgebers sind rechtswidrig und begründen Ansprüche des streikenden Arbeitnehmers auf Beseitigung, Schadensersatz und Unterlassung.

Sollten die Repressalien nicht vom Arbeitgeber, vom Krankenhausträger ausgehen, sondern vom jeweiligen Chefarzt, hilft das ärztliche Berufsrecht. So hatte im Zusammenhang mit den Streiks des Jahres 2006 der Deutsche Ärztetag eine bahnbrechende Entschließung gefasst.

Repressalien gegen streikende Ärzte verhindern
Auf Antrag von Herr Radebold (Drucksache I-20) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:
Der Deutsche Ärztetag fordert die Landesärztekammern auf, dass die Präsidenten/Präsidentinnen der Landesärztekammern im Falle offensichtlicher Repressalien durch die verantwortlichen Chefärzte/Chefärztinnen gegen streikende Krankenhausärzte, die ihre Grundrechte wahrnehmen, die Verantwortlichen auf die Möglichkeit des Entzuges der Weiterbildungsermächtigung mangels persönlicher Eignung hinweisen.
(04.06.2010)

Dillingen/Donau-Ries
MB-Kreisversammlung
Am 05.05.2010 fand eine MB-Kreisversammlung mit Neuwahlen des Kreisvorstandes statt. Es wurden wie folgt gewählt:
Zum 1. Vorsitzenden des MB-Kreisverbandes Dillingen/Donau-Ries wurde der bisherige Kreisvorsitzende, Herr PD Dr. Bernhard Endrich (Kreiskl. Dillingen-Wertingen gGmbH KreisKH St. Elisabeth) wiedergewählt. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Dr. Franz Heiß (Donau-Ries-Klinik) wiedergewählt.
Es wurden 3 Beisitzer gewählt: Frau Katja Mohr-Bettac (KreisKH Wertingen), Frau  Isabel von Criegern (Donau-Ries-Klinik), Herr Stefan Renner (Kreiskl Dillingen-Wertingen gGmbH KreisKH St. Elisabeth).

(14.05.2010)

BR Wahlen 2010
Weitere erfreuliche Ergebnisse für die engagierten MBler
Im Klinikum Schwabing in München wurden elf  Ärztinnen und Ärzte in den 17köpfigen Betriebsrat gewählt. Im Klinikum Traunstein konnten sich Ende April von ebenfalls 17 Betriebsratmitgliedern sieben Mitglieder des Marburger Bundes  durchsetzten. In den Krankenhäusern Bad Reichenhall und Berchtesgaden sind jeweils Ärzte zu den Betriebsratsvorsitzenden gewählt worden. Diese Ergebnisse sind wirklich erfreulich und zeugen von dem beachtlichen Engagement unserer Mitglieder, im Betriebsrat auf die Arbeitsbedingungen vor Ort Einfluss zu nehmen.
Gerne veröffentlichen wir auch Ihr Ergebnis. Bitte schicken Sie uns eine kurze Email an mail@mb-bayern.de
(06.05.2010)

Aufgrund des großen Erfolges: Medizinstudenten erhalten erneut Begrüßungsgeschenk
Mitglied werden und Stethoskop oder USB-Stick als Begrüßungspräsent sichern
Aufgrund des großen Erfolges der letzten Werbeaktion und der weiterhin großen Nachfrage bei Medizinstudentinnen und Medizinstudenten wird die Aktion zur Mitgliedergewinnung neu aufgelegt: Studenten die sich bis zum 31.12.2010 für eine Mitgliedschaft beim Landesverband Bayern entscheiden erhalten als Begrüßungsgeschenk einen USB-Stick oder ein Stethoskop.
Ob Medizinstudium, Praktisches Jahr oder später im Arztberuf - eine Mitgliedschaft beim größten Ärzteverband Europas lohnt sich! Der Marburger Bund bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl von Leistungen, die schon mehr als 108.000 Medizinstudentinnen und Medizinstudenten, Ärztinnen und Ärze überzeugt haben. Für Studenten bietet der Landesverband Bayern neben der kostenlosen Mitgliedschaft und der regelmäßig erscheinenden Mitgliederzeitung, spezifische Informationen, die für das Studium nützlich und wichtig sind. Wichtige Themen werden in Merkblättern verständlich erläutert, länderspezifische Informationen für das Studium im Ausland werden gegeben und beim Abschluss des Arbeitsvertrages stehen versierte Juristen als kompetente Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Zudem erhalten die studentischen Mitglieder des Landesverbandes Bayern eine kostenlose Haftpflichtversicherung mit weltweiter Deckung (auf Antrag), die vor Schadensersatz- und Regressansprüchen schützt.
Hinweis: Die Studenten, die in München studieren, erhalten Ihr Begrüßungsgeschenk direkt in der MB-Geschäftsstelle (Bavariaring 42; 80336 München).

 
Mitgliedsantrag [PDF]
(22.04.2010)

BR Wahlen 2010
Erste gute bis sehr gute Ergebnisse für Klinikärztinnen und -ärzte
In der Kreisklinik Berchtesgaden wurden zwei Marburger Bund Mitglieder in den neunköpfigen Betriebsrat gewählt. Sensationell hoch lag dort die Wahlbeteiligung bei 92,5%. Im Stadtkrankenhaus Schwabach fanden am 23.3.2010 die Wahlen statt. Dort schaffte es ein Arzt und MB Mitglied in den Betriebsrat. Im Krankenhaus Agatharied in Hausham wurden -  bereits am 11.3.2010 - drei Ärzte des MB in den Betriebsrat gewählt. Im Klinikum Ingolstadt erzielte die Freie Liste BR 2010 mit u.a. den MB Mitgliedern 60,98%, zwei Ärzte haben es in den dortigen Betriebsrat geschafft. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,53%.
Gerne veröffentlichen wir auch Ihr Ergebnis hier. Bitte schicken Sie uns eine kurze Email an mail@mb-bayern.de
(20.04.2010)

5. Tarifrunde ergebnislos beendet
Hammerschlag: „VKA hat den Arbeitskampf provoziert”
Nach fünf Verhandlungsrunden und einem 27stündigem Verhandlungsmarathon am 7./8. April 2010 in Düsseldorf steht fest: Die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) sind gescheitert! Es wurden für unsere rund 55.000 Ärzte an kommunalen Kliniken etliche - auch fantasievolle und innovative - Kompromissangebote seitens des MB unterbreitet. „Am Ende hat die Unbeweglichkeit der Arbeitgeber zu der jetzigen Situation geführt. Die VKA hat den Arbeitskampf provoziert”, so Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat auf Empfehlung der Verhandlungskommission mit großer Mehrheit entschieden, die Tarifverhandlungen für gescheitert zu erklären und votierte einstimmig für die Einleitung der Urabstimmung. „Jetzt führt wohl kein Weg mehr an Streiks vorbei. Aber die Arbeitgeber haben auch auf gar keins unserer Angebote ernstzunehmend reagiert, sehr schade! Wir werden unsere Klinikärzte in Bayern umgehend mobilisieren” resümiert RA Klaus-Martin Bauer, Geschäftsführer des Landesverband Bayern und Mitglied der Verhandlungskommission. 
(08.04.2010)

Der Landesverband nimmt Abschied von Dr. Thomas Rösch
Seine Kraft und sein Optimismus werden auch in Zukunft ein leuchtendes Vorbild sein

 

Am 9. März verstarb der anerkannte Arzt und überaus geschätzte Kollege Dr. Thomas Rösch aus Traunstein im Alter von nur 45 Jahren. Im März 2007 traf ihn vollkommen überraschend die Diagnose akute myeloische Leukämie. Sofort wurde er aktiv und startete einen großen Aufruf zur HLA Typisierung für eine Stammzellspende. Ein Spender wurde dann in Norwegen gefunden, die Transplantation erfolgte im August 2007. Leider war die Remission nicht von nachhaltiger Dauer und er kämpfte mit schweren Rückfällen. Trotz niederschmetternder Diagnosen verlor er nie seinen Humor, seinen Optimismus und schmiedete immer wieder Urlaubspläne mit seiner Familie zum Segeln oder Skifahren und sogar zu einer Motorradtour, von denen einige glücklicherweise in die Tat umgesetzt werden konnten.
Nach seinem Studium in München absolvierte Dr. Rösch seine Facharztausbildung zum Unfallchirurgen in München, Starnberg und Bad Reichenhall. Seit 2001 war er am Klinikum Traunstein tätig. Ein Jahr später wurde er dort Oberarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie. 2005 trat Dr. Rösch dem Marburger Bund bei. Er war ein großartiger Mitstreiter und einer der Hauptorganisatoren der erfolgreichen Streiks 2006 und 2008. Er zeichnete sich durch wohl überlegtes, dann aber schnelles und zielgerichtetes Handeln aus, ohne groß Zeit mit vielen Worten zu verschwenden.
Bis zuletzt war er aktives Mitglied im MB Landesvorstand, Delegierter des ärztlichen Kreisverbands Traunstein zum  Bayerischen Ärztetag sowie Betriebsratsmitglied im Klinikum Traunstein. Außerdem stand er den Mitgliedern diverser Foren unermüdlich mit wertvollem Rat und Informationen zur Seite.
Am 12. März fand unter großer Anteilnahme die Beerdigung unseres Freundes, Kollegen und überaus engagierten Mitstreiters in Traunstein statt. Unser aufrichtiges, tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau Angela, seinen drei Kindern Lea, Maxi und Niki sowie seinen Verwandten und Freunden. Der Landesverband, allen voran Vorstand und Geschäftsstelle werden sein Andenken in Ehren halten.

Dr. Christoph Emminger,
Landesvorsitzender
(26.03.2010)


Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
Stellvertretender Kreisvorsitzender in Augsburg beleuchtet Tarifforderungen auf Alltagstauglichkeit
Aufgrund einer konkreten Journalistenanfrage bezieht unser geschätztes Mitglied Dr. Florian Gerheuser Stellung zu der aktuellen Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA), die wir Ihnen wegen der überaus reflektierten und differenzierten Darstellung nicht vorenthalten möchten: „Wie Sie wissen, haben die Tarifparteien drei Verhandlungsrunden geführt, ohne dass die Vertreter der Arbeitgeber in irgendeiner konstruktiven Weise auf die Forderungen der Arbeitnehmervertreter eingegangen wären. Im Gegenteil - die Anliegen der Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern wurden klein geredet und ins Lächerliche gezogen: So sagte der VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg lt. dpa vom 18.01.2010 zum ärztlichen Bereitschaftsdienst:”Eine Zeit, in der mehr geschlafen als gearbeitet wird, darf nicht besser bezahlt werden als Zeit, in der voll gearbeitet wird”.
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(22.03.2010)

DRV Bund verschweigt ihren Billigtarif
Stellenanzeigen offenbaren massive Besetzungsprobleme
In großformatigen Anzeigen geht die Deutsche Rentenversicherung (DRV) inzwischen auf die Suche nach Ärztinnen und Ärzten für ihre Rehabilitationskliniken und Sozialmedizinischen Dienste. Damit straft sie ihre eigenen Worte Lügen, nach denen es in den DRV-Einrichtungen keine nennenswerten Stellenbesetzungsprobleme gebe. Bemerkenswert ist aber nicht allein der Umfang und die Anzahl der Stellenanzeigen, die in den vergangenen Wochen geschaltet wurden, sondern auch die Tatsache, dass die DRV Bund offen lässt, nach welchem Tarif die DRV-Ärzte bezahlt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie hier.
(16.03.2010)

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Weiterbildungsbefugnisse sind im Internet abrufbar!
In der Weiterbildungsordnung für die Ärzte Bayerns ist geregelt, dass die Weiterbildung zum Erwerb einer Facharzt- und/oder Schwerpunktbezeichnung unter der verantwortlichen Leitung der vom Vorstand der Kammer befugten Ärzte in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte durchgeführt wird. Eine Befugnis im Sinne der Weiterbildungsordnung ist die Ermächtigung nach Abschnitt IV des Heilberufekammergesetzes.
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(02.03.2010)

 
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