Liebe Kolleginnen und Kollegen,
In diesen Tagen erhielten Sie - wohl im Vorgriff auf die anstehenden Kammerwahlen im Dezember - auch mal wieder einen Brief vom
Hartmannbund, in dem auf die Vertrtetungs- und Beratungskompetenz des
Hartmannbundes verwiesen wurde. Nun hieße es bei Ihnen als MBler
Eulen nach Athen tragen, wenn wir erklären würden, dass - schon alleine
auf Grund der Verbandgröße, der Tariffähigkeit als Ärztegewerkschaft
und natürlich des größeren Know-Hows mit entsprechender juristischer
Kompetenz - der Marburger Bund DER Verband für angestellte und beamtete
Ärztinnen und Ärzte ist. Allerdings möchten wir doch wenigstens richtig
stellen, dass wir hier im Lande Bremen die Oberarztproblematik alleine
durch hartnäckiges Nachhaken bei bestimmten - zunächst
beratungsresistenten - Kliniken "im Griff" haben, dass wir natürlich
unsere Mitglieder bundesweit nicht nur bei diesem Problem
juristisch vertreten und dass die Tatsache, dass
Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit anerkannt werden müssen nun
wirklich Schnee von gestern ist. Wir schlagen uns mittlerweile mit ganz
anderen Problemen herum, beispielsweise dem Problem, dass Arbeitgeber
immer noch rechtswidrig Arbeitszeit und Bereistchaftsdienste
gegeneinander aufrechnen, indem sie z.B. "fehlende" Regelarbeitszeit
(die durch das notwendige Frei nach Dienst ensteht) mit den
mindervergüteten Bereitschaftsdienststunden einfach auffüllen. In
dieser Form ist das unzulässig, wird aber immer noch nicht eingehalten
(Aufforderung an alle Betroffenen: Widerspruch und geltend machen,
melden beim mb!). Ganz zu Schweigen von dem Problem , dass immer noch
munter gegen die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes verstoßen wird,
stattdessen aber Ärztinnen und Ärzte mit Schreibarbeit und
DRG-Bürokratie belastet werden.
Der MB mischt sich ein und wird das auch weiter tun, wir wollen dafür
auch unser Gewicht in der Ärztekammer verstärken: Angestellte Ärztinnen
und Ärzte für angestellte Ärztinnen und Ärzte. Deshalb erinnern wir auf
diesem Wege an die a.o. Mitgliederverssammlung am 10.9.07 20 Uhr in den
Räumen der Fortbildungsakademie der Ärztekammer auf dem Gelände des
Klinikum Bremen-Mitte. Wir werden dort auch über die Abläufe und Liste
für die Wahlen zur Delegiertenversammlung der Ärztekammer sprechen. Wir
möchten möglichst viele ermuntern, sich zur Verfügung zu stellen,
wenigstens um zu zeigen: Wir stehen für unsere Anliegen ein. Und
natürlich müssen alle Mitglieder in der Wahlwoche Anfang Dezember Ihre
Vertreter auch wählen und den Wahlbrief abschicken oder abgeben. Nur so
kann es (endlich) gelingen, dass die angestellten Ärztinnen und Ärzte
auch zahlenmäßig angemessen vertreten sind. Wir sind die
filzokratischen Politikentscheidungen gerade hier in Bremen leid, wir
sollten uns noch mehr einmischen, also helfen Sie mit durch Mitmachen,
Abstimmen und Wählen. Und weitersagen an alle, die die mail nicht
bekommen haben, noch nicht Mitglied sind oder alles schon wieder
vergessen haben!
Bis zum 10.9.!
Martin Rothe Heidrun Gitter
1. Vorsitzender 2. Vorsitzende
MB-LV Bremen
Klinikum Bremen-Mitte gGmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Gö
ttingen Geschäftsführer Walter Bremermann Berthold Böttcher Prof. Dr.
Michael Paul Hahn Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Birgit Weihrauch
Bremer Landesbank BLZ 290 500 00 Konto 1070 330 002 Amtsgericht Bremen HRB
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