Aktuell Das Ergebnis dieser „Verhandlungstaktik“ werden die Arbeitgeber nun in den kommenden Tagen und Wochen zu spüren bekommen. Mangelnder Einigungswille und das Unvermögen die Notwendigkeit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Ärztlichen Dienst zu erkennen haben dazu geführt, dass die Urabstimmung vorbereitet wird. (nähere Informationen finden Sie hier.) In Niedersachsen sind rund 3.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern beschäftigt. Jeder einzelne davon ist vom MB - Landesverband Niedersachsen aufgerufen sich mit den Kollegen vor Ort auszutauschen und zu organisieren. Dabei weisen wir insbesondere auf die mb-webcommunity hin, die als Kommunikationsplattform für streikwillige in ganz Niedersachsen dient. Innerhalb der mb-webcommunity empfehlen wir Ihnen die Gruppe „Tarifbereich VKA“. Dort erhalten Sie zeitnah alle Informationen und können schnell und überregional mit Kollegen in Kontakt treten. Der Landesverband Niedersachsen bittet außerdem alle Ärztesprecher und Streikorganisatoren sich bei der Geschäftsstelle zu melden. Nur mit Ansprechpartnern vor Ort können wir einen effektiven Arbeitskampf organisieren.
6. Ärztesprechertreffen
Das nächste Landesärztesprechertreffen findet am 08.06.2010 statt (näheres finden Sie unter Termine).
(02.06.2010)
Erfolgreicher Streikauftakt
Von niedersächsischer Seite aus war der Beginn des Streiks ein voller Erfolg. Etwa 100 Ärztinnen und Ärzte beteiligten sich an der Zentralkundgebung des Marburger Bundes am 17.05.2010 in München. Schwerpunkt des Streiks ist zunächst Hannover. Nach Angaben der Arbeitgeberseite stehen in den Krankenhäusern der Klinikum Region Hannover GmbH seit Montag fast die Hälfte der Operationssäle leer.
Ebenfalls am Montag stimmte die Ärztevollversammlung des Klinikums Oldenburg nahezu einstimmig für eine Beteiligung am Streik. Die oldenburger Ärztinnen und Ärzte wollen sich ab dem 20.05.2010 mit der Teilnahme an der Kundgebung des Marburger Bundes in Kiel dem Arbeitskampf anschließen.
(Einen Bericht des NDR zum Thema finden Sie hier).
(18.05.2010)
Streikvorbereitung läuft an
In der Sitzung vom 19.04.2010 hat der MB-Landesvorstand das Landesstreikkomitee gebildet. Es besteht aus Dr. Elke Buckisch-Urbanke (1. Vorsitzende des Landesverbandes), Torsten Gericke (Vorsitzender des Bezirksverbandes Hannover) und Wolfgang Boss (Geschäftsführer des Landesverbandes).
Vom 28. April 2010 bis 07.05.2010, 8 Uhr, findet die Urabstimmung über den Streik an kommunalen Krankenhäusern statt. Nach der Auszählung wird das Ergebnis noch am 07. Mai bekannt gegeben.
Parallell dazu müssen für die kommunalen Krankenhäuser in Niedersachsen - soweit noch nicht geschehen - unverzüglich Ärztesprecher und lokale Streikleitungen bestimmt werden. Die Landesärztesprecherversammlung für Niedersachsen findet am 27.04.2010 ab 18.30 Uhr im Casino des Ärztehauses Hannover statt.
Der Landesverband hat die wichtigsten Informationen in einem Flyer für sie zusammengefasst.
(20.04.2010)
Die Zeichen stehen auf Streik!
Keine adäquate Erhöhung der Vergütung und der Nachtzuschläge und eine selbst finanzierte Erhöhung der Bereitschaftsdienstentgelte - ja noch nicht mal ein offizielles Angebot! So stellte sich die VKA die Tarifrunde 2010 mit dem Marburger Bund für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken vor.
Standpunkt
Mit Nachdruck weist der Landesverband Niedersachsen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund die Pläne der Landesregierung zurück, das Medizinstudium für Pflegekräfte auch dann zuzulassen, wenn diese kein Abitur haben.
"Schon immer gab es Schwestern und Pfleger, die ein Medizinstudium aufgenommen haben und Ärztinnen bzw. Ärzte geworden sind" erläutert Dr. Elke Buckisch-Urbanke, die Landesvorsitzende des Marburger Bundes. "Diese Schwestern und Pfleger hatten aber das Abitur - und sei es auf dem zweiten Bildungsweg - und damit den Nachweis der Hochschulreife. Seit der Einführung des Numerus Clausus haben nur die besten Abiturienten Chancen auf einen Studienplatz in Medizin. Es wäre völlig widersinnig, hier eine Hintertür für Bewerber zu schaffen, die ein Abitur nicht schaffen können oder wollen." Aus gutem Grund ist das Medizinstudium kein Lehrberuf.
Der Ärztemangel kann nach Auffassung des Marburger Bundes nicht durch einen Verzicht auf Qualität im Studium behoben werden, sondern nur dadurch, dass die Arbeitsbedingungen für Ärzte konsequent verbessert werden. Noch immer ist es Realität, dass Ärzte mehrere Stunden am Tag mit bürokratischen Aufgaben von ihrer eigentlichen Tätigkeit abgehalten werden, es verlassen jährlich mehrere tausend Ärzte das Land. "Hier ist dringender Handlungsbedarf", so Dr. Buckisch-Urbanke.
MAV Diakonie Niedersachsen
MB-Vertreter in Vorstand gewählt
Am 07. Dezember 2009 wurde Michael Gruß als eines von 18 Mitgliedern in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der MitarbeiterInnenvertretungen in den Diakonischen Werken Niedersachsens (ag-mav) gewählt. Seit Februar 2009 ist Herr Gruß zugleich Mitglied im Landesvorstand des MB-Niedersachsen. Die Mitgliederversammlung der ag-mav Niedersachsen wählt den Vorstand für die Dauer von 4 Jahren. Der Landesverband Niedersachsen gratuliert Herrn Gruß zur Wahl und wünscht ihm für die kommende Amtszeit viel Erfolg.
ag-mav Niedersachsen
Vorstandswahlen 2009
Dr. Elke Buckisch-Urbanke bestätigt
Dr. Elke Buckisch-Urbanke bleibt weitere zwei Jahre an der Spitze des MB-Landesverbandes Niedersachsen. Mit großer Mehrheit wurde die 1. Vorsitzende von der Hauptversammlung am 25.02.09 in Hannover bestätigt. Neuer Stellvertreter wurde Detlef Schmitz. Er folgt Tobias Radebold, der aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder antrat. Als Beisitzer wurden Torsten Gericke, Dr. Jürgen Tempel und Dr. Kai Johanning bestätigt.
Neu im Vorstand sind Hans Martin Wollenberg und Michael Gruß. Neben Tobias Radebold hatte auch Dirk Jochem nicht wieder kandidiert. Komplettiert wird der neue Vorstand durch zwei kooptierte Mitglieder: Dr. Martina Wenker, Präsidentin der Landesärztekammer Niedersachsen, und Dr. Christina Correns.
Der neue Vorstand
Geschafft
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