02/2016

Ausgabe
12. Februar 2016

  • Rückenstärkung

    Delegierte fordern: „Die Politik muss ihre Zusagen nun einhalten“

    „Alle Anträge, deren Umsetzung eine Unterbrechung der laufenden Verhandlungen zur Folge hat, werden an den Ausschuss Gebührenordnung der Bundesärztekammer überwiesen.“ Mit sehr großer Mehrheit haben die Delegierten beim Sonder-Ärztetag diesen Entschluss gefasst. Damit unterstützten sie eindeutig den Kurs der Bundesärztekammer bei den Verhandlungen um die ärztliche Gebührenordnung.

  • Sachstandsbericht

    Leider kein Wunschprogramm

    „Ich halte den Sonder-Ärztetag für notwendig, um klarzumachen, dass wir uns nicht im luftleeren Raum bewegen.“ Das schilderte Referent Dr. Bernhard Rochell zu Beginn seines Referates. Tatsächlich wurde klar, wie stark die Ergebnisse, die die Verhandlungskommission der Bundesärztekammer bislang erreicht hat, von Beschlüssen vorangegangener Ärztetage geprägt sind.

  • Berufspolitische Auswirkungen

    Doppelschutzfunktion bleibt

    Nur wenn wir ein Ergebnis aus den Verhandlungen mit der Privaten Krankenversicherung und der Beihilfe haben, können wir in die Verhandlungen mit dem Bundesgesundheitsministerium treten. Darauf wies Dr. Theodor Windhorst, Bundesärztekammer, beim Sonder-Ärztetag hin.

  • Einschätzung

    Angst vor der Privatwirtschaft

    Dr. Elmar Wille hielt sein Referat nach der Eröffnung und dem Sachstandsbericht. Der Vizepräsident der Ärztekammer Berlin und Mitglied der Allianz Berliner Ärzte benötigte für seine Generalablehnung des Verhandlungsstands mehr als fünfzig Minuten. Lediglich von Gästen umjubelt, befürchtete er einen wachsenden Einfluss der Privatwirtschaft. Er prophezeite, die ärztliche Berufsfreiheit werde weiter eingeschränkt.

  • Rhön

    Erste Tarifverhandlungsrunde verlief wie erwartet

    Am 28. Januar fand in Fulda die erste Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den Vertretern der Rhön-Klinikum AG statt. Dabei wurden noch einmal die bereits zuvor schriftlich zugestellten Forderungen vorgestellt und begründet. Die Arbeitgeber sahen sich nicht in der Lage, ein Angebot vorzulegen.

  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

    Elternzeit ist auch als Chef machbar ...

    Elternzeit als Chefarzt – geht das überhaupt in dieser verantwortungsvollen Führungsposition? Durchaus, wie das Beispiel von Prof. Wolfgang Janni vom Universitätsklinikum Ulm zeigt.

  • MB-Umfrage

    Realität in Krankenhäusern ...

    Passen die tariflichen Regelungen zur Realität in den Krankenhäusern? Brauchen wir eine stärkere Konzentration auf bestimmte Dienstarten? Werden die Regelungen der Tarifverträge bewusst umgangen, um den Betrieb sicherzustellen? Um sicherzustellen, dass auf die Vielzahl von Herausforderungen angemessen reagiert werden kann, ist die Kleine Tarifkommission auf Ihre Mithilfe als MB-Mitglieder angewiesen. Wir möchten von Ihnen wissen, welche Dienstmodelle in Ihren Abteilungen umgesetzt werden.

  • Private Hochschulen

    Universitärer Hürdenlauf für Studiengänge

    In seinem jüngsten Positionspapier formuliert der Wissenschaftsrat grundsätzliche Anforderungen an die Medizinerausbildung und gibt Empfehlungen zur Sicherung ihrer Qualität im nichtstaatlichen Sektor. Der Wissenschaftsrat hat Grundsätze identifiziert, die einen einheitlichen Standard auch für Medical Schools umreißen sollen: Wesentlich und leitend ist dabei der Grundsatz, dass die Medizinerausbildung einen universitären Anspruch erfüllen und wissenschaftliche Kompetenzen vermitteln muss.