06/2016

Ausgabe
06. Mai 2016

  • Asklepios

    Erstes Angebot und untragbare Gegenforderungen

    Ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite, allerdings verbunden mit inakzeptablen Gegenforderungen, war die Bilanz der 3. Verhandlungsrunde mit der Asklepios Verwaltungsgesellschaft mbH Mitte April. Die Verhandlungen sind da­raufhin unterbrochen worden. Was waren das für Gegenforderungen bzw. Vorschläge, die auch auf der Klausurtagung der Kleinen Tarifkommission inzwischen eingehend beraten und einhellig abgelehnt wurden?

  • MDK/MDS

    Nach drei Runden endlich den Verhandlungskompromiss erzielt

    Anfang April fand in Berlin die dritte Runde der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der MDK/MDS statt. Nachdem in den vorhergehenden Verhandlungsrunden keine echte Annäherung zwischen dem Marburger Bund und der Arbeitgeberseite zu erkennen war, konnte nach zähem Ringen doch noch ein Verhandlungskompromiss erzielt werden.

  • 129. MB-Hauptversammlung - Ethik

    Ökonomisierung entgegentreten

    Angesichts der sich manifestierenden Ökonomisierung im Gesundheitswesen hat der Marburger Bund in Hamburg begrüßt, dass der Deutsche Ethikrat die Notwendigkeit einer individuellen Behandlung und Betreuung der Patienten in das Zentrum seiner Betrachtungen gestellt hat. Vorangegangen war ein dezidierter Vortrag der ehemaligen Ethikrat-Vorsitzenden Prof. Christiane Woopen

  • MBZ-Umfrage

    MB-Mitglieder zeichnen ein düsteres Bild

    Am Ende hat alles nichts genutzt: Der Gesetzgeber hat das Wissenschaftszeitvertragsgesetz zwar partiell reformiert, aber die entscheidenden Schwachstellen, die gerade den Ärztinnen und Ärzten an den Universitätskliniken das Leben schwer machen, sind aus MB-Sicht nicht beseitigt worden. Deshalb hatte die Marburger Bund Zeitung die Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken gebeten, sich zur Befristungsrealität an deutschen Universitäten vor dem Hintergrund des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes zu äußern. Die Teilnehmerzahl unterstreicht, dass es da gewaltig unter den Nägeln der Betroffenen brennt.

  • Flüchtlinge

    Studierende helfen in Flüchtlingsambulanz

    Die Universitäten reagieren auf die Flüchtlingskrise. So bietet die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden mit ihrem Bereich Allgemeinmedizin im Sommersemester ­erstmals das Wahlpflichtfach "Flüchtlingsversorgung" an.

  • AK Fort- und Weiterbildungspolitik

    Mehr Bildung für Ermächtigte

    Wo läuft die Weiterbildung besonders gut? „Wir wollen nicht nur kritisieren. Wir wollen auch gute Beispiele als Vorbilder schildern!“ Das machte Dr. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender des MB-Arbeitskreises Fort- und Weiterbildungspolitik klar. Also: Meinen Sie, dass die Weiterbildung an Ihrer Klinik gut läuft? Dann ist der nebenstehende Kasten für Sie besonders interessant.

  • Berufsverbände

    Ein Viertel der Mitglieder im BDC sind inzwischen Berufsanfänger

    Im neunten Teil der Berufsverbandsserie kommt der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) zu Worte. Der ist 1960 während des 77. Chirurgenkongresses im Deutschen Museum in München gegründet worden. Heute zählt der Verband mehr als 17.000 Mitglieder. Zum Vergleich: Laut Statistik der Bundesärztekammer gibt es mehr als 35.000 Chirurgen (Stand: Dezember 2015). Die Fragen wurden von der BDC-Geschäftsstelle beantwortet.

  • AK Universitäten

    Weiterhin für mehr Studienplätze

    Der Arbeitskreis Universitäten hatte diesmal viel Stoff für Diskussionen. Auf der Tagesordnung standen der Masterplan Medizinstudium 2020, der Sachstand zur Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes nach der MHH-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die MBZ-Umfrage zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und vieles mehr.

  • Studienplätze

    Interessierten bleibt genug Zeit zu reagieren

    Eine bessere Prognostizierbarkeit der Auswahlgrenzen fürs Studium der Humanmedizin verspricht sich die Bundesregierung von der Einführung von Bewerbungssemestern, die die Wartesemester künftig ablösen. Dies geht aus der Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der Linken hervor. Dies sei im Interesse aller Bewerber, die eine Zulassung über die Wartezeitquote anstreben.