06/2017

Ausgabe
05. Mai 2017

  • TdL-Tarifabschluss

    5 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten

    „Wir haben in einer reinen Gehaltsrunde am Ende einen akzeptablen Kompromiss erreicht. Der Spielraum war begrenzt, weil im Tarifvertrag vor allem monetäre Regelungen zur Disposition standen. Die Tarifrunde im Jahr 2019 wird uns wieder mehr Optionen bieten, die wir dann auch zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen nutzen können.“ So kommentierte MB-Verhandlungsführer Christian Twardy den Abschluss zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

  • Ärztestatistik

    Mehr angestellte Ärzte im ambulanten Bereich

    Der Trend zur Festanstellung im ambulanten Bereich hält unvermindert an. Das geht aus der Ärztestatistik hervor. Die erfasst alle Ärzte in Deutschland und wird von der Bundesärztekammer geführt. Das geht aber auch aus dem Bundesarztregister hervor, das die Kassenärztliche Bundesvereinigung pflegt.

  • MBZ-Umfrage zur Weiterbildung/Teil 4

    Manchmal wird im Einzelfall entschieden

    Was hat der einzelne Arzt in der Weiterbildung von der Arbeit seiner Ärztekammer? Was tut sie, um den weiter-bildenden Arzt und den Arzt in seiner Weiterbildung zu unterstützen? Die Marburger Bund Zeit fragte bei den Ärz-tekammern detailliert nach ihrem Engagement. Natürlich sind auch Leser eingeladen zu berichten, welche Erfahrun-gen sie sammelten. In dieser Ausgabe der MBZ ist mit der Sächsischen Landesärzte-kammer eine Kammer aus den neuen Bundesländern an der Reihe.

  • Caritas

    Als Mitarbeitervertretung die Arbeitsbedingungen mitgestalten

    Während die Vorbereitungen zu den Betriebsratswahlen 2018 gerade erst anlaufen, finden gegenwärtig bereits in zahlreichen (Erz-)Bistümern der katholischen Kirche Wahlen zu den Mitarbeitervertretungen (MAV) statt. Gewählt wird in den unterschiedlichsten Einrichtungen sowohl der verfassten Kirche als auch der Caritas, hier insbesondere in den Krankenhäusern.

  • 131. MB-Hauptversammlung - Tätigkeitsbericht

    Notfallversorgung: MB will zielgerichteten, konstruktiven Dialog

    Angesichts der steigenden Patientenzahlen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser, die auch ambulant versorgt werden könnten, hat sich der Marburger Bund für eine gemeinsame Lösung ausgesprochen. „Der MB ist an einem echten Dialog interessiert“, betonte MB-Chef Rudolf Henke bei der 131. MB-Hauptversammlung in Freiburg. „Deshalb nehmen wir das Angebot von Herrn Dr. Gassen gerne an, darüber zu sprechen, wie die Situation grundlegend verbessert werden kann“, sagte er an die Adresse des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gerichtet und stellte ein erstes Treffen im Juli in Aussicht.

  • Psychologische Beratung

    Nachfrage steigt weiter

    Die Zahl der Studierenden, die das psychologische Beratungsangebot der Studentenwerke nutzen, steigt kontinuierlich. Sie hat sich innerhalb von fünf Jahren um fast 25 Prozent erhöht. Rund 32.000 Studierende nahmen die Angebote im Jahr 2016 in Anspruch; im Jahr 2011 waren es noch 26.000. Das berichtete das Deutsche Studentenwerk.

  • Interview

    Notfälle unabhängig vom Sektor versorgen

    Die Diskussionen um die medizinische Notfallversorgung kochen immer wieder hoch. Betroffen sind in erster Line Patienten und Ärzte in den Ambulanzen und Notaufnahmen. Die MBZ fragte also Dr. Susanne Johna, Mitglied des MB-Bundesvorstands, wie ein sinnvolles Konzept der Notfallversorgung aussehen könnte.