17/2015

Ausgabe
04. Dezember 2015

  • GOÄ

    Droht Verzögerung um einige weitere Jahre?

    Es geht ums Geld. Und wenn es ums Geld geht, dann ist die Forderung nach einem außerordentlichen Ärztetag nicht weit. Den haben einige ärztliche Verbände vor dem Hintergrund der ziemlich geheim ablaufenden Verhandlungen um die neue Gebührenordnung für die private Abrechnung (GOÄ) gefordert.

  • Medizinstudium

    Alle gegen eine Landarztquote

    Die Reform des Medizinstudiums bleibt auf der Agenda der Bundesregierung. Der Marburger Bund konnte vor Kurzem seine Standpunkte bei einem Expertentreffen zum Masterplan 2020 im Bundesgesundheitsministerium erläutern.

  • Novellierung Wissenschaftszeitvertragsgesetz (Übertrag aus MBZ 15/2015)

    Umfrage zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz

    Zum geplanten neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz hat es zwischenzeitlich eine Sachverständigen-Anhörung im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Bundesministerium für Bildung und Forschung gegeben. Die dort gewonnenen Erkenntnisse will der Ausschuss bis Mitte Januar auswerten. Dann soll eine erneute Sitzung stattfinden.

  • Hinweis

    Networking – ein guter Einstieg!

    Sie gehören zu den mehr als 26.000 Ärztinnen und Ärzten, die bundesweit in Einzelpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und Berufsausübungsgemeinschaften angestellt sind? Obwohl Ihre Berufsgruppe von Jahr zu Jahr größer wird, finden Ihre Interessen oftmals kein Gehör.

  • BMVZ-Praktikerkongress

    Auch MVZ’s in die KVen

    Zum 9. Mal trafen sich auf Einladung des Bundesverbandes Medizinischer Versorgungszentren (BMVZ) die kooperativ organisierten ambulanten Leistungserbringer und andere Akteure des Gesundheitswesens mit Interesse an der Zukunft der ambulanten Versorgung.

  • Familienfreundliches Krankenhaus

    "Unser Anspruch ist Finden und Binden"

    In Zeiten des Ärztemangels setzen immer mehr Klinikleitungen auf eine familienfreundliche Personalpolitik, um im Wettbewerb um motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Nase vorn zu haben. Vor allem angesichts der steigenden Zahl an Ärztinnen in den Häusern scheint es angezeigt zu sein, sich mit betriebseigenen Kindertagesstätten, flexiblen Arbeitszeitmodellen und Kinderbetreuungsangeboten einen Vorteil zu verschaffen. In loser Reihenfolge stellt die MBZ familienfreundliche Maßnahmen für Ärztinnen und Ärzte vor, die auch in der Marburger-Bund-Kampagne „Familienfreundliches Krankenhaus“ präsentiert werden.

  • Personalbedarf

    Effekte der Krankenhausreform greifen zu kurz

    Anfang November hat der Bundestag das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) verabschiedet. Vor dem Hintergrund der geplanten Strukturveränderungen hatte der Marburger Bund eine Woche zuvor das Thema Personalbedarf ins Zentrum seines Fach- und Praxisforums gerückt. In Berlin waren dazu Vertreter von Ärzteschaft, Pflege und Kliniken zusammengekommen und sich einig, dass das Gesetz nicht ausreiche, um die Qualität in den Häusern zu sichern. Denn gute Qualität benötigt ausreichend Personal.

  • MB-Mitgliederservice

    mbt – der fachkundige Vermittler

    Eine Mitgliedschaft im Marburger Bund hat viele Vorteile. Der MB ist nämlich nicht nur berufspolitische und gewerkschaftliche Interessenvertretung, bietet Rechtsberatung und übernimmt im Fall der Fälle die Prozessvertretung, sondern bietet den Mitgliedern auch Gruppentarife für Versicherungen. Denn gerade für Berufseinsteiger ist die Wahl der richtigen Versicherung enorm wichtig.

  • Kirchliches Arbeitsrecht

    Neue Entwicklungen näher beleuchtet

    Bereits im September 2010 hatte sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) dem deutschen Arbeitsrecht gewidmet. Der EGMR hatte in der Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Kündigung (genauer gesagt über einen Schadensersatzanspruch) eines bereits 1997 von einer katholischen Kirchengemeinde gekündigten Organisten zu entscheiden, welcher – nachdem er sich von seiner Ehefrau getrennt – mit seiner neuen Lebensgefährtin ein außereheliches Kind gezeugt hatte.