18/2017

Ausgabe
22. Dezember 2017

  • Notfallversorgung

    Deutsche Notaufnahmen chronisch unterbelastet?

    „Wirtschaftliche Durchschnittsbetrachtungen sind kein geeigneter Maßstab zur Beurteilung der Versorgungsqualität von Notaufnahmen. Wer meint, allein durch die statistische Berechnung der ‚Auslastung pro Stunde‘ auf die Bedeutung einer Notaufnahme für die Patientenversorgung schließen zu können, blendet eine Vielzahl weiterer Indikatoren aus – allen voran die Erkrankungs- bzw. Verletzungsschwere der Patienten – und verlässt die Ebene wissenschaftlicher Redlichkeit.“ So reagierte Dr. Andreas Botzlar, Vize-Vorsitzender des MB-Bundesverbandes, auf die neueste Ausarbeitung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zum Thema Notfallversorgung.

  • Tarifeinheitsgesetz

    Vereinbarung unterzeichnet – jetzt geht’s an die Umsetzung

    Auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes im November 2017 haben sich die Delegierten einstimmig für den Abschluss einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft ver.di über den Umgang mit den Folgen des Tarifeinheitsgesetzes (TVG) beziehungsweise des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes hierzu ausgesprochen. Diese Vereinbarung wurde am 1. Dezember 2017 seitens des Marburger Bundes von Rudolf Henke und Dr. Andreas Botzlar sowie seitens ver.di von Frank Bsirske und Sylvia Bühler unterzeichnet.

  • Abfrage Kassenärztliche Vereinigungen

    Ein Halbsatz macht den Unterschied!

    Es ist lediglich ein Halbsatz, der im Sozialgesetzbuch V (SGB V) geändert wurde. Gleichwohl hat er immense Auswirkungen, denn mit ihm haben sich etwa die Wahl- und Mitwirkungsmöglichkeiten von teilzeitbeschäftigten Ärztinnen und Ärzten in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) verbessert.

  • TV-Ärzte BG Kliniken

    5,3 Prozent mehr Gehalt für 27 Monate

    Am 5. Dezember konnte in den Tarifverhandlungen mit den BG-Kliniken in der fünften Verhandlungsrunde endlich der Durchbruch und ein Ergebnis erzielt werden. Rückwirkend zum 1. Juli 2017 werden die Gehälter um 2,45 v.H. erhöht. In einem weiteren Schritt erhöhen sich die Gehälter zum 1. Juli 2018 nochmals um weitere 2,85 v.H. Bei jedem Erhöhungsschritt erfolgt eine Aufrundung der gefundenen Ergebnisse auf den nächsten vollen 5-Euro-Betrag. Die Laufzeit der gesamten Regelung endet am 30. September 2019, gleichzeitig mit dem Tarifvertrag an den Universitätsklinika.

  • LWL-Klinik Marsberg

    Mit individuellen Lösungen Flexibilität schaffen

    Ärztinnen und Ärzte sind ein rares Gut am deutschen Arbeitsmarkt. Längst haben zahlreiche Klinikleitungen erkannt, dass sie mehr bieten müssen als eine adäquate Bezahlung und Entwicklungsmöglichkeiten. Gerade angesichts immer mehr Ärztinnen ist das Thema Familienfreundlichkeit in den zurückliegenden Jahren insbesondere in der Fläche ganz stark in den Fokus gerückt. Die MBZ präsentiert in loser Reihenfolge entsprechende Beispiele.

  • Interview

    Personalentwicklung ist ein Muss

    Dr. Susanne Johna, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und des MB-Bundesverbands, machte in ihrem Referat beim Qualitätskongress in Berlin auf die wichtige Bedeutung des Personals aufmerksam. Aber nutzen Personaluntergrenzen wirklich?

  • Qualitätskongress

    Zu wenig Personal ist ganz eindeutig ein großer Risikofaktor

    Personelle Unterbesetzung ist ein wichtiger Risikofaktor für die Sicherheit der Patienten. Dies ist auch beim Nationalen Qualitätskongress Gesundheit in Berlin wieder deutlich geworden. Über Verbesserungsmöglichkeiten der Gesundheitsversorgung vor allem in Krankenhäusern diskutierten dort laut Veranstalter mehr als 600 Klinikmanager, Ärzte, Qualitätsmanager, Führungskräfte aus der Pflege sowie Vertreter der Krankenkassen und Verbände.

  • BVMD-Bundeskongress

    Medizinstudierende basteln sich ihr Wunsch-Praktisches-Jahr

    Dieses Jahr beteiligte sich der Marburger Bund gleich mit zwei Angeboten am Bundeskongress der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd): Einem Workshop zum Praktischen Jahr und einem Stand für alle Interessenten. Beides hat viel Spaß gemacht.