Was für ein Jahr!

Von Angelika Steimer-Schmid

Vielleicht geht es Ihnen auch so: Das Jahr 2017 ist gefühlt noch schneller vergangen als das Jahr davor und das Jahr davor und davor und davor … Das Gefühl hängt sicher eng damit zusammen, was sich wieder alles zugetragen hat. Es sind die Dinge im privaten Umfeld, die einen bewegt haben, es sind die Dinge in der öffentlichen Wahrnehmung, die bewegt haben, und es sind die Dinge, die sich in der MB-Familie mit inzwischen knapp 120.000 Mitgliedern ereignet haben und deshalb an dieser Stelle besondere Erwähnung finden. Wir haben dazu zum Jahresende ein neues Format aufgelegt, das „Marburger Bund Zeitung Magazin”, das dieser MBZ-Ausgabe beiliegt. „2017 – das war wichtig” – da kommt man beim Lesen schon ins Staunen, was sich im MB auf Bundes- und Landesebene alles zugetragen hat. Wir hoffen seitens der MBZ-Redaktion, dass wir Ihnen mit der Auswahl an Ereignissen und Leistungen noch einmal kurz und knapp, in hoffentlich ansprechender Form, in Erinnerung rufen, woran Ehren- und Hauptamtler in Ihrem Namen und mit Ihrer Unterstützung das Jahr über gearbeitet haben. Mit weiteren Ausgaben des „Marburger Bund Zeitung Magazins” können Sie im nächsten Jahr zu ganz besonderen Themen rechnen. Sehen Sie dieses neue Format als ganz persönliches MBZ-­Geschenk zum Jahresschluss.

Vor einem Jahr haben wir Sie in unserer Jahresschluss-Ausgabe mit der neuen „MBZplus“-App überrascht, die inzwischen regen Zulauf erfährt. Sie haben Sie noch nicht? Kein Problem – schauen Sie mal auf S. 4 dieser MBZ-Ausgabe. Es lohnt sich auf jeden Fall, falls Sie diese noch nicht haben, sie schon über den Jahreswechsel zu aktivieren, denn wir als Redaktion wollen die „MBZplus“-App für Sie 2018 noch attraktiver machen. Lassen Sie sich überraschen! Und ganz sicher ist das noch nicht alles …

Dieser Tatendrang gilt auch für alle anderen Bereiche im MB. Er wird auch schon deshalb dringend gebraucht, weil wichtige Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen. Beispiel Tarifpolitik: In vielen Tarifbereichen stehen 2018 Tarifverhandlungen an, erstmals nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz, erstmals unter der daraus resultierenden eben erst frisch besiegelten Vereinbarung zwischen ver.di und MB. Da stehen harte Ausei­nan­dersetzungen mit verschiedenen Arbeitgebern im Kampf um den Erhalt und die Fortentwicklung der arztspezifischen Tarifverträge des MB an. Da darf sich niemand wegducken nach dem Motto, sollen es die anderen richten!

Dann sind da noch zahlreiche Kammerwahlen. Da ist stets das größte Problem, gerade die angestellten Ärztinnen und Ärzte zur Wahlurne zu bewegen. Es geht dabei um Ihre ureigensten berufspolitischen Interessen, da geht Nichtwählen wirklich gar nicht! Wie soll sich etwas verändern, verbessern, wenn man schon etwas zu kritisieren hat, wenn man nicht Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die dafür kandidieren? Selbiges gilt übrigens für die Betriebsratswahlen 2018.
Und irgendwann wird dann auch wieder eine neue Regierung mit Gesetzentwürfen aufwarten, die es zu begleiten gilt, usw., usw.

Es gibt wieder viel zu tun – 2018 wird schnell vorbei sein!