MB-Landesverband Schleswig-Holstein

Teddybär-Krankenhaus lockt über 300 Kinder an

MB-Studierende engagieren sich in Kiel

Bad Segeberg (mb).

Bereits zum sechsten Mal haben Medizinstudierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zur Sprechstunde in das Teddybärkrankenhaus eingeladen. Dabei hatten Kinder von drei bis sechs Jahren die Gelegenheit, in die vier Zelte auf dem Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt zu kommen und die Angst vor Ärztinnen und Ärzten oder medizinischen Untersuchungen zu überwinden. Studierende aus der Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie erklärten in einem Untersuchungszelt, einem echten Krankenwagen und in einer Apotheke alles rund um ärztliche Untersuchungen und einzelne Therapien.

Gerrit Hugendieck, Medizinstudent im 6. Semester und Mitglied des Organisationsteams, hat Dienst im Operationssaal mit dem Vorzeigeteddybären Paul-Jobst. „Der Teddy ist vom Klettergerüst gefallen", sagt er und prompt folgt die Anamnese der dreijährigen Lisbeth: „Dann hat er jetzt bestimmt ein Bein gebrochen". „Kann sein", sagt der Medizinstudent, schnappt den Teddy und schickt ihn mit einem lauten Piepsen durch den Röntgenapparat, der zu den Highlights des Teddybärenkrankenhauses gehört. Die Diagnose bewahrheitet sich und schnell wird dem Teddy ein Gipsverband angelegt.
Anschließend „verkauft" Anna Vormehr (21), Medizinstudentin im 6. Semester und Mitglied des Marburger Bundes Schleswig-Holstein, gemeinsam mit Pharmazie-Studierenden Medizin für die kranken Teddybären. Dabei wird auch der ein oder andere Traubenzucker an die Teddybären-Mütter und -Väter verschenkt.

„Die Aktion kommt wirklich toll an", sagt Anna Vormehr. Auch für nächstes Jahr ist das Teddybärenkrankenhaus in Kiel geplant, dann allerdings ohne die Medizinstudentin, die ein Auslandssemster in Portugal plant. „Das ist das Gute am Marburger Bund", sagt sie zum Abschluss. „Egal ob man sich an gemeinsamen Aktionstagen beteiligt oder einen Auslandsaufenthalt im Medizinstudium plant: der Marburger Bund ist ein verlässlicher Partner für alle Studierenden".

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