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Tarifverträge in akuter Gefahr!
Unterschriftenaktion
Unterzeichnen Sie die Erklärung gegen einen gesetzlich angeordneten Zwang zur Tarifeinheit!
» www.freie-gewerkschaften.de -

Rettet die Koalitionsfreiheit
Kampagne
Die in Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit ist Grundrecht aller Arbeitnehmer in Deutschland. » www.rettet-die-koalitionsfreiheit.de
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Gemeinsam gegen die Verdi/DGB/BDA-Tarifdiktatur!
Machen Sie Ihren MB noch stärker!
MB-Mitglieder werben Mitglieder unter » www.marburger-bund.de
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Mitgliederbefragung 2010
Berufliche Situation
Trotz Verbesserungen durch die MB-Tarifverträge Arbeitsbelastung der Krankenhausärzte nach wie vor sehr hoch. » Zur Umfrage
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MB-Tarifverträge
Ihr Recht
Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung unserer Ärzte.
» Tarifverträge -

Career Day Medizin 2011
Marburger Bund Veranstaltung
für Ärztinnen und Ärzte, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen.
» Career Day Medizin -

Für ein familienfreundliches Krankenhaus
MB-Kampagne
Der Marburger Bund möchte die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit in der Medizin fördern.
» www.familienfreundliches-krankenhaus.de
Ansonsten hilft Ihnen gerne die Geschäftsstelle weiter, MB-Ansprechpartner in Ihrer Nähe zu finden.
„Die Eckpunkte sind ein guter Ansatz, um zu einem Tarifkompromiss zu kommen“, erklärte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. Er wies zugleich darauf hin, dass über die Rücknahme des Streikaufrufs die Große Tarifkommission des MB entscheide.
Weitere Informationen: www.vka-tarifrunde.de
Forderungen des Marburger Bundes sind
- Erhöhung der Tabellenentgelte um durchschnittlich 6 Prozent
- Strukturelle Veränderungen in der Tabelle
- Erhöhung der Stundenentgelte für Bereitschaftsdienste
- Begrenzung der Anzahl der Bereitschaftsdienste pro Monat
- Verlässliche
Dienstplanung: Anordnung von Bereitschaftsdiensten spätestens am letzten
Arbeitstag
des Vor-Vormonats.
Die Landesverbände werden die betroffenen Kliniken über den Beginn der Streikaktionen informieren. Der Aufruf ist ab sofort im Intranet einzusehen und wird zudem in den Ärztenetzwerken kommuniziert.
Die Landesverbände werden im Bedarfsfall Notdienstvereinbarungen verhandeln und abschließen.
Zur Beantwortung von Fragen stehen der Bundesverband und die Landesverbände jederzeit gerne zur Verfügung.
Nehmen Sie teil, es geht um Ihre Arbeitsbedingungen, es geht um Ihre Gehälter!
Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat am gestrigen Abend (10.01.2012) einstimmig beschlossen, ab dem 26. Januar 2012 zum unbefristeten Vollstreik an den kommunalen Krankenhäusern, die unter den TV-Ärzte/VKA fallen, aufzurufen. Sie folgte damit dem eindeutigen Votum der Urabstimmung, bei der sich mit 92,7 % eine deutliche Mehrheit für einen Streik aussprach.
Die weiteren
organisatorischen Einzelheiten erhalten Sie von unserer Geschäftsstelle.
In der Sitzung vom 02.12.2011 hat die Große Tarifkommission die aktuellen
Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)
für gescheitert erklärt.
Die Urabstimmung wird mit Urabstimmungspostkarten, die der Marburger Bund Zeitung beiliegen, durchgeführt. Die Zeitung wird ab heute bei den Mitgliedern ausgeliefert. Die Ärztinnen und Ärzte im Bereich der VKA, die Mitglieder des Marburger Bundes sind, kreuzen an und senden die Postkarte bis zum 09.01.2012 an den Bundesverband, der die eingegangenen Abstimmungszettel auszählt und das Ergebnis der Großen Tarifkommission zur weiteren Beschlussfassung vorlegt. Sollte die Abstimmungskarte aus der Marburger Bund Zeitung hinausgefallen sein, kann bei Ihren Landesverbänden unter Angabe der Mitgliedsnummer Ersatz angefordert werden. Verschiedene Landesverbände überlegen, einen Teil der Urabstimmung vor Ort durchzuführen; falls dem so ist, werden die Mitglieder in den nächsten Tagen darüber informiert und die Karten vor Ort eingesammelt.
Berlin - In der Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben beide Seiten heute Nachmittag eine Tarifeinigung erzielt. Die Große Tarifkommission des MB hat daraufhin beschlossen, die Vorbereitungen für einen Ärztestreik an den Universitätskliniken im Tarifbereich TdL auszusetzen.
Die Mitglieder der Ärztegewerkschaft an den betroffenen Universitätskliniken wurden aufgerufen, ihre Planungen für Arbeitskampfmaßnahmen ab 7. November einzustellen.
Die Tarifeinigung sieht vor, dass die Gehälter der Uniklinik-Ärzte im Tarifbereich TdL ab 1. November 2011 um 3,6 Prozent erhöht werden. Weitere Eckpunkte: Für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 31. Oktober 2011 erhalten die Ärzte rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 350 Euro. Auch die Nachtdienste der Ärzte werden besser bezahlt: Für Vollarbeit in der Nacht erhalten die Ärzte ab 1. Januar 2012 pro Stunde einen Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent anstelle des bisherigen Stundenzuschlages für Nachtarbeit von 1,28 Euro. Auch für nächtliche Bereitschaftsdienste wird ab 1. Januar 2012 ein Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent je Stunde gezahlt. Außerdem werden ab 1. Januar 2012 die Ärztinnen und Ärzte im Justizvollzugsdienst der Länder in den Geltungsbereich des Tarifvertrages aufgenommen. Die neue Tarifeinigung hat eine Mindestlaufzeit bis zum 28. Februar 2013.
Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, sprach nach den Verhandlungen in Berlin von "einem vertretbaren Ergebnis". "Wir sind nicht in Jubelstimmung, können aber mit dem Erreichten leben", sagte Henke. Der MB-Vorsitzende hob hervor, dass es gelungen sei, das Tarifdiktat der Arbeitgeber zu durchbrechen. "Wir haben nicht alle Ziele erreicht, aber wichtige Wegmarken gesetzt. Ohne das große Engagement unserer Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken wäre die jetzt gefundene Lösung angesichts der Haltung der Arbeitgeber nicht möglich gewesen. Wir hätten es uns aber gewünscht, auch ohne Vorbereitungen auf einen Arbeitskampf zum Ziel zu kommen", so Henke.
Besonders wichtig sei es dem Marburger Bund gewesen, neben einer akzeptablen Gehaltserhöhung auch substanzielle Verbesserungen bei den Nachtdiensten zu erreichen. "Mit den Zeitzuschlägen in Höhe von 20 Prozent haben wir an den Unikliniken nun einen neuen Standard gesetzt. Diesen Weg werden wir auch in künftigen Tarifrunden konsequent weiter gehen“, betonte Henke.
Die Tarifverhandlungen betreffen den Zeitraum ab 1. September 2011, da die Kündigung der Entgelttabelle, der Stufenlaufzeiten in der EG I sowie bestimmter Bereitschaftsdienstregelungen vertragsgemäß zum 31. August 2011 erfolgt war.
In der zweiten und dritten Verhandlungsrunde wurde deutlich, dass seitens der VKA keinerlei Bereitschaft besteht, die Forderungen des Marburger Bundes in die Tat umzusetzen. Stattdessen werden unsere Forderungen von den Arbeitgebern in kategorischer Weise – und mit pauschalen Begründungen – abgelehnt. Für den Marburger Bund liegen die Schwerpunkte auf den folgenden Verhandlungsthemen:
Jetzt brauchen wir Sie!
Damit der Streik seine volle Schlagkraft entfaltet und der Unmut der Ärzte über das arrogante Tarifdiktat der Arbeitgeber in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ist es notwendig, dass Sie von Anfang an mit dabei sind. Es ist wichtig, dass spätestens jetzt an allen betroffenen Universitätskliniken Streikleiter eingesetzt werden, die sich mit dem jeweiligen MB-Landesverband in Verbindung setzen, um alle notwendigen Vorbereitungen für den Streik zu treffen.
Zur schnelleren Kommuninkation im Zuge des Warnstreiks bitten wir alle Mitglieder der Universitätskliniken um Bekanntgabe ihrer aktuellen E-Mail-Adressen.
Am Montag wurden in den niedersächsischen Universitätskliniken in Hannover und Göttingen erfolgreiche Warnstreiks durchgeführt. Mit über 300 beteiligten Ärztinnen und Ärzten an der MHH und über 250 an der UMG setzten die Beschäftigten ein deutliches Zeichen für die enorme Unzufriedenheit mit ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen.
Weitere Informationen über den Stand der Tarifverhandlungen
finden Sie unter
www.tdl-tarifrunde.de sowie unter www.mhh-aerzte.de.
Der 114. Deutschen Ärztetag in Kiel hat Dr. Frank Ulrich Montgomery für die kommenden 4 Jahre zum Präsidenten der Bundesärztekammer gewählt. Der Landesverband Niedersachsen gratuliert Dr. Montgomery herzlich zu seiner Wahl und wünscht ihm für die kommenden Aufgaben viel Erfolg.
Ganz besonders freut sich der Landesverband Niedersachsen aber über die Wahl der Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker, zur Vizepräsidentin der Bundesärztekammer. Neben Dr. Wenker wurde mit Dr. Max Kaplan ein Hausarzt in das Präsidium der Bundesärztekammer gewählt.
Die Tarifverhandlungen mit dem HELIOS-Konzern konnten am 13.04.2011 doch noch erfolgreich abgeschlossen werden. Der Warnstreik der Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern hat offensichtlich seine Wirkung nicht verfehlt.
Am 11.04.2011, dem Tag des Warnstreiks, waren die Gespräche noch ergebnislos abgebrochen worden. Allerdings erkannte die Arbeitgeberseite schnell die feste Entschlossenheit der Ärztinnen und Ärzte für die Durchsetzung ihrer Forderungen nötigenfalls auch die Arbeit niederzulegen. Erst diese Kampfbereitschaft ermöglichte es der Verhandlungskommission des Marburger Bundes letztendlich die Verhandlungen mit einem guten Ergebnis abzuschließen.
Die Eckpunkte lauten im Einzelnen:
- Erhöhung der Tabellenvergütung ab 01.01.2011 um durchschnittlich 3%.
- Zum 01.03.2012 Erhöhung um weitere 2,4%.
- Ab 01.01.2011 zwei Tage Zusatzurlaub bei kalenderjährlich mindestens 288 Stunden nächtlichem Bereitschaftsdienst.
- Erhöhung des Stundenentgelts in der Entgeltgruppe Ä1 ab 01.05.2011 auf 25,- €.
- Erhöhung des Stundenentgelts in der Entgeltgruppe Ä2 ab 01.05.2011 auf 29,- €.
- Ab 01.05.2011 Zuschlag für Nachtarbeit in Höhe von 15% des Stundenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe.
- Ab 01.05.2011 Zuschlag für jede Bereitschaftsdienststunde zwischen 21:00 und 6:00 Uhr in Höhe von 15% des Stundenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe.
- Erhöhung dieser Zuschläge ab 01.03.2012 um 2,4%.
- Erhöhung der Kinderzulage nach § 5 Abs. 5 TV-Ärzte Umsetzung HELIOS ab 01.01.2011 um 3% und ab 01.03 2012 um weitere 2,4%.
Der Landesverband Niedersachsen möchte sich allen Beteiligten für ihren Einsatz während des Warnstreiks bedanken.
Die Arbeitgeber haben 1,1 Prozent zum Juni 2011 und 1,5 Prozent zum April 2012 sowie eine Einmalzahlung von 150,00 Euro angeboten. Gleichzeitig sollen diese Erhöhungen jedoch an anderer Stelle wieder gekürzt werden. Nach dem Willen der Arbeitgeber soll unter anderem die Arbeitszeit verlängert, eine Eigenbeteiligung an der Zusatzversorgung eingeführt und in der Altenhilfe das Weihnachtsgeld gekürzt werden. Außerdem sollen auf betrieblicher Ebene weitere Absenkungen von bis zu 8 Prozent vereinbart werden, wenn sich der Betrieb in einer „schwierigen wirtschaftlichen Lage“ befindet. Dies kann bei einer 55jährigen Altenpflegerin ein Minus von über 6 Prozent ihres Entgeltes
ausmachen.
Die Arbeitnehmervertreter haben bis zuletzt versucht, einen Kompromiss zu finden und waren zu Abstrichen bei ihren Forderungen bereit. Doch auch diese Kompromissbereitschaft brachte kein Ergebnis. Gefordert waren unter anderem 5 Prozent mehr Gehalt, ein Regelung zur Altersteilzeit sowie verlässliche Dienstpläne.
Da es keinen Abschluss gibt und der sogenannte 3. Weg der Arbeitsrechtsetzung damit beendet ist, werden die Verhandlungen nun von dem Marburger Bund - Tarifkommission für die Diakonie - weitergeführt werden müssen. Die Amtszeit der arbeitsrechtlichen Kommission endet am 30. April 2011. Die Marburger Bund -Tarifkommission Diakonie - ist bereits im Januar 2011 gebildet worden, um neben verbesserten Arbeits- und Entlohnungsbedingungen auch einen Tarifvertrag mit den Diakonie-Arbeitgebern zu verhandeln.
„Auch wenn die Verhandlungen gescheitert sind – das Thema Entgelterhöhung ist damit nicht erledigt. Nun müssen die Proteste weitergehen, solange, bis es ein Ergebnis in einem Tarifvertrag gibt“,
sagte Herr Sven De Noni vom Marburger Bund - Landesverband Niedersachsen.
Kontakt:
Herr Sven De Noni - Marburger Bund Rechtanwalt -
Telefon: 0511/543066-15
Die Hauptversammlung des MB-Landesverbandes Niedersachsen hat am vergangenen Mittwoch, 9. März 2011, in Hannover mit großer Mehrheit die Führungsspitze bestätigt. Dr. Elke Buckisch-Urbanke bleibt für weitere zwei Jahre 1. Vorsitzende, ihr Stellvertreter heißt weiterhin Detlef Schmitz. Ebenfalls bestätigt wurden Dr. Kai Johanning, Michael Gruß und Hans Martin Wollenberg als Beisitzer. Neu unter den gewählten Vorstandsmitgliedern sind Dr. Christina Correns, die zuvor schon als kooptiertes Mitglied im Vorstand aktiv war, und Tobias Steiniger. Komplettiert wird der Vorstand durch Dr. Martina Wenker als Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Jürgen Tempel als Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Niedersachsen und Vertreter der Ärztekammer Niedersachsen in der Ständigen Konferenz „Ärztliche Versorgungswerke und Fürsorge“ der Bundesärztekammer sowie Dr. Franz Bernhard Ensink als Vorsitzender der Finanzkommission der Bundesärztekammer und Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Niedersachsen, die kooptiert wurden.

