Die Medi-O-Phase 2026

Zwischen Aufregung, Hörsaal und neuen Freundschaften
11.Mai 2026
Göttingen
von Johanna Chmielewski

Mittwochmorgen, kurz nach halb zehn: Vor dem Zentrum für Anatomie sammeln sich kleine Grüppchen neuer Studierender, einige noch etwas verschlafen, andere schon voller Energie. Nach einer kurzen Begrüßung finden sich die Erstis in ihren Tutorengruppen zusammen. Die bunten Outfits und Gruppennamen sorgen nicht nur für Orientierung, sondern auch als Eisbrecher für die ersten Lacher. Umgeben von Musik und vielen neuen Gesichtern startet mit diesem ersten Zusammentreffen für rund 200 neue Human- und Zahnmedizinstudierende ihre Zeit in Göttingen und damit auch die O-Phase 2026.
Perfekt gestylt in orange ging es in die O-Phase! Foto: privat
Perfekt gestylt in orange ging es in die O-Phase! Foto: privat

Lange bleibt keine Zeit, sich unsicher zu fühlen, denn direkt im Anschluss geht es weiter in die Stadt. Selten gab es während der O-Phase so gutes Wetter, wodurch die Stimmung die gesamte Woche über besonders ausgelassen war. Und auch wenn die Stadtrallye quer durch Göttingen führt, bleibt zwischen Wall, Innenstadt und den Challenges der Fachschaft noch genug Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen oder für eine spontane Runde Volleyball auf dem Campus. Am Ende des Tages kennen unsere Erstis so nicht nur die wichtigsten Orte Göttingens, sondern auch einen großen Teil ihrer neuen Kommiliton*innen.

Die nächsten Tage bringen Struktur in das, was bald Alltag für alle sein wird. Gemeinsam werden Hörsäle, Bibliotheken und die Klinik erkundet, und die Wege über den Campus werden nach und nach vertrauter. Zwischendurch bleibt immer Zeit für gemeinsames Essen in der Mensa oder Kaffeetrinken in der Sonne. Auch der Hochschulsport gehört wieder zum Programm und bietet Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu werden und das vielfältige Sportangebot der Universität kennenzulernen. In diesem Jahr brachte vor allem eine gemeinsame Pilatesstunde viele Erstis ordentlich ins Schwitzen.Aber auch abseits des offiziellen Programms wächst die Gruppe immer weiter zusammen. Ob bei gemeinsamen Abenden mit Flunkyball und Pizza auf dem Campus, beim Tanzen im „AlpenMax“ oder beim Grillen mit der Fachschaft am Nordcampus, aus Bekanntschaften schließen sich erste Freundschaften und die große Ungewissheit vor dem Studienbeginn wird Schritt für Schritt etwas kleiner.

Begleitet wurden die Erstis während der gesamten Woche unter anderem von den Ducktors, die gemeinsam mit den anderen Tutor*innengruppen für eine abwechslungsreiche und gelungene Woche sorgten. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Marburger Bund Niedersachsen, der die Ducktors auch in diesem Semester wieder tatkräftig unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der O-Phase geleistet hat.Am Ende der Woche hoffen wir, dass mehr geblieben ist als nur ein Überblick über Stundenpläne und Gebäude, nämlich ein gelungener Start in einen neuen und spannenden Lebensabschnitt hier in Göttingen.

Falls Ihr Fragen zum Sponsoring von Studi-Projekten oder zu einem Engagement beim Marburger Bund Niedersachsen habt, meldet Euch gerne! Kontakt: Greta Becker, becker@mb-niedersachsen.de