Für bessere Bedingungen im Praktischen Jahr braucht es ausreichend Zeit für die Lehre, genügend ärztliches Personal und eine faire Aufwandsentschädigung. Mit diesen Forderungen beteiligte sich der Marburger Bund Berlin/Brandenburg am 28. Oktober an der Kundgebung der Fachschaftsinitiative (FSI) der Charité im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Faires PJ“ vor dem Bettenhaus.
Alexandra Archodoulakis, Ansprechpartnerin des Netzwerks „Junge Ärzt:innen“ im MB Berlin/Brandenburg, Ärztin in Weiterbildung und Lehrbeauftragte an der Charité, vertrat den Verband mit einem Redebeitrag vor Ort.
Der Marburger Bund setzt sich seit Jahren für bessere PJ-Bedingungen ein – mit konkreten Forderungen, im Austausch mit Medizinstudierenden und Fachschaften sowie im Gespräch mit den zuständigen politischen Akteuren.
Bei den Fehltagen gibt es durch die jüngsten gesetzlichen Änderungen erste Fortschritte. Bei der Ausbildungsqualität und der Aufwandsentschädigung bleibt jedoch weiterhin Handlungsbedarf. Der Marburger Bund fordert deshalb auch in diesen Bereichen verbindliche und faire Rahmenbedingungen, damit das PJ seinem Anspruch als zentraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung gerecht wird.
