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Tarifverträge in akuter Gefahr!
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Unterzeichnen Sie die Erklärung gegen einen gesetzlich angeordneten Zwang zur Tarifeinheit!
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Rettet die Koalitionsfreiheit
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Die in Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit ist Grundrecht aller Arbeitnehmer in Deutschland. » www.rettet-die-koalitionsfreiheit.de
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Gemeinsam gegen die Verdi/DGB/BDA-Tarifdiktatur!
Machen Sie Ihren MB noch stärker!
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Mitgliederbefragung 2010
Berufliche Situation
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MB-Tarifverträge
Ihr Recht
Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung unserer Ärzte.
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Career Day Medizin 2011
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für Ärztinnen und Ärzte, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen.
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Für ein familienfreundliches Krankenhaus
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Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz
18.05.2012
Aktuelles Urteil des Amtsgerichtes Köln
Ärztin wegen fahrlässiger Tötung schuldig - bleibt aber straffrei
Richter weist Krankenhaus erhebliche Mitschuld zu
Köln (mhe). Das Amtsgericht Köln hat eine 27jährige Ärztin aus Köln wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Ein Einzelfall, der aufhorchen lässt. Die Ärztin hatte offenbar Mitte vorigen Jahres einem an Leberzirrhose leidenden Patienten in einem Kölner Krankenhaus versehentlich eine falsche Blutkonserve verabreicht. Der Richter sah von einer Strafe ab, denn die betroffene Klinik habe eine erhebliche Mitschuld an dem Todesfall zu tragen, weil dort ein "erhebliches Maß an Organisationsverschulden geherrscht" habe.
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16.05.2012
Palliativversorgung in NRW
Ministerin Steffens sieht Bedarf an stationären Hospizplätzen gedeckt
Ambulante Sterbebegleitung zunehmend gefragt
Düsseldorf. Die meisten Menschen möchten dort ihren letzten Lebensabschnitt verbringen, wo sie verwurzelt sind, wo sie sich heimisch fühlen. Sie möchten am liebsten auch zu Hause sterben. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt daher auch in der Palliativversorgung. „Unser Ziel ist eine für alle Palliativpatientinnen und -patienten bedarfsgerechte häusliche Hospiz- und Palliativversorgung rund um die Uhr“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. NRW ist dabei nach Angaben der kommissarisch tätigen Ministerin auf einem guten Weg. Der Bedarf an stationären Einrichtungen in der Hospiz- und Palliativversorgung in ganz NRW ist laut Ministerin Steffens bereits gedeckt.
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16.05.2012
4. Rheinischer Ärztetag - Kooperation der Gesundheitsberufe
Es hat in der Vergangenheit am gemeinsamen Auftritt gemangelt!
Kammerpräsident Rudolf Henke: Nur Umverteilungen zwischen den Berufsgruppen hilft uns nicht weiter!
Düsseldorf (mhe). Jeder dritte Bürger ist bald über sechzig Jahre alt. Ob das individuelle und gesamtgesellschaftliche Ausmaß der Problematik tatsächlich erkannt wurde, scheint nicht sicher. Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein hat auf dem 4. Rheinischen Ärztetag das drohende Problem für unser Gesundheitswesen präzise umrissen: "Eine leistungsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung und die Gewissheit einer guten Pflege für alle Bedürftigen sind mit den heutigen Strukturen und Mitteln unseres Gesundheitswesens nicht auf Dauer zu leisten! Wir benötigen kontinuierliche Zusammenarbeit und ein durchgängig gemeinsames Auftreten. Es hat in der Vergangenheit am gemeinsamen Auftritt gemangelt. Wir müssen uns nicht in allem einig sein, aber nur Umverteilungen zwischen den Berufsgruppen würden uns für die Zukunft nicht weiterhelfen."
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15.05.2012
Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Ypsiloner werden die gesamte Arbeitskultur umkrempeln!
Kammerpräsident Prof. Hessenauer regt Debatte über die Herausforderungen der Zukunft an
Mainz (mhe). Nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer eine fruchtbare Debatte über die Neuausrichtung der Ärztekammer angestoßen. "Die Kernfrage ist, wie will und soll sich unsere Ärztekammer angesichts der bevorstehenden demografischen Bevölkerungsentwicklung und der Pensionierungswelle in der Ärzteschaft positionieren, denn nur mit Mitteln der Vergangenheit lässt sich unsere Zukunft nicht entwickeln!", mahnt Prof. Hessenauer. "Die sog. Y-Generation wird bald weltweit jeden zweiten Arbeitnehmer stellen! Die Ypsiloner sind jung, qualifiziert und selbstbewusst, global orientiert und technisch versiert. Sie erwarten spannende Arbeit, gute Gehälter und rasche Aufstiegsmöglichkeiten. Doch Arbeit und Karriere allein macht sie nicht glücklich", erklärt Hessenauer. "Die Ypsiloner werden die gesamte Arbeitskultur umkrempeln."
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10.05.2012
Novelle der Approbationsordnung
Allgemeinmedizinischer Nachwuchs wird verprellt!
Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst: Zwangsverpflichtung gefährdet Attraktivität des Arztberufes
Münster (mhe). Einen Tag vor der voraussichtlichen Entscheidung des Bundesrates über die Novellierung der Approbationsordnung hat sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) erneut gegen die Einführung eines Pflichttertials Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) ausgesprochen. Zugleich warnte Dr. med. Theodor Windhorst vor dem erst kürzlich aufgekommenden Plan, das PJ in vier Quartale zu teilen. „Mit einer Zwangsverpflichtung für die Allgemeinmedizin schrecken wir unseren Nachwuchs ab. Die Attraktivität der Allgemeinmedizin wird bei den Jungmedizinern dadurch gefährdet“.
09.05.2012
Märkische Kliniken GmbH - Lüdenscheid - Werdohl - Letmathe
Kostentreiber Honorarärzte?
Defizit liegt über vier Millionen Euro / Geschäftsführung bittet leitende Ärzte um freiwilligen Gehaltsverzicht von bis zu 20 Prozent
Köln/Lüdenscheid (mhe). Die wirtschaftliche Situation der Märkischen Kliniken GmbH in Lüdenscheid, Werdohl und Letmathe hat sich verschlechtert. Nach einem Verlust in Höhe von 1,63 Mio. Euro im Jahr 2010 hinterlässt die Bilanz für das vorige Geschäftsjahr ein noch größeres Minus, das bisher öffentlich nur vage mit "mindestens vier Millionen, aber unter zehn Millionen Euro" umschrieben wird. Offenbar sind 2011 die Patientenzahlen wieder deutlich gestiegen. Zwar ist die Zahl nichtbesetzter Arztstellen gesunken, jedoch liegen die Ausgaben für Honorarärzte in 2011 deutlich über dem Haushaltsplan. Die nach dem kommunalen Ärztetarif zahlenden Kliniken hatten für den Einsatz von Honorarärzten 1,5 Mio.Euro veranschlagt. Nach Medienangaben soll sich dieser Posten in 2011 tatsächlich auf stattliche 3,1 Mio.Euro summiert haben. Seit Jahresbeginn hat die Klinik nach eigenen Angaben die Ausgaben für Honorarärzte besser in den Griff bekommen.
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08.05.2012
Tariferhöhung 2012
Wann folgt die Knappschaft?
Bisher wurde stets VKA-Abschluss übernommen
Köln (rhl). Gut dreieinhalb Monate hat es gedauert, bis die am 18. Januar in Eckpunkten vereinbarte Tariferhöhung für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern in den endgültigen Tariftext umformuliert worden sind. Es bleibt zu hoffen, dass die dem Grunde nach konsentierte und in vorherigen Tarifrunden stets praktizierte Übernahme dieses Tarifabschlusses in den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an den Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (TV-Ärzte-KH/DRV KBS) nicht auch einen solchen langen Zeitraum in Anspruch nimmt.
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03.05.2012
Aktueller Kommentar des MB-Vorsitzenden Rudolf Henke
Führt die geplante Fusion von Rhön und Helios zu einer Machtverschiebung?
Ärzteschaft muss Entwicklung präzise verfolgen / Ist die Freiheit ärztlicher Entscheidungen in Gefahr?
Die Ankündigung von Fresenius, Rhön aufzukaufen und mit Helios zusammenzuführen, würde dazu führen, dass es einen neuen bundesweiten privaten Klinikverbund mit einem Jahresumsatz von sechs Milliarden Euro gibt. Das neue Unternehmen hätte über 80.000 Mitarbeiter und wäre der erste tatsächlich flächendeckende private Klinikbetreiber. Für 75 Prozent der Bevölkerung soll eine Klinik von Helios-Rhön in weniger als einer Stunde erreichbar sein. Wie wirkt sich die Fusion auf den Produktwettbewerb aus, wenn in Zukunft acht Prozent des Krankenhaus-Umsatzes von Fresenius dominiert werden? Hat das nicht massiven Einfluss auf die Einkäufe in der Kette? Was heißt das für die Freiheit ärztlicher Entscheidungen? Es gibt Gründe, diese Entwicklung präzise zu verfolgen.
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03.05.2012
Refinanzierung der Tariferhöhungen
Risiko Spardiktat
Dr. Theodor Windhorst: Patienten müssen die Folgen einer fehlenden Klinikfinanzierung tragen
Münster/Düsseldorf (mhe). Die finanziell angespannte Lage der Krankenhäuser hat bereits zu einer spürbaren Unterversorgung geführt: „Kennzeichen dafür sind der Personalmangel in Kliniken und die meist auch unbezahlten Überstunden der Beschäftigten. Die Kliniken benötigen dringend eine mittel- und langfristig gesicherte Finanzierung“, forderte der westfälisch-lippische Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst, „da sie sonst ihre Funktionsfähigkeit nicht erhalten können und letztlich Patienten die Folgen tragen müssen.“
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02.05.2012
BAG-Urteil zur Urlaubsstaffelung
ADL verlängert Übertragungsfrist
Gewährter Alturlaub muss an Unikliniken in NRW bis zum 30. Juni 2012 genommen werden
Köln (rhl). Nach wie vor liegt die Begründung des Urteils des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) zur Rechtswidrigkeit der altersabhängigen Staffelung des Urlaubsanspruches nicht vor. Den Arbeitgeberverbänden ist in gewissem Umfang zuzugestehen, dass sie vor dem Erlass allgemeiner Umsetzungshinweise zunächst die schriftliche Begründung des Urteils abwarten will. Insoweit ist es zu begrüßen, dass der Arbeitgeberverband des Landes NRW (ADL), in dem die Unikliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Münster und Köln organisiert sind, den Zeitraum, in dem übertragener Alturlaub aus 2011 angetreten werden muss, zunächst um drei Monate bis zum 30. Juni 2012 verlängert hat.
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26.04.2012
Ärztekammer Westfalen-Lippe
Berliner Gesundheitspolitik prägt Ärztedebatte
Kammerversammlung: Duales Versicherungssystem hat stark gelitten
Münster (mhe). Die jüngste Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe war geprägt von der Berliner Gesundheitspolitik. Ausführlich beleuchtete der Präsident Dr. Theodor Windhorst das geplante Patientenrechtegesetz, die GÖA-Novelle und nahm auch Stellung zur PKV-Debatte. Bezüglich der GÖÄ-Novelle bemängelte Dr. Windhorst, dass sich die Private Krankenversicherung (PKV) viele Monate nicht eindeutig positioniert habe. Die Kammerversammlung bestätigte seine Haltung. Dr. Windhorst hatte betont, „dass das bewährte duale Versicherungssystem stark gelitten hat. Und daran ist die PKV ganz sicher nicht schuldlos, eher im Gegenteil. Deren Akteure diskreditieren gerade ihr eigenes Geschäftsmodell.“ Die Delegierten hoben einhellig hervor: "Wie benötigen einen seriösen Partner PKV. Wir sollten für eine Leitwährung GÖÄ kämpfen. Doch darf es ein duales System nicht um jeden Preis geben"
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25.04.2012
Patientenrechtegesetz
Richtige Ansätze - aber auch Gefahr noch größerer Bürokratie
Kammerpräsident Dr. Theo Windhorst: Wir haben immer weniger Zeit für unsere Patienten
Münster (mhe). Die Bundesregierung will die in mehreren Gesetzen verankerten Patientenrechte in einem neuen Patientenrechtegesetz bündeln. Das hierzu nun vorliegende Positionspapier der Unionsfraktionen im Bundestag enthält nach Überzeugung des Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, „richtige und wichtige Ergänzungen“. Ziel des neuen Gesetzes müsse ein Mehrwert für den Patienten sein, argumentierte Dr. Theo Windhorst, "aber der Arzt dürfe nicht durch Überdokumentation aus seinem Beruf und dem eigenen Land vertrieben werden. Wir benötigen dringend medizinischen Nachwuchs. Wir dürfen ihm nicht mit einer „noch höheren Dosis Bürokratismus“ den Einstieg in die Patientenversorgung verleiden.
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24.04.2012
Rechtsstreit um E-Zigarette
OVG Münster erklärt gesundheitliche Warnung von Ministerin Steffens für rechtswidrig!
Nikotinhaltige Liquids sind kein Arzneimittel oder Medizinprodukt
Münster/Düsseldorf (mhe). Vier Tage nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster die Klagen auf einen besseren Schutz vor Nachtfluglärm am Flughafen Köln/Bonn zurückgewiesen hat, untersagte das OVG Münster nun der nordrhein-westfälischen Landesregierung die seit Dezember erfolgte gesundheitliche Warnung vor nikotinhaltigen E-Zigaretten (Az. B 127/12). Damit hat sich ein klagender Hersteller und Vertreiber von E-Zigaretten gegen das Ministerium durchgesetzt. Das Gesundheitsministerium darf jedoch weiter vor gesundheitlichen Gefahren der E-Zigaretten warnen, sofern nicht behauptet wird, dass E-Zigaretten oder das nikotinhaltige Liquid ein Arzneimittel seien. "Es muss eine bundeseinheitliche Regelung zur Klassifizierung der E-Zigaretten gefunden werden", hieß es aus Mainz.
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23.04.2012
Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Kein Pflichttertial im Praktischen Jahr!
Kammerpräsident Prof. Dr. Frieder Hessenauer: Zwang kann den Mangel an Hausärzten nicht beheben
Mainz (mhe). Bislang können Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ) ihr drittes Tertial frei wählen. Das hat sich bewährt, weil die Studenten sich so in der Fachrichtung ihrer Wahl für ihre weitere ärztliche Laufbahn unabhängig orientieren können. Genauso sollte es auch künftig im PJ nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ärztinnen und Ärzte bleiben. Das Ärzteparlament der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat in seiner jüngsten Sitzung den Plänen für ein Pflichttertial in der Allgemeinmedizin im PJ eine klare Absage erteilt. "Zwang kann den Mangel an Hausärzten nicht beheben", betont der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer.
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19.04.2012
Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen startet Kampagne "Jobkiller Gesundheitspolitik"
Krankenhäuser benötigen finanzielle Hilfen
KGNW-Vizepräsident Jochen Brink: Tariferhöhungen sind gut, richtig und notwendig / Bund muss für vollen Tarifausgleich sorgen!
Düsseldorf (mhe). Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) fordert die Politik in Berlin eindringlich auf, die durch die Tariferhöhungen bedingten Steigerungen der Personalkosten vollständig zu refinanzieren, sonst gerate die Gesundheitspolitik zum "Jobkiller". "Es ist gut, richtig und notwendig, dass die Beschäftigten an den Krankenhäusern an der wirtschaftlichen Entwicklung und an dem Aufschwung teilnehmen", sagte KGNW-Vizepräsident Jochen Brink nach den jüngsten Tarifabschlüssen. "Gleichwohl benötigen die Kliniken in NRW dringend einen vollständigen Tarifausgleich in Höhe von 400 Millionen Euro. Die überzogenen Sparmaßnahmen zur Sanierung der GKV müssen beendet werden!" fordert die KGNW. "Die Kliniken laufen in die groteske Situation, freie Stellen für Ärzte und Pfleger zu haben und gleichzeitig aus Finanzierungsnöten Mitarbeiter entlassen zu müssen."
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16.04.2012
Bezirksärztekammer Rheinhessen
Fluglärm macht Menschen krank - Ärzte können das nicht hinnehmen!
Ärztlicher Arbeitskreis fordert wirksamen Schutz der Bevölkerung
Mainz (mhe). Unsere Augen können wir schließen, unsere Ohren nicht. 24 Stunden am Tag sind unsere Ohren aktiv, nehmen vielfältige Geräusche auf. Erholsame Stille ist ein immer seltener zu genießender Luxus. Selbst nachts prasselt Lärm auf uns ein. Ärzte warnen, dass Lärm erschreckende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. Lärm macht krank. Der Arbeitskreis „Ärzte gegen Fluglärm“ der Bezirksärztekammer Rheinhessen begrüßt denn auch das jüngste Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen. "Das Urteil bestätigt das Recht der Menschen auf Nachtruhe. Aus ärztlicher Sicht ist es nicht hinnehmbar, Menschen durch Fluglärm krank werden zu lassen und sie dann behandeln zu müssen, obwohl man sie vor diesen Gefahren schützen kann. Prävention muss Vorrang haben vor Therapie, Krankheiten müssen vermieden werden."
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12.04.2012
Aktueller Kommentar des MB-Vorsitzenden Rudolf Henke
Wir bereiten uns vor
Nationaler Krebsplan sieht Einführung flächendeckender klinischer Krebsregister vor
Kaum eine Erkrankung berührt den Menschen in ähnlich emotionaler Weise wie Krebs. Den großen Fortschritten in der Früherkennung, Diagnostik und Therapie der letzten Jahrzehnte ist zu verdanken, dass die Überlebenschancen und Lebensqualität krebskranker Menschen sich erheblich verbessert haben. Nun soll ein abgestimmtes Konzept entwickelt werden, um die Qualität der onkologischen Versorgung mit vergleichbaren Qualitätsansprüchen über die gesamte Versorgungskette nachhaltig zu sichern und transparent darzulegen. Insbesondere der flächendeckende Ausbau von klinischen Krebsregistern unter einheitlichen Rahmenbedingungen wird als eine wesentliche Voraussetzung für eine vollständige sektorenübergreifende Qualitätsberichterstattung in der onkologischen Versorgung gewertet. Mit diesem Thema wollen wir uns auch auf unserer Landeshauptversammlung im Herbst in Köln schwerpunktmäßig beschäftigen.
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04.04.2012
Krankenhausinvestitionsprogramm 2012
Höhere Investitionen fließen in Rheinland-Pfalz erst im Jahr 2013!
Ministerin Malu Dreyer: Kliniken erhalten in zwei Jahren über 236 Millionen Euro
Mainz (mhe). Die Investitionen des Landes Rheinland-Pfalz in die Krankenhäuser bleiben im laufenden Jahr auf Vorjahresniveau. Der Landeshaushalt sieht für das Krankenhausinvestitionsprogramm exakt 116,8 Millionen Euro für 43 bauliche Maßnahmen in insgesamt 39 Kliniken in Rheinland-Pfalz vor. Erst im Jahr 2013 will die Landesregierung die Mittel um zusätzliche drei Millionen Euro aufstocken. „Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz erhalten damit in den nächsten beiden Jahren über 236 Mio. Euro vom Land“, teilte Gesundheitsministerin Malu Dreyer mit. "Mit den Geldern können wichtige Baumaßnahmen begonnen oder weitergeführt werden."
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03.04.2012
Klinikum Dortmund
Beginnt nun die Zukunft?
94-Millionen-Neubau bündelt alle OP-Säle / Enorme Zinslast
Dortmund (mhe). Seit vielen Jahren hängen die Hoffnungen im Klinikum Dortmund an einem Zopf. Über drei Jahre wurde am sogenannten neuen Operationszentrum des Klinikums Dortmund gebaut. Nun erfolgte die feierliche Übergabe. Nach Ostern soll der 94-Millionen Euro teure Neubau mit zwölf Operationssälen die ersten Patienten in der zentralen Notaufnahme und den Funktionsabteilungen aufnehmen. Die nahe Zukunft wird zeigen, ob mit dem neuen zentralen Operations- und Funktionszentrum ("Zopf" ) eine dauerhafte Konsolidierung im jahrelangen Sanierungsprozess des Klinikums gelingt. Im Vorjahr schrieb das Klinikum nach zweistelligen Millionendefiziten erstmals wieder schwarze Zahlen. Gleichwohl stellt die jährliche Zinslast von acht Millionen Euro nunmehr eine enorme wirtschaftliche Belastung für das Klinikum Dortmund dar.
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29.03.2012
AVR Diakonie
Zweite Etappe der Aufholjagd!
Durchbruch in zweitägiger Verhandlungsrunde / 2,9 Prozent mehr Gehalt und strukturelle Verbesserungen
Berlin/Köln (mhe). Die Mitarbeiter der Krankenhäuser, die die AVR des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands anwenden, können sich über eine deutliche Verbesserung ihrer tariflichen Vergütung freuen. Nach zweitägigen schwierigen Verhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission Deutschlands hat die zwölfköpfige Dienstnehmerseite die bisherige Blockadehaltung der Dienstgeberseite durchbrochen. Alle Beschäftigten in den Kliniken, welche die AVR Diakonie anwenden, erhalten rückwirkend zum 1. März 2012 eine Gehaltssteigerung von 2,9 Prozent. Zudem wurden nun erstmals auch Nachtzuschläge von 15 Prozent bei der Vergütung der Bereitschaftsdienste und ein erhöhter Zuschlag von 15 Prozent für Vollarbeit und Rufbereitschaftsinanspruchnahme in der Nacht vereinbart.
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28.03.2012
Debatte um Gemeinsames Landesgremium
Nutzen Sie unsere sektorübergreifende Expertise!
Rudolf Henke: Ärztekammern dürfen bei sektorübergreifenden Versorgungsfragen nicht ausgesperrt werden!
NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens will im sog. Gemeinsamen Landesgremium, das Empfehlungen zu sektorübergreifenden Versorgungsfragen abgeben soll, die beiden Ärztekammern in NRW nicht vertreten sehen. Was in Rheinland-Pfalz längst stattfindet, lässt Ministerin Steffens kalt. Sie bescheinigte unseren Ärztekammern zwar ausdrücklich eine konstruktive Mitwirkung in Fragen der Krankenhausplanung, aber im Gemeinsamen Landesgremium sollen die Kammern keinen Sitz und keine Stimme erhalten. Mein Appell lautet: Nutzen Sie unsere sektorübergreifende Expertise und befürworten Sie Sitz und Stimme der Ärztekammern in dem Gremium.
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22.03.2012
Novelle der Approbationsordnung
Examen vor das Praktische Jahr legen!
Kammerpräsident unterstützt Studierende / Kammerversammlung votiert klar gegen Hammerexamen und allgemeinmedizinisches Zwangstertial
Düsseldorf (mhe). Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein (AEKNO) hat die NRW-Landesregierung aufgefordert, den Weg für eine Abschaffung des Hammerexamens freizumachen und sich klar gegen das allgemeinmedizinische Zwangstertial aufgestellt. Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat die Forderungen der Studenten schon im Vorfeld der Kammerentscheidung ausdrücklich unterstützt. Henke wirbt für die Forderung nach erweiterten Wahlmöglichkeiten für das PJ-Krankenhauses und plädiert auch für die Wahlfreiheit der Studenten. Ein Zwangstertial werde von den Studenten als massive Einschränkung ihrer beruflichen Orientierungsmöglichkeiten begriffen.
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21.03.2012
Bundesarbeitsgericht
Auch jüngeren Arbeitnehmern stehen 30 Urlaubstage im Jahr zu!
BAG zum TVÖD: Mehr Urlaubstage für ältere Mitarbeiter diskriminieren jüngere Kollegen / Musterschreiben zur Geltendmachung
Erfurt/Köln (mhe). Ein arbeitnehmerfreundliches und wahrhaftig folgenreiches Urteil: Das Bundesarbeitsgericht hat am Dienstag in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass es für jüngere Arbeitnehmer eine Diskriminierung bedeutet, wenn ältere Kollegen per Tarifvertrag mehr Urlaub erhalten (9 AZR 529/10). Die bisher geltende Differenzierung der Urlaubstage nach dem Lebensalter im Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (§ 26 Abs. 1 Satz 2 TVöD) widerspreche dem seit 2006 geltenden Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), betonten die höchsten Arbeitsrichter in Erfurt. Laut BAG muss deshalb nun der Urlaubsanspruch der Jüngeren „nach oben“ auf einheitlich 30 Kalendertage im Jahr angepasst werden. Unser Tipp: Sofern Sie weniger als 30 Tage Urlaub in 2011 erhalten habe, machen Sie sicherheitshalber umgehend, spätestens bis zum 31. März 2012, bei Ihrem Arbeitgeber den vollen Urlaubsanspruch schriftlich gelten.
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20.03.2012
AEKNO-Kammerversammlung
Sachkompetenz soll vor der Tür bleiben!
Ministerin Steffens grenzt Ärztekammern aus neuem Lenkungsgremium zur sektorübergreifenden Versorgung aus
Düsseldorf (mhe). Nach Ansicht der Gesundheitsministerin Barbara Steffens lässt sich die Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft nur durch eine gemeinsam orientierte Daseinsvorsorge aller Akteure im Gesundheitswesen bewältigen. „Noch ist zu vieles gegeneinander aufgestellt!“ Wer einen kooperativen Weg einfordert, darf sich jedoch nicht wundern, wenn er massive Kritik erntet, weil er im neuen „Gemeinsamen Beratungsgremium“ in NRW nur handverlesene Akteure bei der Gestaltung eines besser zwischen den Sektoren abgestimmten Gesundheitswesens mitmischen lassen will. Mitentscheiden dürfen die Kassen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Krankenhausgesellschaft und Landesregierung, nicht aber die Ärztekammern. Die unabhängige Sachkompetenz der Kammern erkennt die Ministerin zwar an, will aber in dem Gremium die „Diskussionen im geschlossenen Raum führen“. Bevorzugt sind offenbar nur wirtschaftlich motivierte Interessen ausgewählter Beteiligter. Deutliche Kritik kam vom Marburger Bund.
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15.03.2012
Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen:
Gesundheitspolitische Projekte liegen vorerst auf Eis!
Zukunft des Nichtraucherschutzgesetzes und Vorlage des neuen Krankenhausplan ungewiss
Düsseldorf/Köln (mhe). Stillstand im bevölkerungsreichsten Bundesland. Mit dem Scheitern der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen stehen auch zwei gesundheitspolitische Projekte der Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) schlagartig in den Sternen. Zum einen ist die Zukunft des ohnehin bereits seit Monaten erwarteten neuen Krankenhausplans für NRW vollkommen ungewiss, zum anderen liegen nach der Auflösung des Parlamentes die Planungen für eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes nun bis zu den Neuwahlen im Mai auf dem Eis.
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13.03.2012
Gendiagnostikgesetz
98 Prozent absolvieren die verlangte Prüfung zur Beratung erfolgreich!
Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer: Ärztinnen und Ärzte halten ihr Fachwissen stets aktuell
Mainz (mhe). Die ärztliche Selbstverwaltung lebt von der Maxime der Subsidiarität. Dies belegt sich einmal mehr bei der Übertragung der Umsetzung des Anfang 2010 in Kraft getretenen Gendiagnostikgesetzes, das die genetische Untersuchungen bei Menschen sowie die Verwendung genetischer Proben und Daten regelt. Rheinland-Pfalz hat Teile der Umsetzung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz übertragen. Ärzte, die Patienten gendiagnostisch beraten, müssen sich durch eine entsprechende Prüfung für die im Gendiagnostikgesetz vorgesehene fachgebundene Beratung qualifizieren. "Seit Jahresbeginn haben sich bereits 413 Ärztinnen und Ärzte für den neuen Qualifikationsnachweis angemeldet", unterstreicht Prof. Dr. Frieder Hessenauer, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. "Die abschließende Prüfung haben fast 98 Prozent von ihnen erfolgreich bestanden."
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08.03.2012
Sportschule Hennef:
Mit dem Marburger Bund hoch hinaus!
Kostenloses Karriere-Seminar für 40 Teilnehmer / Jetzt anmelden
Köln (mhe). Studenten der höheren Semester im Fach Humanmedizin bietet der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz am 14./15. April erstmals ein kostenloses Seminar zur Karriereplanung. Wir geben hilfreiche Tipps, wenn Sie bereits einen geeigneten Arbeitsplatz für Ihr Praktisches Jahr suchen oder wissen wollen, worauf Sie bei Ihrem ersten Arbeitsvertrag achten müssen? Welche Klinik bietet Ihnen wohl die besten Chancen für eine ausgezeichnete Weiterbildung zum Facharzt Ihrer Wahl? Tipps und Antworten stehen im Mittelpunkt unseres Karriere-Seminars in der Sportschule Hennef am 14./15. April 2012. Zum Abschluss bieten wir ein dreistündiges Klettervergnügen in der Sportschule Hennef. Angesichts der begrenzten Teilnehmerplätze empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung beim Marburger Bund via E-Mail: info@marburger-bund.net - Stichwort: Karriere-Wochenende.
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07.03.2012
Fraktionsübergreifender Arbeitsentwurf zur Organspende
Nicht nur abfragen sondern intensiv aufklären!
Kammerpräsident Dr. Theo Windhorst beurteilt Neuregelung skeptisch
Köln (mhe). Die jahrelang diskutierte Neuregelung der Organspende ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Der fraktionsübergreifende Arbeitsentwurf zur Organspende wird zwar einhellig begrüßt, jedoch ist weiter fraglich, ob die sog. Entscheidungslösung, zu der sich die Fraktionen durchgerungen haben, tatsächlich die Spenderbereitschaft der Bevölkerung im erforderlichen Umfang vergrößert. Politiker feiern den Kompromiss als Meilenstein, viele Ärzte bezeichnen ihn als mutlos. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Theodor Windhorst, der sich seit Jahren engagiert für die Steigerung der Organspendezahlen einsetzt, beurteilt die Gesetzesreform skeptisch. „Ich kann noch nicht erkennen, dass wir durch das neue Gesetz unser Ziel im Kampf gegen sinkende oder stagnierende Organspendezahlen auch wirklich erreichen werden.“
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07.03.2012
Fehlerhafte Brustimplantate
Über 1.700 Frauen in NRW könnten betroffen sein!
Ministerium fragte 400 Kliniken und 140 Praxen ab
Köln (mhe). Der Skandal um die fehlerhaften PIP-Brustimplantate hat in Nordrhein-Westfalen weitaus größere Ausmaße, als bisher angenommen wurde. Mitte Januar ging das Gesundheitsministerium in NRW noch von vermutlich nur 25 Kliniken und Praxen in NRW aus, die die gefährlichen Produkte implantiert haben. Nach einer gezielten Abfrage nach drei Produkten in allen Kliniken und Praxen, die plastische Operationen an der Brust durchführen, wurden in NRW offenbar insgesamt 3.103 Implantate bei 1.716 Frauen verwendet.
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06.03.2012
Tragödie in Weilerbach
78-jähriger Patient richtet erschütternde Bluttat in Arztpraxis an
Kammerpräsident Prof. Hessenauer kondoliert Angehörigen zweier getöteter Ärzte
Mainz (mhe). Eine erschütternde, brutale und völlig sinnlose Tat: Ein 78-jähriger Mann hat am gestrigen Montagnachmittag in einer Gemeinschaftspraxis im rheinland-pfälzischen Weilerbach ein schreckliches Blutbad angerichtet. Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat in einer Stellungnahme zum gewaltsamen Tod zweier Ärzte stellvertretend für alle 18.500 Ärztinnen und Ärzte im Bundesland den Familien der beiden getöteten Kollegen ihr tiefes Mitgefühl ausgedrückt.
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01.03.2012
Änderung der Approbationsordnung:
Das dritte Tertial im Praktischen Jahr muss frei wählbar bleiben!
Dr. Windhorst: Medizinischer Nachwuchs ist nicht durch Dirigismus zu gewinnen
Köln/Münster (mhe). Angesichts des allgemeinen ärztlichen Nachwuchsmangels sind die derzeitig in der Politik diskutierten Eingriffe in die Approbationsordnung zum Zwecke einer Lenkungswirkung kritisch zu hinterfragen. "Wir benötigen junge, motivierte Ärztinnen und Ärzte, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung frei für ein medizinisches Fach entschieden haben", kommentiert der westfälisch-lippische Kammerpräsident Dr. med. Theodor Windhorst. "Die Einrichtung einer verpflichtenden Tertiale in einer hausärztlichen Praxis innerhalb des Praktischen Jahr lehnen wir ab", warnt Dr. Windhorst anlässlich der zweitägigen Beratungen über die Novellierung der Approbation im Ausschuss Hochschulmedizin der Kulturministerkonferenz.
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28.02.2012
Aktueller Kommentar des MB-Vorsitzenden Rudolf Henke
Psychiatrie-Vergütung im Fluss
Entwurf des Psychatrie-Entgeltgesetz bedarf noch notwendiger Korrekturen
Köln. Am 2. März soll der Bundesrat zum Entwurf eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz) Stellung nehmen. Demnach werden Krankenhäuser ab 2013 die Behandlungen in der Psychiatrie durch ein leistungsorientiertes, pauschaliertes Vergütungssystem abrechnen. Die Vorarbeiten verliefen bereits in den ca. 600 beteiligten Kliniken schwierig. Vor allem die Praktikabilität und das Datenschutzkonzept lösten Kritik aus. Aus Sicht des Marburger Bundes ergeben sich ohne notwendige Korrekturen noch etliche Risiken für Qualität und Flächendeckung in der stationären Versorgung psychisch kranker Menschen.
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23.02.2012
Im Ausland die Approbation entzogen - Arzt arbeitete in Westfalen
Wir brauchen ein europaweites Register und ein Kammermeldeverfahren!
Dr. Theodor Windhorst: Patienten müssen wirksamer geschützt werden / Kammer muss Approbationsbehörde werden
Köln/Münster/Bad Fredeburg (mhe). Europaweiter Patientenschutz sieht anders aus: Erneut hat ein ausländischer Arzt, der in seiner Heimat keine Approbation mehr besitzt, in einer deutschen Klinik in der Patientenversorgung gearbeitet. Erst nach privaten Nachforschungen von Patientenangehörigen im Internet kam der Vorfall an das Tageslicht. Während im niederländischen Emmen die Ermittlungen noch laufen, praktizierte der umstrittene Arzt bereits als Honorararzt im St. Georg-Krankenhaus in Bad Fredeburg. "Das ist nicht der erste traurige Fall in unserem Kammergebiet in jüngster Zeit. Diese nicht akzeptablen Einzelfälle belegen, es gibt derzeit eine gesetzliche Lücke im System. Das darf so nicht bleiben", appelliert Dr. Windhorst erneut an den Gesetzgeber mit klaren Forderungen.
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23.02.2012
Karriere-Wochenende am 14./15. April
Mit dem Marburger Bund hoch hinaus! Melden Sie sich rechtzeitig an!
Kostenloses Seminar für 40 Teilnehmer in der Sporthochschule Hennef
Köln (mhe). Sie studieren Humanmedizin im neunten oder zehnten Semester? Sie haben Ihr 2. Staatsexamen bald vor sich? Stecken Sie schon im Prüfungsstress? Suchen Sie bereits einen geeigneten Arbeitsplatz für Ihr Praktisches Jahr? Sie fragen sich, worauf Sie bei Ihrem ersten Arbeitsvertrag achten müssen? Welche Klinik bietet Ihnen wohl die besten Chancen für eine ausgezeichnete Weiterbildung zum Facharzt Ihrer Wahl? Was hat all dies mit dem Marburger Bund zu tun? "Antworten zu diesen Fragen stellen wir in den Mittelpunkt unseres zweitägigen, sportlichen Karriere-Seminars in der Sportschule Hennef am 14./15. April 2012. Wir suchen insgesamt 40 Studentinnen und Studenten der höheren Semester, die das Interesse haben, dieses kostenlose Angebot Mitte April anzunehmen", kündigt MB-Geschäftsführer RA Andreas Höffken an. Anmeldung beim Marburger Bund via E-Mail erbeten: Stichwort: Karriere-Wochenende, info@marburger-bund.net
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23.02.2012
Mitgliederversammlungen in den Bezirken Bergisches Land und Köln
Marburger Bund aktiv vor Ort
Kammerpräsident Rudolf Henke ist nächste Woche Gast bei der Bezirksversammlung Bergisches Land
Köln (mhe). Marburger Bund aktiv vor Ort: In der kommenden Woche lädt der Landesverband in den beiden Bezirken Bergisches Land und Köln die Mitglieder zu Bezirksversammlungen ein. In Wuppertal treffen sich die Ärztinnen und Ärzte am Montag, 27. Februar 2012, im Novotel Wuppertal-Varresbeck, Otto-Hausmann-Ring 203 ab 18 Uhr. Neben der Berufs- und Tarifpolitik steht dort u.a. der neu gewählte Kammerpräsident Rudolf Henke Rede und Antwort. In Köln finden sich die Ärztinnen und Ärzte am Mittwoch, 29. Februar 2012, im Park Inn Hotel, Belfortstraße 9, ab 19 Uhr ein. Interessierte Ärztinnen und Ärzte sind herzlich eingeladen. Für einen Imbiss und Getränke wird gesorgt. Am 7. März wird dann der Bezirk Siegen folgen und am 15. März der Bezirk Koblenz. Näheres in der Rubrik "Termine".
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14.02.2012
Klare Feststellung des Finanzministeriums
Zeitzuschläge für Bereitschaftsdienste in den Nachtstunden sind steuerfrei!
Ärzte an kommunalen Kliniken sollten Gehaltsabrechnung prüfen
Köln (mhe). Die über 8.000 Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz sollten rückwirkend bis zum Jahresanfang 2010 ihre Gehaltsabrechnungen nochmals sorgfältig prüfen. „Wir haben aus einzelnen VKA-Kliniken in unserem Landesverband Hinweise auf eine irrtümliche Besteuerung der ab Jahresanfang 2010 eingeführten Zeitzuschläge für Bereitschaftsdienste in den Nachtstunden erhalten“, erklärt RA Rolf Lübke, Geschäftsführer des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.
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13.02.2012
Debatte über mobile Sterbeteams in den Niederlanden
"Wir lehnen aktive Sterbehilfe kategorisch ab!"
Rudolf Henke: Tötungs-Praxis von Ärzten schockiert / Konsequenter Ausbau der Palliativmedizin hierzulande gefordert
Köln (mhe). Es ist schlicht schockierend: In den Niederlanden sollen Ärzte in Kürze nicht mehr nur in Notfällen als Lebensretter vor Ort fungieren. Ab Anfang März sollen vielmehr sechs Ärzteteams per Hausbesuch auch den Tod bringen. Die geplante Verabreichung einer wunscherfüllenden Todesspritze auf Rezept markiert den Tiefpunkt einer langjährigen Entwicklung in den Niederlanden. "Die Tötungs-Praxis durch Ärzte in den Niederlanden ist für uns bestürzend. Wir lehnen aktive Sterbehilfe kategorisch ab ", erklärt MB-Vorsitzender Rudolf Henke. „Es bleibt unsere tiefe ethische Überzeugung, dass das Töten kein Handwerkszeug von Ärztinnen und Ärzten ist“, betont er.
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10.02.2012
Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands
Dienstgeber rufen Empörung mit Absenkungs-Forderung hervor!
Dienstnehmerseite in der ARK DW EKD lehnt finanzielle Kompensation von Gehaltserhöhung ab!
Berlin. Mit Empörung weist die Dienstnehmerseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschlands die Forderung der Arbeitgeberseite in der ARK zurück, die von den Dienstnehmern geforderten angemessenen Erhöhungen der Gehälter durch finanzielle Kompensationen zu finanzieren. In den Verhandlungen der Arbeitsrechtlichen Kommission zur alljährlichen Anpassung der Gehälter warteten die diakonischen Arbeitgeber mit der Forderung auf, ein Einkommen der Beschäftigten zunächst durch eine Beteiligung an den Aufwendungen zur zusätzlichen Altersversorgung um ein Prozent zu kürzen.
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09.02.2012
Düsseldorfer Landtags-Ausschuss berät Anträge von CDU und FDP
Kassenärzte unterstützen Pläne für neue Medizinische Fakultät in Bielefeld
Nachwuchsmangel beheben / Künftige Absolventen hätten erfahrungsgemäß stärkere Bindung an die Region
Düsseldorf/Dortmund (mhe). Angesichts des gravierenden ärztlichen Nachwuchsmangels hat sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, wiederholt für die Einrichtung einer Medizinischen Fakultät in Bielefeld ausgesprochen. Nun haben die Landtagsfraktionen von CDU und FDP einen Antrag zum Thema „Medizinerausbildung in Ostwestfalen-Lippe“ in den Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landtags NRW eingebracht. Im Vorfeld der morgigen Sitzung unterstütz die rund 13.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte repräsentierende Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) die Forderungen zur Einrichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld ausdrücklich.
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09.02.2012
Aktueller Kommentar des MB-Vorsitzenden Rudolf Henke
Regulatorischer Overkill!
Europäische Kommission will ihren Einfluss auf Inhalte ärztlicher Qualifizierung massiv ausdehnen
In den Zeitungen ist derzeit viel die Rede von Überlegungen der Europäischen Kommission, die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung in der Krankenpflege zu erhöhen. Die EU-Kommission will auch ihren Einfluss auf den Inhalt der ärztlichen Qualifizierung massiv ausdehnen. Das soll dadurch geschehen, dass sie Rechtsakte zu einer ganzen Reihe von Themen erlassen kann. Aber, welches Recht sollte die EU-Kommission haben, Regelungen zu Sachverhalten zu treffen, die die nationale Ebene regeln kann. Mit dem Prinzip der Subsidiarität hat das nichts zu tun.
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07.02.2012
Organspende
Ernüchternder Rückgang!
NRW-Ministerin Barbara Steffens fordert zügig neues Transplantations-Gesetz
Düsseldorf (mhe). Für die über 12.000 schwer kranken Patienten auf den Wartelisten ist es eine erschreckende Nachricht: Trotz positiver Meinungsumfragen in der Bevölkerung und einem nicht nachlassenden Engagement in der Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern gingen die Organspenden im vorigen Jahr bundesweit zurück. Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens ruft den Bund auf, jetzt zügig die Novellierung des Transplantationsgesetzes zu vollziehen.
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04.02.2012
Debatte um Arbeitsschutz
Ist die Patientensicherheit gefährdet?
Arbeitszeitverstöße in Kliniken beschäftigen erneut den Landtag NRW
Düsseldorf (mhe). In welchem Umfang finden in den über 400 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen Verstöße gegen maximal erlaubte Arbeitszeiten statt? Ist die medizinische Versorgung der Patienten in NRW durch übermüdete Ärzte gefährdet? Erfolgen in Marathondiensten schwerwiegende Behandlungsfehler? Wie steht es um den Gesundheitsschutz der Ärztinnen und Ärzte? Mit diesen Fragen beschäftigte sich erneut der nordrhein-westfälische Landtag.
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02.02.2012
Kritik am geplanten Patientenrechtegesetz
Keine Förderung einer Misstrauenskultur!
Kammerpräsident Dr. Theo Windhorst: Verhältnis zwischen Arzt und Patienten könnte beschädigt werden
Münster (mhe). Das im Entwurf vorgelegte sogenannte Patientenrechtegesetz bündelt eine Reihe von bestehenden Gesetzen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will mit dem neuen Gesetzespaket die Patientenrechte nicht nur übersichtlicher zusammenführen, sondern auch die Stellung des Patienten im Gesundheitssystem stärken. Der Gesetzesentwurf weise zwar in die richtige Richtung, kommentiert der westfälisch-lippische Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst. Doch nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) sollte die Bundesregierung eher dafür sorgen, dass die individuelle Arzt-Patienten-Beziehung gefördert wird. "Keinesfalls darf eine Gegnerschaft zwischen Arzt und Patient konstruiert werden."
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