• Marburger Bund

    Die Ärztegewerkschaft

    Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.

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Altersversorgung
Wir sorgen für eine verlässliche Rente!
Kammerpräsident Prof. Hessenauer: Starke MB-Fraktion ist das Fundament unseres erfolgreichen Wirkens in den Versorgungswerken
Beim Blick auf die monatlichen Gehaltsbögen fällt uns auf, dass bis zu 12.000 Euro jährlich für jede einzelne angestellte Ärztin oder jeden angestellten Arzt von unseren Arbeitgebern an unsere berufsständische Ärzteversorgung überwiesen werden. Allein diese stattliche Summe verdeutlicht, dass es sich schon Jahrzehnte vor dem unausweichlichen Renteneintritt lohnt, sich mit unserer berufsständischen Ärzteversorgung zu beschäftigen.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung, die weitgehend per Umlage mit aktuellen Beiträgen die aktuellen Renten finanziert, müssen in unserer Ärzteversorgung die zukünftigen Beiträge zusammen mit dem aktuell angesparten Kapital die Rentenversprechen aller Mitglieder decken.
Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass zukünftige demografische Entwicklungen in unsere Rentenberechnungen eingehen müssen, vorausgesetzt, entsprechende versicherungsmathematische Modelle liegen vor. Dies ist aufgrund der neuen, jahrgangsgenauen Sterbetafeln präziser denn je zuvor möglich. Die Folge ist, dass ein Großteil unserer Rentenversprechen durch Kapitaldeckung abgesichert werden muss.
Unser Rentensystem kann so wesentlich besser auf die noch weiter steigende Lebenserwartung reagieren als die Deutsche Rentenversicherung (DRV). Unsere Rente ist erheblich verlässlicher, in der Höhe kalkulierbarer und rentabler. Bei gleichen Abzügen für die Altersversorgung erhalten wir eine Rente, die deutlich höher ausfällt als diejenige bei Mitgliedern der DRV.
Unsere berufsständische Ärzteversorgung ist eine spezifische Lösung, die wir als Marburger Bund gegenüber allen staatlichen Begehrlichkeiten bewahren wollen! Vergessen wir nicht, dass wir in den 50er-Jahren vom gesetzlichen Rentensystem schlicht ausgegrenzt und ausdrücklich abgelehnt wurden.
Unser wichtigstes Ziel ist die Sicherung einer soliden und seriösen Altersversorgung für Ärztinnen und Ärzte und ihrer Hinterbliebenen. Hierfür geben wir unser Bestes. Aber auch das System unserer Ärzteversorgung ist nicht automatisch gegen alle Krisen abgesichert. Wir sichern über unseren Einfluss in den Gremien der Versorgungswerke ein besonnenes Handeln, um damit drohende Finanzierungslücken rechtzeitig zu schließen, die durch unsere – im Grunde ja höchst erfreuliche – Längerlebigkeit entstehen könnten.
Als Marburger Bund stehen wir für eine generationengerechte Verteilung unserer Finanzen. Gerade unsere besondere Altersversorgung lehrt uns, dass wir uns für gemeinsame Ziele engagieren müssen. Auch deshalb bitte ich alle Ärztinnen und Ärzte, nutzen Sie Mitte September auf jeden Fall bei den Kammerwahlen in Rheinland-Pfalz Ihr Wahlrecht.
Eine möglichst starke Marburger-Bund-Fraktion in unseren Vertreterversammlungen der Ärztekammern ist das unverzichtbare Fundament für unser Engagement in den ärztlichen Versorgungswerken. Wir sorgen dafür, dass die berechtigten Interessen der Rentnerinnen und Rentner weiterhin gut berücksichtigt werden und zugleich eine nachhaltige Generationengerechtigkeit gilt.
Dank unserer verlässlichen Politik können die Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz ihrem verdienten Ruhestand unbesorgt entgegensehen. Darum ist auch Ihre Stimme für die Listen des Marburger Bundes für uns alle so wertvoll! Lassen Sie deshalb nicht zu, dass die Interessen der Mehrheit der angestellten Ärztinnen und Ärzte in der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und den Bezirksärztekammern Koblenz, Rheinhessen, Pfalz und Trier bei der anstehenden Kammerwahl an den Rand gedrängt werden. Nutzen Sie bitte Ihr Wahlrecht und wählen Sie die „Liste Marburger Bund“! Wir können gemeinsam mehr bewegen!
 
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