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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Kommentar des Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Wie gut ist die ärztliche Weiterbildung?
Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer: Zweite Befragung zur Weiterbildung läuft an
Nun ist es so weit – die Evaluation der ärztlichen Weiterbildung geht in die zweite Runde. Unsere Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat zum 1. Juni 2011 insgesamt fast 1.900 Weiterbildungsbefugte in Rheinland-Pfalz angeschrieben. Die Weiterbilder haben damit von der Landesärztekammer rechtzeitig vor dem Umfrage-Beginn die Zugangsdaten zum Webportal erhalten.
Das Portal bleibt für die rheinland-pfälzischen Weiterbildungsbefugten bis zum 31. Juli 2011 geöffnet. In dieser Zeit müssen alle Weiterbilder online zunächst unserer Landesärztekammer Rheinland-Pfalz diejenigen Kolleginnen und Kollegen melden, die sich zu diesem Zeitpunkt bei ihnen in der Weiterbildung befinden. Zu einer solchen Meldung sind die Weiterbildungsbefugten übrigens nach der Weiterbildungsordnung definitiv verpflichtet. Bis Ende Juli 2011 können die Weiterbilder zudem selber einen Fragebogen zur Weiterbildung ausfüllen.
Die Meldung der weiterzubildenden Ärztinnen und Ärzte an die Landesärztekammer ist notwendig, damit wir alle Weiterzubildenden direkt anschreiben können. Sobald die Weiterbilder ihre Assistenten in Weiterbildung online gemeldet haben, werden die Weiterzubildenden von der Landesärztekammer angeschrieben. Wir senden den jeweils bis zum Wochenbeginn gemeldeten Ärztinnen und Ärzten per Post ein persönliches Passwort zu, das sie berechtigt, den Fragebogen zur persönlichen Weiterbildungs-Situation online auszufüllen.
In der anonymen Befragung werden den Weiterzubildenden Fragen zu verschiedenen Komplexen der Weiterbildung vorgelegt: Globalbeurteilung, Vermittlung von Fachkompetenz, Lernkultur, Führungskultur, Kultur zur Fehlervermeidung, Entscheidungskultur, Betriebskultur und Anwendung evidenzbasierter Medizin. Die einzelnen Fragen respektive Aussagen können anhand einer Skala von eins bis sechs wie im Schulnotensystem beurteilt werden.
Diese Online-Befragung läuft unter der Federführung der Bundesärztekammer bundesweit zum zweiten Mal, alle 17 Landesärztekammern beteiligen sich an dem Projekt „Evaluation der Weiterbildung in Deutschland“. An der ersten Evaluation im Jahr 2009 hatten sich bundesweit knapp 19.000 der fast 60.000 in Frage kommenden Ärztinnen und Ärzte beteiligt.
In Rheinland-Pfalz hatten sich an der ersten Befragungsrunde 489 der 945 aktiven Weiterbildungsbefugten und 864 der 2.924 Weiterbildungsassistenten in Rheinland-Pfalz beteiligt. Das war nur erster Anfang. Wir wollen die Beteiligung in der zweiten Runde deutlich erhöhen, um so ein flächendeckendes Abbild der tatsächlichen Weiterbildungs-Situation in Rheinland-Pfalz zu erlangen.
Zwar wurde im Jahr 2009 die Weiterbildung im Durchschnitt relativ gut bewertet, jedoch klagten die Weiterzubildenden über verbesserungswürdige Rahmenbedingungen, insbesondere eine zu hohe Arbeitsbelastung, über zu viel Bürokratie und zu viele Überstunden im Berufsalltag.
Es ist eine der vornehmsten Aufgaben der Landesärztekammer, die Rahmenbedingungen für die ärztliche Weiterbildung und diese selber zu überwachen und zu optimieren. Als Ärztegewerkschaft Marburger Bund wissen wir: Es geht um unseren dringend benötigten ärztlichen Nachwuchs und letztlich auch um die Qualität unserer ärztlichen Patientenversorgung. Erst dann, wenn wir Klarheit haben, wo es bei der Weiterbildung Probleme gibt und wie sie zu lösen sind, können wir die ärztliche Weiterbildung hierzulande kontinuierlich verbessern.
Wir appellieren an alle Weiterbildungsbefugten und Weiterzubildende, beteiligen Sie sich bitte an der zweiten Befragungsrunde! Sollten Weiterbilder nicht die entsprechenden Daten ihrer Weiterbildungsassistenten melden oder haben Sie als Assistent Zweifel daran, dass Ihre Daten an die Landesärztekammer gemeldet wurden, so haben Sie die Möglichkeit, sich direkt an die Landesärztekammer zu wenden, um einen entsprechenden Zugangscode zu bekommen. Weiterbildungsassistenten können sich auch noch nach dem 1. August direkt bei der Landesärztekammer melden (Tel.: 06131/28 822 -47/-48), um registriert zu werden. Diese nachträgliche Meldung ist bis Ende August 2011 möglich. Letzter Termin für die Ausfüllung und Rücksendung des Online-Fragebogens ist der 31. August 2011. Machen Sie mit! Denn Ihre Meinung ist uns wichtig! Gemeinsam können wir mehr bewegen, auch in der Weiterbildung!
Das Portal bleibt für die rheinland-pfälzischen Weiterbildungsbefugten bis zum 31. Juli 2011 geöffnet. In dieser Zeit müssen alle Weiterbilder online zunächst unserer Landesärztekammer Rheinland-Pfalz diejenigen Kolleginnen und Kollegen melden, die sich zu diesem Zeitpunkt bei ihnen in der Weiterbildung befinden. Zu einer solchen Meldung sind die Weiterbildungsbefugten übrigens nach der Weiterbildungsordnung definitiv verpflichtet. Bis Ende Juli 2011 können die Weiterbilder zudem selber einen Fragebogen zur Weiterbildung ausfüllen.
Die Meldung der weiterzubildenden Ärztinnen und Ärzte an die Landesärztekammer ist notwendig, damit wir alle Weiterzubildenden direkt anschreiben können. Sobald die Weiterbilder ihre Assistenten in Weiterbildung online gemeldet haben, werden die Weiterzubildenden von der Landesärztekammer angeschrieben. Wir senden den jeweils bis zum Wochenbeginn gemeldeten Ärztinnen und Ärzten per Post ein persönliches Passwort zu, das sie berechtigt, den Fragebogen zur persönlichen Weiterbildungs-Situation online auszufüllen.
In der anonymen Befragung werden den Weiterzubildenden Fragen zu verschiedenen Komplexen der Weiterbildung vorgelegt: Globalbeurteilung, Vermittlung von Fachkompetenz, Lernkultur, Führungskultur, Kultur zur Fehlervermeidung, Entscheidungskultur, Betriebskultur und Anwendung evidenzbasierter Medizin. Die einzelnen Fragen respektive Aussagen können anhand einer Skala von eins bis sechs wie im Schulnotensystem beurteilt werden.
Diese Online-Befragung läuft unter der Federführung der Bundesärztekammer bundesweit zum zweiten Mal, alle 17 Landesärztekammern beteiligen sich an dem Projekt „Evaluation der Weiterbildung in Deutschland“. An der ersten Evaluation im Jahr 2009 hatten sich bundesweit knapp 19.000 der fast 60.000 in Frage kommenden Ärztinnen und Ärzte beteiligt.
In Rheinland-Pfalz hatten sich an der ersten Befragungsrunde 489 der 945 aktiven Weiterbildungsbefugten und 864 der 2.924 Weiterbildungsassistenten in Rheinland-Pfalz beteiligt. Das war nur erster Anfang. Wir wollen die Beteiligung in der zweiten Runde deutlich erhöhen, um so ein flächendeckendes Abbild der tatsächlichen Weiterbildungs-Situation in Rheinland-Pfalz zu erlangen.
Zwar wurde im Jahr 2009 die Weiterbildung im Durchschnitt relativ gut bewertet, jedoch klagten die Weiterzubildenden über verbesserungswürdige Rahmenbedingungen, insbesondere eine zu hohe Arbeitsbelastung, über zu viel Bürokratie und zu viele Überstunden im Berufsalltag.
Es ist eine der vornehmsten Aufgaben der Landesärztekammer, die Rahmenbedingungen für die ärztliche Weiterbildung und diese selber zu überwachen und zu optimieren. Als Ärztegewerkschaft Marburger Bund wissen wir: Es geht um unseren dringend benötigten ärztlichen Nachwuchs und letztlich auch um die Qualität unserer ärztlichen Patientenversorgung. Erst dann, wenn wir Klarheit haben, wo es bei der Weiterbildung Probleme gibt und wie sie zu lösen sind, können wir die ärztliche Weiterbildung hierzulande kontinuierlich verbessern.
Wir appellieren an alle Weiterbildungsbefugten und Weiterzubildende, beteiligen Sie sich bitte an der zweiten Befragungsrunde! Sollten Weiterbilder nicht die entsprechenden Daten ihrer Weiterbildungsassistenten melden oder haben Sie als Assistent Zweifel daran, dass Ihre Daten an die Landesärztekammer gemeldet wurden, so haben Sie die Möglichkeit, sich direkt an die Landesärztekammer zu wenden, um einen entsprechenden Zugangscode zu bekommen. Weiterbildungsassistenten können sich auch noch nach dem 1. August direkt bei der Landesärztekammer melden (Tel.: 06131/28 822 -47/-48), um registriert zu werden. Diese nachträgliche Meldung ist bis Ende August 2011 möglich. Letzter Termin für die Ausfüllung und Rücksendung des Online-Fragebogens ist der 31. August 2011. Machen Sie mit! Denn Ihre Meinung ist uns wichtig! Gemeinsam können wir mehr bewegen, auch in der Weiterbildung!

