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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Universität Witten/Herdecke
Fachliche Qualität des Modellstudiengangs Humanmedizin besetzt eine interessante Nische!
Wissenschaftsrat gibt Privatuni für weitere sieben Jahre Planungssicherheit
Berlin/Düsseldorf/Witten (mhe). Die Zeit der existentiellen Sorgen und der harten Kritik an der Qualität der Forschung und Lehre an der Universität Witten/Herdecke sind nun definitiv vorbei: Der Wissenschaftsrat hat in seiner Sommersitzung in Berlin Anfang Juli die private Universität Witten/Herdecke für weitere sieben Jahre akkreditiert.
"Die nun ausgesprochene Akkreditierung für sieben Jahre gibt uns Planungssicherheit, Rückenwind und neue Kraft für die anstehenden großen Aufgaben, die wir wie immer tatkräftig angehen wollen", freut sich Martin Butzlaff, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke.
Um das Gütesiegel des Wissenschaftsrats zu erhalten, müssen private Hochschulen in Deutschland nachweisen, dass sie anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Der durchschnittliche Akkreditierungszeitraum beträgt fünf Jahre.
Der Universität Witten/Herdecke sei es im Rahmen einer tief greifenden Restrukturierung gelungen, ihre institutionelle Basis für eine auch künftig erfolgreiche Weiterentwicklung erkennbar zu verbessern?, lobte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt.
Im Jahr 2005 hatte der Wissenschaftsrat - wie berichtet - der Universität Witten/Herdecke nur unter der Auflage einer deutlichen Stärkung der Humanmedizin in Lehre und Forschung institutionell akkreditiert. Die daraufhin von der Universität Witten/Herdecke vorgelegte Neukonzeptionierung der Humanmedizin wurde im Juli 2006 vom Wissenschaftsrat verabschiedet; gleichzeitig sprach er aber auch eine Reihe von Empfehlungen zur Weiterentwicklung insbesondere der Humanmedizin aus.
Insbesondere die erheblichen Anstrengungen zur Neuausrichtung der Humanmedizin haben den Wissenschaftsrat in diesem Jahr überzeugt. Mit dem Modellstudiengang Humanmedizin besetze die Universität eine interessante und in ihrer fachlichen Qualität überzeugende Nische innerhalb der deutschen Hochschullandschaft, heißt es.
Insgesamt verfüge die Humanmedizin mit einer verbesserten Personalausstattung, einer Verdichtung des Netzwerks kooperierender Kliniken und der Umgestaltung der bestehenden Kooperationsverträge mit den Kliniken über tragfähige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige patientennahe Lehre und Forschung.
Inzwischen werden die angehenden Mediziner an der Universität Witten/Herdecke nur noch in drei Kliniken praktisch ausgebildet und nicht mehr an Kliniken im ganzen Bundesgebiet. Die Kooperationen mit den beiden Helios-Kliniken in Wuppertal und den Kliniken der Stadt Köln in Merheim sollten weiter ausgebaut werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat.
Auch die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bewertete das jüngste Votum des Wissenschaftsrates als "Anerkennung für den Veränderungswille und die Innovationskraft der Hochschule Die Entscheidung des Wissenschaftsrats würdigt die geleisteten Anstrengungen und die bisherige erfolgreiche Arbeit der Hochschule", kommentierte die Wissenschaftsministerin.
Der Wissenschaftsrat stellt weiter fest, dass die Universität sich nach den Unsicherheiten der letzten Jahre wieder auf einem guten Weg befinde und die umgesetzten Maßnahmen geeignet seien, die besondere Stellung der Universität Witten/Herdecke innerhalb der deutschen Hochschullandschaft zu festigen: Das konsistente Leitbild und das schlüssige Bildungskonzept, die finanzielle Konsolidierung, die erfolgreiche Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen, die Etablierung einer neuen Grundordnung und die Implementierung eines Aufsichtsrates sowie der sehr intensive und kooperative Austausch mit dem Land NRW werden vom Wissenschaftsrat als gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Universität Witten/Herdecke angesehen.
"Die nun ausgesprochene Akkreditierung für sieben Jahre gibt uns Planungssicherheit, Rückenwind und neue Kraft für die anstehenden großen Aufgaben, die wir wie immer tatkräftig angehen wollen", freut sich Martin Butzlaff, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke.
Um das Gütesiegel des Wissenschaftsrats zu erhalten, müssen private Hochschulen in Deutschland nachweisen, dass sie anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Der durchschnittliche Akkreditierungszeitraum beträgt fünf Jahre.
Der Universität Witten/Herdecke sei es im Rahmen einer tief greifenden Restrukturierung gelungen, ihre institutionelle Basis für eine auch künftig erfolgreiche Weiterentwicklung erkennbar zu verbessern?, lobte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt.
Im Jahr 2005 hatte der Wissenschaftsrat - wie berichtet - der Universität Witten/Herdecke nur unter der Auflage einer deutlichen Stärkung der Humanmedizin in Lehre und Forschung institutionell akkreditiert. Die daraufhin von der Universität Witten/Herdecke vorgelegte Neukonzeptionierung der Humanmedizin wurde im Juli 2006 vom Wissenschaftsrat verabschiedet; gleichzeitig sprach er aber auch eine Reihe von Empfehlungen zur Weiterentwicklung insbesondere der Humanmedizin aus.
Insbesondere die erheblichen Anstrengungen zur Neuausrichtung der Humanmedizin haben den Wissenschaftsrat in diesem Jahr überzeugt. Mit dem Modellstudiengang Humanmedizin besetze die Universität eine interessante und in ihrer fachlichen Qualität überzeugende Nische innerhalb der deutschen Hochschullandschaft, heißt es.
Insgesamt verfüge die Humanmedizin mit einer verbesserten Personalausstattung, einer Verdichtung des Netzwerks kooperierender Kliniken und der Umgestaltung der bestehenden Kooperationsverträge mit den Kliniken über tragfähige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige patientennahe Lehre und Forschung.
Inzwischen werden die angehenden Mediziner an der Universität Witten/Herdecke nur noch in drei Kliniken praktisch ausgebildet und nicht mehr an Kliniken im ganzen Bundesgebiet. Die Kooperationen mit den beiden Helios-Kliniken in Wuppertal und den Kliniken der Stadt Köln in Merheim sollten weiter ausgebaut werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat.
Auch die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bewertete das jüngste Votum des Wissenschaftsrates als "Anerkennung für den Veränderungswille und die Innovationskraft der Hochschule Die Entscheidung des Wissenschaftsrats würdigt die geleisteten Anstrengungen und die bisherige erfolgreiche Arbeit der Hochschule", kommentierte die Wissenschaftsministerin.
Der Wissenschaftsrat stellt weiter fest, dass die Universität sich nach den Unsicherheiten der letzten Jahre wieder auf einem guten Weg befinde und die umgesetzten Maßnahmen geeignet seien, die besondere Stellung der Universität Witten/Herdecke innerhalb der deutschen Hochschullandschaft zu festigen: Das konsistente Leitbild und das schlüssige Bildungskonzept, die finanzielle Konsolidierung, die erfolgreiche Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen, die Etablierung einer neuen Grundordnung und die Implementierung eines Aufsichtsrates sowie der sehr intensive und kooperative Austausch mit dem Land NRW werden vom Wissenschaftsrat als gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Universität Witten/Herdecke angesehen.

