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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Beiträge 2011
Ruhrbistum Essen
18 Kliniken werden auf Wirtschaftlichkeit geprüft
Strategische Kooperation mit St. Elisabeth GmbH / Droht am Ende ein Verkauf?
Essen (mhe). Das
im Jahr 1958 gegründete Ruhrbistum Essen hat innerhalb eines halben
Jahrhunderts über ein Drittel seiner Kirchenmitglieder verloren.
Angesichts der dramatisch gesunkenen Kirchensteuereinnahmen will der
Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck nun die Wirtschaftlichkeit
aller katholischen Krankenhäuser und sozialen Einrichtungen im jüngsten
deutschen Bistum auf den Prüfstand stellen.
Ziel ist es, mit externer Unterstützung die katholischen Kliniken und Heime im Ruhrbistum Essen zeitgemäß weiterzuführen und dabei die notwendigen Konsolidierungsaufgaben unter den Vorgaben der Politik und der Kostenträger sowie des ethischen Anspruchs der Katholischen Kirche anzugehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ruhrbistums.
Betroffen sind im Ruhrbistum Essen insgesamt 18 Kliniken und 33 Alten- und Pflegeheime sowie Hospize. Möglich sei am Ende auch ein Verkauf, sagte laut WDR ein Sprecher des Ruhrbistums.
Das Ruhrbistum hat eine "strategische Partnerschaft" mit der St. Elisabeth GmbH. Die Vereinbarung zwischen dem Ruhrbistum und der St. Elisabeth GmbH sieht die Einrichtung einer Projektgruppe vor, die eine „Konzeption zur Entwicklung der Katholischen Krankenhäuser im Bistum Essen“ erarbeiten soll.
Die Projektleitung wurde Professor Dr. Gunther Lauven übertragen, dem Beauftragten des Bistums Essen für die Krankenhausentwicklung und Leiter des dafür eingerichteten Strategiebüros. Mit Unterstützung der St. Elisabeth GmbH will das Bistum Essen Grundsatzentscheidungen für eine neue strategische Ausrichtung herbeiführen. Mit einem Ergebnis sei frühestens im Herbst zu rechnen.
Die St. Elisabeth GmbH ist Gesellschafterin der Marienhaus GmbH. Diese wurde 1903 von der Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen gegründet. Sie ist mit 27 Krankenhäusern, 29 Alten- und Pflegeheimen, zwei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, acht Hospizen und sieben weiteren Einrichtungen einer der größten christlichen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland.
Die Häuser liegen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Marienhaus GmbH beschäftigt rund 12.000 Frauen und Männer und ist damit der größte Krankenhaus-Träger und einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz und im Saarland.
Ziel ist es, mit externer Unterstützung die katholischen Kliniken und Heime im Ruhrbistum Essen zeitgemäß weiterzuführen und dabei die notwendigen Konsolidierungsaufgaben unter den Vorgaben der Politik und der Kostenträger sowie des ethischen Anspruchs der Katholischen Kirche anzugehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ruhrbistums.
Betroffen sind im Ruhrbistum Essen insgesamt 18 Kliniken und 33 Alten- und Pflegeheime sowie Hospize. Möglich sei am Ende auch ein Verkauf, sagte laut WDR ein Sprecher des Ruhrbistums.
Das Ruhrbistum hat eine "strategische Partnerschaft" mit der St. Elisabeth GmbH. Die Vereinbarung zwischen dem Ruhrbistum und der St. Elisabeth GmbH sieht die Einrichtung einer Projektgruppe vor, die eine „Konzeption zur Entwicklung der Katholischen Krankenhäuser im Bistum Essen“ erarbeiten soll.
Die Projektleitung wurde Professor Dr. Gunther Lauven übertragen, dem Beauftragten des Bistums Essen für die Krankenhausentwicklung und Leiter des dafür eingerichteten Strategiebüros. Mit Unterstützung der St. Elisabeth GmbH will das Bistum Essen Grundsatzentscheidungen für eine neue strategische Ausrichtung herbeiführen. Mit einem Ergebnis sei frühestens im Herbst zu rechnen.
Die St. Elisabeth GmbH ist Gesellschafterin der Marienhaus GmbH. Diese wurde 1903 von der Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen gegründet. Sie ist mit 27 Krankenhäusern, 29 Alten- und Pflegeheimen, zwei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, acht Hospizen und sieben weiteren Einrichtungen einer der größten christlichen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland.
Die Häuser liegen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Marienhaus GmbH beschäftigt rund 12.000 Frauen und Männer und ist damit der größte Krankenhaus-Träger und einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

