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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
13.02.2012
Praktisches Jahr
Medizinstudierende warnen vor Länderplänen zur Abschaffung des Wahltertials im Praktischen Jahr (PJ)
Die Studierenden im Marburger Bund, im Hartmannbund und die
Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) warnen vor den
Plänen der Landesgesundheitsministerien, das Wahltertial im PJ zu Gunsten eines
viermonatigen Zwangsabschnitts in einer Hausarztpraxis abzuschaffen. Neben
massiven Bedenken bezüglich der Umsetzbarkeit und Kosten eines solchen
Vorhabens ist vor allem die Verschärfung des Ärztemangels in so gut wie allen
anderen Fachdisziplinen durch den Wegfall des orientierenden Abschnitts zu
bedenken. Ein Zwangstertial für fast 10.000 Studierende pro Jahr in einer
Hausarztpraxis ist nur mit erheblichen Qualitätsverlusten in der Lehre
umzusetzen, so dass dem Ziel einer Attraktivitätssteigerung der
Allgemeinmedizin hier zwangsläufig entgegen gewirkt wird. Neben der wichtigen
qualitativen Stärkung der Allgemeinmedizin in der Lehre sind es vor allem die
Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, die einen Beruf attraktiv machen.
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03.02.2012
DocSteps 2012
Erneut großes Interesse an der Karrieremesse des Marburger Bundes
Nur einen Monat nach Öffnung des Anmeldeportals unter www.docsteps.de haben sich bereits rund 600 Medizinerinnen und Mediziner für die
Karrieremesse DocSteps des Marburger Bundes angemeldet. DocSteps findet
am 21. April 2012 im Internationalen Congress Centrum (ICC) Berlin
statt. Insgesamt werden wie in den Vorjahren über 1000
Medizinstudierende sowie junge Ärztinnen und Ärzte erwartet.
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21.01.2012
Tarifpolitik
Große Tarifkommission des MB stimmt Sondierungsergebnis mit der VKA zu - Streikmaßnahmen werden ausgesetzt
Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat dem
Sondierungsergebnis in der Tarifauseinandersetzung mit der Vereinigung
der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zugestimmt. Die zum 26. Januar
angekündigten Ärztestreiks werden ausgesetzt. „Das mit den kommunalen
Arbeitgebern erzielte Ergebnis ist ein schwieriger, teilweise auch
schmerzhafter Kompromiss. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht
gemacht. Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte“, sagte Rudolf
Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
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19.01.2012
Tarifpolitik
Kleine Tarifkommission des MB berät mögliche Tarifeinigung
Die Kleine Tarifkommission des Marburger Bundes (MB) hat heute in Köln
die Eckpunkte einer möglichen Einigung in der Tarifrunde für die
Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken beraten, von einer
Beschlussfassung jedoch vorerst abgesehen. In weiteren Gesprächen mit
der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände sollen
klärungsbedürftige Punkte noch vor der Sitzung der Großen
Tarifkommission des MB am Samstag (21. Januar) in Berlin konsentiert
werden.
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18.01.2012
Tarifpolitik
Tarifeinigung vor Streikbeginn möglich
Im Tarifkonflikt zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung
der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben die
Verhandlungskommissionen beider Seiten in einem kurzfristig anberaumten
Sondierungsgespräch Eckpunkte für eine mögliche Tarifeinigung
erarbeitet.
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17.01.2012
Tarifkonflikt
Botzlar: Arbeitgeber riskieren massiven wirtschaftlichen Schaden
Hoch motiviert und
kampfbereit – so präsentierten sich auf dem gestrigen Treffen in Frankfurt am
Main die Ärztesprecher und Streikleiter an kommunalen Kliniken. Die
Vorbereitungen für den Ärztestreik laufen allerorten auf Hochtouren. Bereits zum
Auftakt am 26. Januar sollen die rund 600 Kliniken im Tarifbereich der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mit größtmöglicher
Intensität bestreikt werden. „Es wird vom ersten Tag an einen flächendeckenden
Vollstreik geben, der maximalen wirtschaftlichen Druck erzeugen wird. Für die
Millionenverluste, die dann entstehen, trägt einzig und allein die VKA-Spitze
die Verantwortung. Es liegt an ihr, eine weitere Eskalation des Konflikts zu
verhindern“, erklärte Dr. Andreas
Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, nach dem
Netzwerktreffen der Ärzte an kommunalen Kliniken.
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11.01.2012
Tarifkonflikt
Ärztestreik beschlossen - Notfallversorgung wird sichergestellt
Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat gestern Abend
beschlossen, die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Kliniken der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zu unbefristeten
Arbeitskampfmaßnahmen ab 26. Januar 2012 aufzurufen. Dem Beschluss war
ein eindeutiges Votum in der Urabstimmung vorausgegangen: Mit 92,7
Prozent stimmten die Mitglieder des Marburger Bundes in den kommunalen
Krankenhäusern für einen Ärztestreik.
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10.01.2012
Tarifkonflikt
Urabstimmung: Ärzte in kommunalen Kliniken votieren für Streik
Ein klares Votum für Arbeitskampfmaßnahmen hat die einmonatige
Urabstimmung der Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erbracht: Mit 92,7
Prozent stimmten die Mitglieder des Marburger Bundes in den kommunalen
Kliniken für einen Ärztestreik. Die Große Tarifkommission der
Ärztegewerkschaft berät im Lichte des Mitgliedervotums noch am heutigen
Abend über die Aufnahme von unbefristeten Arbeitskampfmaßnahmen. Der
Marburger Bund-Vorsitzende Rudolf Henke erwartet den Streikbeginn für
den 26. Januar. Der Streikaufruf werde alle rund 600 kommunalen
Krankenhäuser im Tarifbereich der VKA betreffen.
Jeder dritte Krankenhausarzt in Deutschland arbeitet in einer kommunalen Klinik. Bis auf einige Ausnahmen (z.B. Vivantes-Kliniken in Berlin) gehören die weitaus meisten Krankenhäuser der Gebietskörperschaften einem Mitgliedsverband innerhalb der VKA an. Rund 45.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern werden nach dem von Marburger Bund und VKA verhandelten Tarifvertrag bezahlt.
„Das Votum unserer Mitglieder ist ein klares Signal der Streikbereitschaft und eine große Rückenstärkung in der aktuellen Tarifauseinandersetzung mit der VKA. Die Ärztinnen und Ärzte sind entschlossen, ihren Forderungen größtmöglichen Nachdruck zu verleihen. Jetzt ist es an der VKA, aus diesem Ergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen“, sagte Henke.
Jeder dritte Krankenhausarzt in Deutschland arbeitet in einer kommunalen Klinik. Bis auf einige Ausnahmen (z.B. Vivantes-Kliniken in Berlin) gehören die weitaus meisten Krankenhäuser der Gebietskörperschaften einem Mitgliedsverband innerhalb der VKA an. Rund 45.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern werden nach dem von Marburger Bund und VKA verhandelten Tarifvertrag bezahlt.
„Das Votum unserer Mitglieder ist ein klares Signal der Streikbereitschaft und eine große Rückenstärkung in der aktuellen Tarifauseinandersetzung mit der VKA. Die Ärztinnen und Ärzte sind entschlossen, ihren Forderungen größtmöglichen Nachdruck zu verleihen. Jetzt ist es an der VKA, aus diesem Ergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen“, sagte Henke.
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12.12.2011
DocSteps
"Einstieg zum Aufstieg" - MB-Karrieremesse DocSteps am 21. April 2012 in Berlin
Austauschen, informieren, Kontakte knüpfen – die Karrieremesse DocSteps
des Marburger Bundes bietet Medizinstudierenden sowie Ärztinnen und
Ärzten auch 2012 die ideale Plattform, um sich auf den Berufseinstieg
vorzubereiten und ihre Karriere in der Medizin zu gestalten. Aufgrund
des großen Erfolgs der letzten Jahre lädt der Marburger Bund auch 2012
erneut in das Internationale Congress Centrum (ICC) in Berlin ein.
Erwartet werden über 1.000 Teilnehmer sowie zahlreiche Aussteller.
09.12.2011
Tarifkonflikt
Aufruf zur Urabstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen
Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat in ihrer Sitzung am
02.12.2011 die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen
Arbeitgeberverbände (VKA) für gescheitert erklärt. Es wurde beschlossen,
die Mitglieder des Marburger Bundes in den Krankenhäusern im
Geltungsbereich des TV-Ärzte/VKA in der Zeit vom 09.12.2011 bis 09.01.2012 zu einer Urabstimmung über die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen aufzurufen.
09.12.2011
Spendenaktion
Marburger Bund unterstützt Spendenaktion zum Gedenken an Euthanasie-Opfer
Mit einem Aufruf an alle Ärztinnen und Ärzte unterstützt der Marburger
Bund die Spendenaktion „Psychiatrie im Nationalsozialismus – Erinnerung
und Verantwortung“, welche von der Deutschen Gesellschaft für
Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Herbst 2011
ins Leben gerufen wurde. „Mit der Spendenaktion leistet die deutsche
Ärzteschaft einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung eines der
dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Während des NS-Regimes
litten hunderttausende Menschen mit Behinderungen und Krankheiten unter
den Gräueltaten der Nationalsozialisten. Wir als Ärzte dürfen unsere
besondere historische Verantwortung gegenüber diesen Opfern nie
vergessen. Daher begrüßt der Marburger Bund die Initiative ausdrücklich
und hofft auf eine rege Spendenbeteiligung seiner Mitglieder“, so der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
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