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Marburger Bund
Die Ärztegewerkschaft
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
19.10.2011
Gesundheitspolitik
MB-Stellungnahme zum Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes
Ein Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen muss nach Ansicht des Marburger Bundes auch die Sicherung der stationären Versorgung im Blick behalten. Die Bundesregierung nehme mit dem Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes wichtige Weichenstellungen vor, die der Sicherung einer wohnortnahen medizinischen Versorgung und eine bessere Verzahnung der Sektoren dienen sollen. Im Krankenhaussektor fehlten jedoch angemessene Regelungen zur Verbesserung der Finanzierung und Personalausstattung der Häuser, so der MB in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung.
Der Marburger Bund unterstützt deshalb die Forderung des Bundesrates, die Regeln für die Ermittlung des Basisfallwertes so zu ändern, dass die allgemeine Sach- und Personalkostenentwicklung im Krankenhausbereich mit dem Landesbasisfallwert finanziert werden kann. Angesichts der deutlich verbesserten Finanzlage des Gesundheitsfonds appelliert der MB eindringlich an den Gesetzgeber, die für das Jahr 2012 zu Lasten der Krankenhäuser vorgesehenen Kürzungen wieder aufzuheben.
Der Marburger Bund begrüßt ausdrücklich die geplanten Maßnahmen, mit denen die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten Gebieten gefördert und dem Ärztemangel entgegengewirkt werden soll. Auch das Vorhaben, ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte durch Delegation zu entlasten, sei grundsätzlich sinnvoll. Allerdings greife die Formulierung einer rein beispielhaften Liste delegierbarer Leistungen zu kurz. Sinnvoll sei gerade auch im Hinblick auf eine rechtssichere Handhabung ohne Haftungsrisiken nur eine abschließende Aufzählung, die kontinuierlich an den Stand der Medizin angepasst werde.
Der Marburger Bund unterstützt die Bestrebungen, eine bessere, auch sektorenübergreifende Verzahnung der fachärztlichen Leistungen anzustreben. Leitprinzip für die konkrete Ausgestaltung einer ambulanten spezialisierten fachärztlichen Versorgung müsse die Optimierung der Patientenversorgung bei freiem Arztwahlrecht sein. „Dabei darf nicht eine Konkurrenz zwischen den verschiedenen Organisationsformen die Versorgungswirklichkeit prägen, sondern notwendig sind vor allem Integration und Kooperation. Diesem Ziel muss auch die Gestaltung der Überweisungswege folgen“, heißt es in der Stellungnahme des MB.
Der Marburger Bund unterstützt deshalb die Forderung des Bundesrates, die Regeln für die Ermittlung des Basisfallwertes so zu ändern, dass die allgemeine Sach- und Personalkostenentwicklung im Krankenhausbereich mit dem Landesbasisfallwert finanziert werden kann. Angesichts der deutlich verbesserten Finanzlage des Gesundheitsfonds appelliert der MB eindringlich an den Gesetzgeber, die für das Jahr 2012 zu Lasten der Krankenhäuser vorgesehenen Kürzungen wieder aufzuheben.
Der Marburger Bund begrüßt ausdrücklich die geplanten Maßnahmen, mit denen die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten Gebieten gefördert und dem Ärztemangel entgegengewirkt werden soll. Auch das Vorhaben, ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte durch Delegation zu entlasten, sei grundsätzlich sinnvoll. Allerdings greife die Formulierung einer rein beispielhaften Liste delegierbarer Leistungen zu kurz. Sinnvoll sei gerade auch im Hinblick auf eine rechtssichere Handhabung ohne Haftungsrisiken nur eine abschließende Aufzählung, die kontinuierlich an den Stand der Medizin angepasst werde.
Der Marburger Bund unterstützt die Bestrebungen, eine bessere, auch sektorenübergreifende Verzahnung der fachärztlichen Leistungen anzustreben. Leitprinzip für die konkrete Ausgestaltung einer ambulanten spezialisierten fachärztlichen Versorgung müsse die Optimierung der Patientenversorgung bei freiem Arztwahlrecht sein. „Dabei darf nicht eine Konkurrenz zwischen den verschiedenen Organisationsformen die Versorgungswirklichkeit prägen, sondern notwendig sind vor allem Integration und Kooperation. Diesem Ziel muss auch die Gestaltung der Überweisungswege folgen“, heißt es in der Stellungnahme des MB.
19.10.2011
Gesundheitspolitik
MB-Stellungnahme zur geplanten Änderung der Approbationsordnung für Ärzte
Stellungnahme des Marburger Bund Bundesverbandes zum Referentenentwurf
des Bundesministeriums für Gesundheit für eine „Erste Verordnung zur
Änderung der Approbationsordnung für Ärzte“.
18.10.2010
Gesundheitspolitik
MB-Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein GKV-Finanzierungsgesetz
Die in der GKV-Finanzierungsreform vorgesehene Halbierung der Grundlohnrate für die Jahre 2011 und 2012 als Obergrenze für den Anstieg der Preise für akutstationäre Krankenhausleistungen und die Krankenhausbudgets von psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen ist willkürlich und unangemessen. Sie wird die Klinikträger zu weiteren Einschränkungen zwingen. Auch die Kürzung der Vergütung bei zusätzlichen Leistungen verstärkt die Belastungen der Krankenhäuser. Pauschale Abschläge treffen die leistungsstarken Krankenhäuser überproportional und führen zu entsprechenden Verzerrungen zwischen den Kliniken. Insgesamt werden den Krankenhäusern durch die vorgesehene Regelung weitere Morbiditätsrisiken aufgebürdet.
28.08.2009
Bundestagswahl 2009
MB-Positionen zur Gesundheitspolitik
Der Marburger Bund hat sich vehement gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in der Behandlung von Patienten gewandt. „Ärztliche Hilfe darf nicht vom Geldbeutel abhängen und auch nicht vom Versichertenstatus. Ob jemand zur gesetzlichen Krankenkasse gehört, privat versichert ist oder Beihilfe vom Staat bekommt, macht keinen Unterschied in der ärztlichen Behandlung. Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der Höhe der Zeit erfolgen“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier der Ärztegewerkschaft zur Bundestagswahl am 27. September.
17.04.2009
Positionspapier
Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus
Die 115. Hauptversammlung des Marburger Bundes hat dem Positionspapier "Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus" ohne jeden Vorbehalt zugestimmt und den Vorstand aufgefordert, die inhaltlichen Positionen in allen Gremien, der Öffentlichkeit und auf dem 112. Deutschen Ärztetag offensiv zu vertreten. » Positionspapier (PDF) 17.04.2009
17.04.2009
Stellungnahme zum Grünbuch
Die Zukunft der Arbeitskräfte im Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen
Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte im Gesundheitswesen steht immensen Problemen gegenüber. Dazu gehören zum einen das steigende Durchschnittsalter sowie der Mangel an Nachwuchs bei Ärzten und Pflegepersonal. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich der Marburger Bund an der EU-weiten Diskussion zur Zukunft der Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und nimmt Stellung zum Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
08.09.2008
Anhörung im Deutschen Bundestag
Stellungnahme zum Gesundheitsfonds
In seiner Stellungnahme zum Gesundheitsfonds kritisiert der Marburger Bund, dass der Fonds als Kernelement einer Gesundheitsreform in seiner gegenwärtig erkennbaren Form keine ausreichenden Antworten auf die zentralen Herausforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung bietet. Probleme werden nicht gelöst, sondern neue geschaffen.

