Arbeitsbedingungen

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    Zu wenig Zeit für Patienten, zu viel Arbeit mit Bürokratie

    Mehr Zeit für Privatleben und Familie, Abbau von Bürokratie und mehr Personal im ärztlichen wie pflegerischen Dienst – diese Forderungen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste angestellter Ärztinnen und Ärzte. Der hohe Arbeitsdruck in den Krankenhäusern, die schlechte Personalsituation und die zunehmende Belastung durch Verwaltungstätigkeiten raubt den Ärzten wichtige Zeit, die sie für ihre eigentlichen Aufgaben benötigen. So erklären zwei Drittel der Krankenhausärzte (66 %) im aktuellen MB-Monitor 2017, dass ihnen für die Behandlung ihrer Patienten nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht. An der vom Institut für Qualitätsmessung und Evaluation (IQME) durchgeführten Online-Befragung von Mitgliedern des Marburger Bundes beteiligten sich im April 2017 bundesweit rund 6.200 angestellte Ärztinnen und Ärzte.
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    Keine pauschalen Arbeitsverbote für schwangere Ärztinnen

    Der Marburger Bund begrüßt die vom Deutschen Bundestag beschlossene Modernisierung des Mutterschutzrechts, die es Arbeitgebern zukünftig verbietet, bei einer Schwangerschaft pauschale Beschäftigungsverbote auszusprechen. „Bisher kommt es immer wieder vor, dass Arbeitgeber schwangere Ärztinnen in ein Beschäftigungsverbot drängen, ohne dass dafür ein Sachgrund vorliegt bzw. eine Anpassung der Arbeitsbedingungen in Erwägung gezogen wurde. Das neue Mutterschutzrecht schafft mit seinen Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung in dieser Hinsicht mehr Flexibilität", erklärte Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes.
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    Stellungnahme des Marburger Bundes zum Grünbuch „Arbeiten 4.0“

    Der Marburger Bund sieht erheblichen Bedarf für einen breiten gesellschaftlichen Dialog zur Zukunft der Arbeit und begrüßt deshalb grundsätzlich die Initiative zum Grünbuch „Arbeiten 4.0“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die veränderten technologischen Rahmenbedingungen dürfen aus der Sicht des Marburger Bundes aber nicht dazu missbraucht werden, Arbeitsschutzstandards abzusenken, um Gewinnmaximierung zu ermöglichen.
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    Klinikärzte klagen über hohen Zeitdruck und gesundheitliche Beeinträchtigungen

    Die berufliche Realität der Krankenhausärzte ist von hohem Zeitdruck und Arbeitsüberlastung geprägt. Deutlich mehr als die Hälfte der Klinikärzte (59%) fühlt sich durch ihre Tätigkeit „häufig psychisch belastet“. Mehr als zwei Drittel (69%) beklagen, nicht ausreichend Zeit für die Patientenbehandlung zu haben. Nahezu drei Viertel der Klinikärzte (72 Prozent) haben das Gefühl, dass die Gestaltung der Arbeitszeiten im Krankenhaus die eigene Gesundheit beeinträchtigt, z.B. in Form von Schlafstörungen und häufiger Müdigkeit. Diese Ergebnisse hat die diesjährige Mitgliederbefragung des Marburger Bundes zu Tage gefördert. An der vom Institut für Qualitätsmessung und Evaluation (IQME) in Landau durchgeführten Online-Befragung MB-Monitor 2015 beteiligten sich in der Zeit vom 4. September 2015 bis 4. Oktober 2015 bundesweit rund 4.000 angestellte Ärztinnen und Ärzten aus allen Krankenhausträgergruppen.
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    Gastärzte: Wer zahlt, bestellt die Musik

    Das Gastarztunwesen treibt immer neue Blüten. Im sachsen-anhaltischen Dessau hat das dortige Städtische Klinikum kürzlich mit dem Königreich Saudi-Arabien eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die vorerst 16 Gastärzten von der Arabischen Halbinsel ermöglicht, ihre Weiterbildung zu absolvieren. Die Finanzierung dieses Austauschprogramms übernimmt dabei das Königreich. „Dieses Vorgehen widerspricht völlig dem Gleichbehandlungsgedanken“, meint der Kommentator der „Marburger Bund Zeitung“. Denn von Parität bei Einstellungsvoraussetzungen und Arbeitsbedingungen mit Blick auf andere in- und ausländische Ärzte, die sich ebenfalls auf entsprechende Weiterbildungsstellen bewerben, könne hier wohl kaum mehr die Rede sein. Den vollständigen Text des Kommentars lesen Sie in der Online-Ausgabe der MBZ.
  • Artikel Tags: Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit

    Arbeitszeit elektronisch erfassen, Überstunden dokumentieren

    Die Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken brauchen ein transparentes und manipulationsfreies Arbeitszeiterfassungssystem in allen Abteilungen. Davon sind viele Krankenhäuser aber noch weit entfernt. Deshalb hat der Marburger Bund auf seiner 123. Hauptversammlung in Hannover die Klinikarbeitgeber erneut aufgefordert, die in Tarifverhandlungen vereinbarten praktikablen und zeitgemäßen Verfahren der Zeiterfassung für alle Arbeitsformen endlich vollständig umzusetzen.
  • Artikel Tags: Arbeitsbedingungen, Kommunale Krankenhäuser, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Neuer Tarifabschluss für 50.000 Klinikärzte

    Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich nach dreitägigen Verhandlungen auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 50.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern geeinigt. Der Kompromiss sieht u.a. Verbesserungen in der Arbeitszeitgestaltung und lineare Gehaltssteigerungen in zwei Stufen mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 5,2 Prozent vor. „Hinter uns liegt ein hartes Stück Arbeit. Wir haben nach langen und zähen Verhandlungen ein akzeptables Ergebnis erzielt, das keine Jubelstimmung auslösen wird, aber in der Gesamtbetrachtung durchaus vorzeigbar ist“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
  • Artikel Tags: Arbeitsbedingungen, Arbeitskampf, Kommunale Krankenhäuser, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    „Nachhilfe“ für die Arbeitgeber - Krankenhausärzte demonstrieren in Düsseldorf

    Einen Tag vor der vierten Runde der Tarifverhandlungen und der Warnstreik-Kundgebung kommunaler Klinikärzte in Düsseldorf hat der Marburger Bund die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) aufgefordert, ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen. „Auf der Basis des vorliegenden Dumping-Angebots werden wir mit der VKA nicht handelseinig werden. Die Idee einer Minusrunde mit Reallohnverlust und Streichung eines Urlaubstages sollten sich die Arbeitgeber ganz schnell aus dem Kopf schlagen“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes. Vertreter der Klinikärzte werden am Freitag (22. Februar) im Rahmen eines eintägigen Warnstreiks zu einer zentralen Kundgebung nach Düsseldorf kommen, wo am Vormittag der nächste Verhandlungstermin zwischen dem Marburger Bund und der VKA in der Tarifrunde für die rund 50.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken stattfinden wird. Zu der Demonstration am Verhandlungsort (Radisson Blu Scandinavia Hotel Düsseldorf, Karl-Arnold-Platz 5) werden Krankenhausärzte aus allen Teilen des Bundesgebiets erwartet.
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    Kollekte bei den Ärzten hilft der Pflege nicht weiter

    „Ärzte und Pflegekräfte haben gleichermaßen Anspruch auf gute Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und eine faire Vergütung ihrer Arbeitsleistung. Die Idee, durch eine Kollekte bei den Ärzten könnten mehr Stellen für die Pflege geschaffen werden, hilft weder tarifpolitisch noch gesundheitspolitisch weiter. Wer das fordert, setzt sich dem Vorwurf politischer Einmischung in Tarifverhandlungen aus, womöglich sogar einer kalkulierten Effekthascherei in nachrichtenarmer Zeit“, so kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, jüngste Äußerungen des gesundheitspolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Jens Spahn.
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    Marburger Bund fordert neue tarifliche Arbeitszeitgrenzen und sechs Prozent mehr Gehalt

    Weniger Arbeitsbelastung im Bereitschaftsdienst, praxisgerechte Regelungen zur Einhaltung von Arbeitszeitgrenzen und 6 Prozent mehr Gehalt - das sind zentrale Forderungen des Marburger Bundes (MB) in den anstehenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die rund 50.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern. Die erste Verhandlungsrunde wird am 10. Januar 2013 in Düsseldorf stattfinden. Verhandlungsführer des Marburger Bundes in der Tarifrunde mit der VKA ist Rechtsanwalt Rolf Lübke, Geschäftsführer des MB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und Mitglied der Kleinen Tarifkommission des MB-Bundesverbandes.
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    Betriebs- und Personalrätekonferenz

    Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Burnout - mit zahlreichen Themen aus dem Klinikalltag hat sich der Marburger Bund (MB) bei seiner zweiten bundesweiten Betriebs- und Personalrätekonferenz unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ beschäftigt, zu der heute rund 60 Ärztinnen und Ärzte des MB-Betriebsräte-Netzwerkes nach Berlin kamen.
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    „Ja“ zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen in unterversorgten Regionen, „Nein“ zur Landarztquote

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    Anwendung der Gefährdungsanalyse auf ärztlichen Bereich

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    Vollständige Gefährdungsbeurteilung einfordern

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    Krankenhausärzte

    Was wird Ihre Partei unternehmen, um die Arbeitsbedingungen der Krankenhausärzte zu verbessern? Wie steht sie zur EU-Arbeitszeitrichtlinie?
  • Einfache Seite Tags: Arbeitsbedingungen, Gesundheitspolitik, Hauptversammlung

    Gesundheitliche Risiken der Nacht- und Schichtarbeit für Beschäftigte und Patienten minimieren