Ausländische Ärzte

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    Keine untertarifliche Bezahlung von ausländischen Ärzten

    Die vom Marburger Bund mit den Krankenhausarbeitgebern vereinbarten Tarifverträge müssen ausnahmslos zur Anwendung kommen und gelten selbstverständlich auch für ausländische Ärztinnen und Ärzte mit einer Berufserlaubnis nach § 10 Bundesärzteordnung, stellt die 129. Hauptversammlung des Marburger Bundes klar. „Wenn eine Zulassung zur Heilkunde im Rahmen der Bundesärzteordnung erfolgt ist, müssen für alle Ärzte die gleichen Tarifbedingungen gelten, unabhängig davon, wo sie ihre Ausbildung absolviert haben“, bekräftigt die Ärztegewerkschaft. Forderungen einzelner Krankenhausträger, ausländische Ärzte mit einer Berufserlaubnis nach § 10 Bundesärzteordnung vom Geltungsbereich des entsprechenden Ärzte-Tarifvertrages auszunehmen, weist der Marburger Bund entschieden zurück.
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    Marburger Bund solidarisch mit streikenden Junior doctors in England

    Die Assistenzärzte (Junior doctors) in England treten heute in einen zunächst auf einen Tag befristeten Ausstand, weitere Streiks am 26. Januar und 10. Februar sind bereits angekündigt. Die britische Ärztevereinigung (British Medical Association - BMA) wirft dem Gesundheitsministerium vor, nach dem Scheitern der letzten Verhandlungsrunde im Dezember 2015 nun einseitig einen neuen Vertrag über die Arbeits- und Vergütungsbedingungen der Junior doctors im staatlichen Gesundheitsdienst NHS beschließen zu wollen, der zu einer erheblichen Verschlechterung gegenüber dem Status quo führen würde. Der Kampf der BMA und der englischen Junior doctors gegen das drohende Verhandlungsdiktat der Regierung hat daher die volle Unterstützung des Marburger Bundes. Es ist das gute Recht der Junior doctors, sich gegen eine staatlich verordnete Ausweitung der Regelarbeitszeit zu wehren und eine faire Bezahlung der Arbeit in den Nachtstunden und an Wochenenden zu verlangen. Gute Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern sind ein europaweites Anliegen. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen in England deshalb viel Erfolg in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Patientensicherheit in den Krankenhäusern des NHS.
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    Gastärzte: Wer zahlt, bestellt die Musik

    Das Gastarztunwesen treibt immer neue Blüten. Im sachsen-anhaltischen Dessau hat das dortige Städtische Klinikum kürzlich mit dem Königreich Saudi-Arabien eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die vorerst 16 Gastärzten von der Arabischen Halbinsel ermöglicht, ihre Weiterbildung zu absolvieren. Die Finanzierung dieses Austauschprogramms übernimmt dabei das Königreich. „Dieses Vorgehen widerspricht völlig dem Gleichbehandlungsgedanken“, meint der Kommentator der „Marburger Bund Zeitung“. Denn von Parität bei Einstellungsvoraussetzungen und Arbeitsbedingungen mit Blick auf andere in- und ausländische Ärzte, die sich ebenfalls auf entsprechende Weiterbildungsstellen bewerben, könne hier wohl kaum mehr die Rede sein. Den vollständigen Text des Kommentars lesen Sie in der Online-Ausgabe der MBZ.
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    MB begrüßt Einrichtung einer länderübergreifenden Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe

    Die Gesundheitsminister der Länder haben die MB-Forderung nach einer zentralen Gutachterstelle zur Prüfung ausländischer Arztdiplome aus Drittstaaten aufgegriffen. Auf ihrer Konferenz am 24./25. Juni 2015 fassten sie einen mit der Kultusministerkonferenz (KMK) abgestimmten, einhelligen Beschluss zur Einrichtung einer länderübergreifenden Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (akademische Heilberufe und Gesundheitsfachberufe) bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im KMK-Sekretariat. Die Aufbau- und die Einarbeitungsphase der Gutachtenstelle soll am 1. Januar 2016 beginnen und zunächst in Form eines dreijährigen Projektes betrieben werden. „Wir begrüßen diesen Beschluss sehr, weil er die Chance bietet, durch eine Bündelung von Sachverstand in einer zentralen Stelle ein einheitliches und transparentes Prüfverfahren zu entwickeln, das 22 regionale Approbationsbehörden einfach nicht gewährleisten können“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes. Jetzt komme es darauf an, dass die Gutachtenstelle mit ausreichenden Finanzmitteln und Personal versehen werde, um ihre wichtige Arbeit auch bewältigen zu können.
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    Gutachterstelle für ausländische Arztdiplome: Jetzt sind die Finanzminister am Zug

    „Wir brauchen ein effizientes, faires und transparentes Verfahren zur Prüfung ausländischer Arztdiplome aus Drittstaaten. Deshalb hoffen wir sehr, dass die Länderfinanzminister sich dem Votum der Gesundheits- und Kultusminister anschließen und die entsprechenden Mittel für die Einrichtung einer zentralen Gutachterstelle nun beschließen“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, im Vorfeld der am Donnerstag (25.06.2015) in Berlin stattfindenden Konferenz der Länderfinanzminister in Berlin.
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    Deutschtests für Mediziner: Experten für einheitliche Standards

    Auf Einladung des Goethe-Instituts und des Marburger Bundes trafen sich am Montag dieser Woche (03.06.2013) in Berlin Fachleute aus Krankenhäusern, Sprachinstituten, Bildungseinrichtungen, Landesministerien und Ärztekammern zu einem Werkstattgespräch, um über die Anforderungen an eine Sprachprüfung für Mediziner zu diskutieren. Dr. Michaela Perlmann-Balme vom Goethe-Institut vermittelte den Teilnehmern interessante und aktuelle Einblicke in internationale Qualitätsstandards für Sprachprüfungen. Über die Bedeutung von Deutschkenntnissen im Klinikalltag referierte Dr. Hans Axel Trost, Chefarzt im Klinikum Bayreuth und Vorstandsmitglied im Marburger Bund Bayern. Er machte deutlich: „Sprachprüfungen sind praktizierter Patienten- und Kollegenschutz.“
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    MB: Länder müssen zentrale Gutachterstelle für ausländische Arztdiplome finanzieren

    Die Bundesländer müssen die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen, um eine zentrale Gutachterstelle einzurichten, in der die Gleichwertigkeit ausländischer Arztdiplome geprüft wird, die aus Ländern stammen, die nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum/Schweiz gehören. Dies hat der Marburger Bund auf seiner 123. Hauptversammlung in Hannover gefordert.
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    Zentrale Gutachterstelle

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    Gleiche Arbeitsbedingungen für Ärzte in Weiterbildung aus Drittstaaten

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    Unterstützungsadresse an streikwillige britische Ärztinnen und Ärzte – Letter of Solidarity to british doctors considering strike action over pensions