Tarifpolitik

  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    Neuer Tarifabschluss für Ärztinnen und Ärzte der Rhön-Kliniken

    Der Marburger Bund hat sich am Mittwoch in der dritten Verhandlungsrunde mit der Rhön-Klinikum AG auf einen neuen Tarifabschluss verständigt. Die Einigung sieht eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um insgesamt 5,4 Prozent in drei Stufen vor. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 werden die Tabellenentgelte um 2,3 Prozent, zum 1. März 2019 um weitere 2,0 Prozent sowie zum 1. Januar 2020 um 1,1 Prozent erhöht.
  • Artikel Tags: Asklepios, Entgelt, Tarifpolitik

    Einigung mit Asklepios auf neuen Konzern-Tarif

    Wenige Tage nach der Einigung mit der Sana Kliniken AG hat sich der Marburger Bund auch mit der Asklepios Kliniken GmbH & Co KG a.A. auf einen neuen Konzern-Tarifvertrag verständigt. Die Tarifeinigung erfolgte am Mittwochabend in der fünften Verhandlungsrunde. Die Gehälter der Asklepios-Ärzte steigen rückwirkend zum 1. Januar 2018 um 2,4 Prozent, ab 1. Januar 2019 um weitere 2,1 Prozent und ab 1. Januar 2020 nochmals um 1,0 Prozent.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    BG Kliniken und Marburger Bund erzielen Grundsatzeinigung

    Die Verhandlungskommissionen der BG Kliniken (Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung) und des Marburger Bundes haben sich gestern in der fünften Runde ihrer aktuellen Tarifverhandlungen auf Eckpunkte einer neuen Tarifeinigung verständigt. Zugleich vereinbarten beide Seiten, dass die Rechtsfolgen aus der sogenannten Kollisionsnorm des Tarifeinheitsgesetzes (§ 4a Abs. 2 Satz 2 Tarifvertragsgesetz) nicht eintreten.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    BG Kliniken müssen realitätsbezogene Haltung einnehmen

    Der Marburger Bund hat den Klinikverbund der berufsgenossenschaftlichen Kliniken (BG Kliniken) zu umfassend zielorientierten und konstruktiven Verhandlungen aufgefordert. Die Arbeitgeberseite müsse in der morgigen fünften Runde der Tarifverhandlungen endlich eine realitätsbezogene Haltung einnehmen.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    BG Kliniken stellen Tarifverträge für Ärzte in Frage

    Die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und dem Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken) ist ohne greifbares Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeberseite weigerte sich strikt, über jene Sicherungsmechanismen für Tarifverträge zu verhandeln, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zum Tarifeinheitsgesetz ausdrücklich aufgezeigt hat.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    Auftakt der Tarifverhandlungen mit BG Kliniken

    Der Marburger Bund und der Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung für die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken (BG Kliniken) treffen am morgigen Donnerstag, 6. Juli 2017, zur Auftaktrunde der diesjährigen Tarifverhandlungen zusammen. Die Ärztegewerkschaft fordert eine Erhöhung der Ärztegehälter um 5,9 Prozent sowie eine Anhebung des Nachtzuschlages für Vollarbeit und Bereitschaftsdienst in der Zeit zwischen 00.00 und 04.00 Uhr auf insgesamt 40 Prozent.
  • Artikel Tags: Helios, Rhön, Tarifpolitik

    Tarifeinigung mit Helios über Ärztegehälter in ehemaligen Rhön-Kliniken

    Der Marburger Bund und der private Krankenhausbetreiber Helios Kliniken haben eine Tarifeinigung für die rund 3.000 Ärztinnen und Ärzte in den ehemaligen Rhön-Kliniken erzielt. Der Tarifabschluss sieht rückwirkend ab 1. Januar 2017 eine Gehaltserhöhung von 2,3 Prozent vor. Eine weitere Steigerung in Höhe von 2,8 Prozent folgt ab Januar 2018. Daneben ist es erstmals in diesem Tarifbereich gelungen, ab Januar 2018 einen Anspruch auf Zusatzurlaub für Vollarbeit während der Nacht zu vereinbaren. Die gefundene Staffel entspricht dabei jener aus dem Konzerntarifvertrag TV-Ärzte Helios und sieht für 150 Nachtarbeitsstunden 1 Arbeitstag, für 300 Nachtarbeitsstunden 2 Arbeitstage, für 450 Nachtarbeitsstunden 3 Arbeitstage und für 600 Nachtarbeitsstunden 4 Arbeitstage Zusatzurlaub vor. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018.
  • Artikel Tags: Helios, Tarifpolitik

    MB erzielt Tarifeinigung mit Helios Kliniken

    Der Marburger Bund und die Helios Kliniken Gruppe haben sich in der dritten Runde ihrer Verhandlungen in Berlin auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 5.600 Ärztinnen und Ärzte der 35 Akutkliniken geeinigt, die zum Geltungsbereich des Helios-Konzerntarifvertrags für Ärzte gehören. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte erhöhen sich in zwei Schritten um insgesamt 4,9 Prozent.
  • Artikel Tags: Helios, Tarifpolitik

    Marburger Bund fordert 5,4 Prozent mehr Gehalt für Helios-Ärzte

    Zum Auftakt der Tarifverhandlungen mit der Helios Kliniken GmbH hat der Marburger Bund eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 5,4 Prozent gefordert. Außerdem soll das bislang für Bereitschaftsdienste und Inanspruchnahmen während der Rufbereitschaft unterschiedlich gehandhabte Stundenentgelt vereinheitlicht und im Wesentlichen auf das Niveau des individuellen Stundenentgelts angehoben werden. Statt Schicht- und Wechselschichtzulagen fordert der MB für die 5.600 Ärztinnen und Ärzte in den 35 Akutkliniken des Konzerns einen Zuschlag in Höhe von 10 Prozent für jede Stunde zwischen 17.00 und 07.00 Uhr.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    Bundesverfassungsgericht verhandelt über Verfassungsbeschwerde gegen Tarifeinheitsgesetz

    Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelt am 24. und 25. Januar 2017 in Karlsruhe über die Verfassungsbeschwerde des Marburger Bundes und andere Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zur Tarifeinheit. „Wir freuen uns, dass das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Einwände gegen das Tarifeinheitsgesetz nunmehr auch im Rahmen einer zweitägigen mündlichen Verhandlung prüfen wird", sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes. Die mündliche Verhandlung unterstreiche die hohe Bedeutung, die dem Verfahren insgesamt zukomme.
  • Artikel Tags: Kommunale Krankenhäuser, Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Tarifeinigung für Ärzte in kommunalen Kliniken: Fünf Prozent mehr Gehalt in drei Stufen

    Nach zweitägigen Verhandlungen haben sich der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Bonn auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern geeinigt. Die Tarifeinigung sieht eine lineare Gehaltssteigerung in drei Stufen vor und hat ein Gesamtvolumen von fünf Prozent. Die Ärztegehälter werden in einem ersten Schritt rückwirkend zum 1. September 2016 um 2,3 Prozent angehoben. Zum 1. September 2017 erfolgt eine zusätzliche Erhöhung um 2,0 Prozent und zum 1. Mai 2018 eine weitere Gehaltssteigerung um 0,7 Prozent. Analog zur linearen Gehaltserhöhung steigen im selben Umfang die Stundenentgelte des Bereitschaftsdienstes und der Rufbereitschaft. Die neue Entgelttabelle hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Die Tarifeinigung gilt bundesweit – mit Ausnahme von Berlin und Hamburg - für rund 550 kommunale Krankenhäuser im Tarifbereich der VKA.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Marburger Bund fordert 5,9 Prozent mehr Gehalt für Ärzte in kommunalen Kliniken

    Personalmangel, Leistungsverdichtung und Mehrarbeit – die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern müssen häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen ihre Patienten versorgen. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Ärztinnen und Ärzte steigt und nähert sich der 60 Stunden-Marke. Überstunden sind an der Tagesordnung, um die unbesetzten Stellen im ärztlichen Dienst zu kompensieren. „Die kommunalen Krankenhäuser müssen sich ihrer Verantwortung für eine qualifizierte ärztliche Versorgung stellen. Die angestellten Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern wollen – wie alle anderen Arbeitnehmer auch - an der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben und erwarten eine ihrer Leistung und ihrem Einsatz entsprechende Bezahlung der Arbeit“, bekräftigte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes. In der diesjährigen Tarifrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) fordert der Marburger Bund daher eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 5,9 Prozent.
  • Artikel Tags: Sana, Tarifpolitik

    Marburger Bund einigt sich mit Sana Kliniken auf neuen Tarifabschluss

    Parallel zum Abschluss mit dem Asklepios-Klinikkonzern hat der Marburger Bund auch für die Ärztinnen und Ärzte der Sana Kliniken einen vergleichbaren Tarifabschluss erzielen können. Demnach steigen die Gehälter der Ärzte in den 48 Kliniken des Sana-Konzerns rückwirkend zum 1. Januar 2016 um 2,3 Prozent und ab 1. Januar 2017 um weitere 2,0 Prozent.
  • Artikel Tags: Asklepios, Tarifpolitik

    Tarifeinigung mit Asklepios Kliniken: Gehälter steigen in zwei Stufen um insgesamt 4,3 Prozent

    Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in den Asklepios Kliniken steigen in den nächsten zwei Jahren um insgesamt 4,3 Prozent. Darauf hat sich der Marburger Bund mit der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH beim fünften Aufeinandertreffen in den diesjährigen Gehaltstarifverhandlungen geeinigt. Die vereinbarte lineare Steigerung erfolgt in zwei Stufen (2,1 % rückwirkend zum 1. Januar 2016 sowie 2,2 % zum 1. Januar 2017) und bewegt sich damit weitgehend im Rahmen der Tarifabschlüsse dieses Jahres. „Die Tarifverhandlungen waren ausgesprochen zäh und langwierig. Es ist uns am Ende aber gelungen, einen verkraftbaren Kompromiss zu erreichen“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
  • Artikel Tags: Öffentliches Gesundheitswesen, Tarifpolitik

    Henke: Länder müssen guten Worten nun auch Taten folgen lassen

    „Den guten Worten müssen jetzt dringend Taten folgen. Mit reinen Absichtserklärungen ist den Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst nicht geholfen. Es muss der politische Wille vorhanden sein, die tarifvertragliche Situation zu verbessern“, appellierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, an Länder und Kommunen, die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) endlich besser zu bezahlen und ihren ärztlichen Kollegen in den Krankenhäusern gleichzustellen. Berichten zufolge haben die Gesundheitsminister der Länder auf ihrer Konferenz in Rostock vereinbart, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken. Sorgen bereitet den Ministern die zunehmende Personalknappheit. Die Anzahl der Ärzte im ÖGD ist in den vergangenen 20 Jahren um etwa ein Drittel auf aktuell rund 2.500 zurückgegangen.
  • Artikel Tags: Ausländische Ärzte, Tarifpolitik

    Keine untertarifliche Bezahlung von ausländischen Ärzten

    Die vom Marburger Bund mit den Krankenhausarbeitgebern vereinbarten Tarifverträge müssen ausnahmslos zur Anwendung kommen und gelten selbstverständlich auch für ausländische Ärztinnen und Ärzte mit einer Berufserlaubnis nach § 10 Bundesärzteordnung, stellt die 129. Hauptversammlung des Marburger Bundes klar. „Wenn eine Zulassung zur Heilkunde im Rahmen der Bundesärzteordnung erfolgt ist, müssen für alle Ärzte die gleichen Tarifbedingungen gelten, unabhängig davon, wo sie ihre Ausbildung absolviert haben“, bekräftigt die Ärztegewerkschaft. Forderungen einzelner Krankenhausträger, ausländische Ärzte mit einer Berufserlaubnis nach § 10 Bundesärzteordnung vom Geltungsbereich des entsprechenden Ärzte-Tarifvertrages auszunehmen, weist der Marburger Bund entschieden zurück.
  • Artikel Tags: Sana, Tarifpolitik

    Tarifverhandlungen mit Sana in kritischer Phase – Unmut der Ärzte steigt

    Die Tarifverhandlungen des Marburger Bundes mit der Sana Kliniken AG befinden sich nach den jüngsten Gesprächen in einem kritischen Stadium. Die Arbeitgeberseite ist seit drei Verhandlungsrunden und einer zusätzlichen Sondierung zu keinem Entgegenkommen bereit und hat lediglich ihr ursprüngliches Null-Angebot in homöopathischen Dosierungen verbessert. „Die Haltung der Arbeitgeberseite steht im klaren Gegensatz zur wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns. Die hervorragenden Unternehmensergebnisse mit einer erheblichen Steigerung von Umsatz und Gewinn bieten ausreichend finanziellen Spielraum für ein tragfähiges Tarifergebnis“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. Kernforderungen des Marburger Bundes sind insbesondere eine Erhöhung der Entgelte um 4,5 Prozent, eine deutliche Aufwertung der jeweils letzten Entgeltstufe in der Gruppe der Ärzte (Ä1) und Fachärzte (Ä2) sowie eine Erhöhung der Bewertung der Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit auf einheitlich 85 Prozent.
  • Artikel Tags: Rhön, Tarifpolitik

    Marburger Bund einigt sich mit Rhön-Klinikum auf neuen Tarifabschluss

    Die Verhandlungskommissionen von Marburger Bund und Rhön-Klinikum AG haben sich am 11. Mai 2016 auf Eckpunkte einer Tarifeinigung verständigt. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 werden die Ärztegehälter linear um 2,3 Prozent erhöht. Zum 1. Januar 2017 steigen die Entgelte um weitere 2,5 Prozent. Darüber hinaus wird der Zuschlag für Nachtarbeit zum 1. Juli 2016 von 20 auf 22,5 Prozent angehoben. Die Tarifeinigung mit dem privaten Krankenhausträger hat eine Gesamtlaufzeit bis zum 31. Dezember 2017 und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Tarifgremien beider Seiten.
  • Artikel Tags: Sana, Tarifpolitik

    Auftakt der Tarifverhandlungen mit Sana – MB lädt Ärzte zu Netzwerktreffen ein

    Am 8. März 2016 hat in Ismaning die erste Verhandlungsrunde für die Vergütungsverhandlungen 2016 mit der Sana Kliniken AG stattgefunden. Der Marburger Bund fordert u.a. eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter rückwirkend zum 1. Januar 2016 um 4,5 Prozent. Die Bereitschaftsdienste sollen einheitlich mit 85 statt 75 Prozent als Arbeitszeit bewertet werden. In der Auftaktrunde wies der Marburger Bund auf die wirtschaftlich hervorragende Situation des Klinikkonzerns hin, die eine entsprechende Teilhabe der Ärztinnen und Ärzte mehr als rechtfertige. Die Tarifverhandlungen werden am 8. April 2016 in Ismaning fortgesetzt. Für den 11. April hat der Marburger Bund Ärztinnen und Ärzte aus den Sana-Kliniken zu einem Netzwerktreffen nach Berlin eingeladen.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    BG Kliniken wollen Niedrigpreise zu Höchstlaufzeiten

    Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den BG Kliniken treten auf der Stelle. Auch die gestrige dritte Verhandlungsrunde mit dem Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV) hat im Ergebnis keinerlei Fortschritte gebracht. „Die Arbeitgeberseite hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Man kann nicht Ärztinnen und Ärzte in Unfallkliniken langfristig vom Gehaltsniveau anderer Krankenhausträger abkoppeln, ohne dass eine solche Politik weitere Abwanderungstendenzen befördert“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. Das in Aussicht gestellte „Angebotspaket“ erreiche nicht annähernd das Niveau anderer, schon länger zurückliegender Tarifabschlüsse im Krankenhausbereich. Nach den Vorstellungen der KUV sollen die Ärztegehälter in den berufsgenossenschaftlichen Kliniken mit Wirkung vom 1. Juli 2015 um 1,5 Prozent steigen und ab dem 1. Juli 2016 um 1,7 Prozent – bei einer Gesamtlaufzeit von 27 Monaten. „Die BG Kliniken wollen Niedrigpreise zu Höchstlaufzeiten – das ist vollkommen unrealistisch“, bekräftigte Lübke. Die Verhandlungen werden am 13. November 2015 fortgesetzt.
  • Artikel Tags: Entgelt, Tarifpolitik, Tarifrecht

    Spitzenmedizin zu Niedrigpreisen - KUV belastet Tarifverhandlungen für Ärzte in BG Kliniken

    „Die BG Kliniken: Mehr als Spitzenmedizin“ – mit diesem Markenslogan wirbt der Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV) für die berufsgenossenschaftlichen Kliniken. Für die aktuellen Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund hat der KUV offenbar eine Modifizierung des Werbespruchs vorgenommen: Spitzenmedizin zu Niedrigpreisen. Die Forderung des Marburger Bundes nach einer angemessenen Erhöhung der Ärztegehälter von 5,5 Prozent ab dem 1. Juli 2015 beantwortete die Verhandlungsführung der BG Kliniken in der gestrigen zweiten Verhandlungsrunde in Berlin mit dem „Angebot“ einer Entgelterhöhung um 0,85 Prozent. Ein stärkerer Anstieg des Gehaltsniveaus wurde vor allem mit dem Hinweis abgelehnt, man müsse die aus den vorgenommenen Investitionen resultierenden Kosten ausgleichen. „Die Träger der BG Kliniken erheben den Anspruch, die Ärztinnen und Ärzte an den BG Kliniken seien dazu da, durch ihre Arbeitsleistung die Klinikinvestitionen und möglicherweise auch die gegenwärtig laufende Konzernbildung zu refinanzieren“, kritisierte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des MB, die Haltung des KUV. Dabei sei auch dem KUV bekannt, dass die Ärztinnen und Ärzte in den Unfallkliniken maximal belastet seien. „Wer Spitzenmedizin will, sollte sie auch angemessen honorieren“, bekräftigte Lübke. Die Tarifverhandlungen zwischen dem KUV und dem Marburger Bund für zehn berufsgenossenschaftliche Kliniken im Tarifverbund des KUV werden am 27. Oktober 2015 fortgesetzt.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, Tarifrecht

    Verfassungsbeschwerde gegen Tarifeinheitsgesetz: Bis Ende 2016 herrscht Klarheit

    Der Marburger Bund ist weiterhin zuversichtlich, dass seine Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz Erfolg haben wird. Zwar hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts im Rahmen einer Folgenabwägung den Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt, zugleich aber deutlich gemacht, dass mit der heute veröffentlichten Entscheidung die Erfolgsaussichten der Hauptsache außer Betracht bleiben. „Der heutige Beschluss ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt, dass es in einer vergleichsweise kurzen Frist bis Ende 2016 über unsere Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz entscheiden wird. Damit ist der von den Arbeitgeberverbänden propagierte Weg über die Arbeitsgerichte hinfällig. Es wird eine Grundsatzentscheidung über das Tarifeinheitsgesetz geben. Das begrüßen wir ausdrücklich“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes. Der Marburger Bund hatte bereits am Tag des Inkrafttretens Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz erhoben und zugleich beim Bundesverfassungsgericht den Antrag gestellt, die Anwendung des Gesetzes bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde einstweilen auszusetzen.
  • Artikel Tags: Entgelt, Helios, Rhön, Tarifpolitik

    Tarifeinigung mit Helios für Ärzte der ehemaligen Rhön-Kliniken

    Der Marburger Bund hat sich nach zwei Verhandlungsrunden mit der Helios Kliniken GmbH auf einen Tarifabschluss für die 2.500 Ärztinnen und Ärzte geeinigt, die in 24 ehemaligen Rhön-Kliniken beschäftigt sind. Vorbehaltlich der Zustimmung der Tarifgremien werden die Ärztegehälter rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 2,3 Prozent sowie zum 1. Februar 2016 um weitere 2,8 Prozent erhöht. Ab dem Kalenderjahr 2016 erhalten alle Ärztinnen und Ärzte einheitlich 30 Tage Urlaub. Unberührt hiervon bleiben etwaige nach den bisher geltenden Regelungen erworbene höhere Urlaubsansprüche. Darüber hinaus wird rückwirkend zum 1. Februar 2015 der Zuschlag für Nachtarbeit von bislang 20 auf nunmehr 25 Prozent angehoben. Die Tarifeinigung hat eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten bis zum 31. Dezember 2016.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, Universitätskliniken

    Auftakt der Tarifverhandlungen für Ärzte in Universitätskliniken

    „Spitzenmedizin braucht gute tarifliche Rahmenbedingungen, die Ärztinnen und Ärzte eine dauerhafte Perspektive in den Universitätskliniken bietet. Wer hier auf der Bremse steht, riskiert eine hohe Fluktuation, zunehmende Frustration und eine Abwanderung hochqualifizierter Ärzte aus der Hochschulmedizin“, erklärte Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, zum heutigen Auftakt der Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Der Marburger Bund fordert eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 5,5 Prozent, eine moderate Anhebung der Zeitzuschläge für Überstunden, Nacht- und Samstagsarbeit sowie eine Reduzierung der zulässigen Zahl an Wochenenddiensten. Bereitschaftsdienste sollen nur an maximal zwei Wochenenden im Kalendermonat angeordnet werden dürfen. Angesichts der zunehmenden Arbeitsverdichtung ist es dem Marburger Bund wichtig, Möglichkeiten einer besseren und vor allem verlässlicheren Planung der Ruhezeit und der Zeit für Familie und Privatleben zu schaffen.
  • Artikel Tags: Kommunale Krankenhäuser, Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Große Tarifkommission des MB stimmt Einigung mit der VKA zu

    Die Tarifgremien des Marburger Bundes haben der Tarifeinigung mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern einmütig zugestimmt. Grünes Licht kommt auch von der VKA: Die entsprechenden Gremien haben das am 5. Februar 2015 erzielte Verhandlungsergebnis gebilligt. Der Tarifabschluss sieht vor, dass die Gehälter der Ärzte in den kommunalen Kliniken rückwirkend zum 1. Dezember 2014 um 2,2 Prozent steigen und ab 1. Dezember 2015 um weitere 1,9 Prozent - bei einer Gesamtlaufzeit von 21 Monaten. Auf der Basis einer neuen Matrix werden die Bereitschaftsdienstentgelte zusätzlich im Umfang von durchschnittlich 7,1 Prozent erhöht. Beide Seiten einigten sich darüber hinaus auf einen einheitlichen Anspruch aller Ärzte auf 30 Tage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr. Bislang galt dieser Anspruch erst ab dem 7. Jahr ärztlicher Tätigkeit.
  • Artikel Tags: Helios, Private Klinikkonzerne, Tarifpolitik

    Tarifabschluss: Marburger Bund auch mit Helios-Kliniken handelseinig

    Wenige Tage nach Abschluss der Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern hat der Marburger Bund auch mit der Helios Kliniken GmbH in der dritten Verhandlungsrunde eine Tarifvereinbarung für die 4.350 Ärztinnen und Ärzte im Geltungsbereich des Konzerntarifvertrags TV-Ärzte Helios erzielt. Neben einer Gehaltserhöhung in zwei Stufen um insgesamt 4,9 Prozent erreichte der MB auch deutliche Verbesserungen beim Bereitschaftsdienstentgelt, dem zentralen Konfliktthema in der diesjährigen Tarifrunde. Die Ärztegehälter werden rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 2,3 Prozent sowie in einem zweiten Schritt ab dem 1. Januar 2016 um 2,6 Prozent erhöht. Die Tarifeinigung hat eine zweijährige Gesamtlaufzeit bis zum 31. Dezember 2016 und gilt für 35 Akutkliniken, die schon vor 2014 zum Helios-Klinikkonzern gehört haben, und für die ehemaligen Damp-Kliniken.
  • Artikel Tags: Kommunale Krankenhäuser, Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Marburger Bund und VKA vereinbaren neuen Tarifabschluss für Ärzte

    Der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich in der Tarifrunde für die Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern auf Erhöhungen der Gehälter und Bereitschaftsdienstentgelte im Gesamtvolumen von knapp 5 Prozent verständigt. Nach zähen Verhandlungen einigten sich die Kommissionen beider Seiten heute Morgen in Düsseldorf auf eine lineare Steigerung der Gehälter in zwei Stufen und eine neue Entgeltmatrix für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Rückwirkend zum 1. Dezember 2014 steigen die Gehälter der kommunalen Krankenhausärzte um 2,2 Prozent und ab 1. Dezember 2015 um weitere 1,9 Prozent - bei einer Gesamtlaufzeit von 21 Monaten. Auf der Basis einer neuen Matrix werden die Bereitschaftsdienstentgelte zusätzlich im Umfang von durchschnittlich 7,1 Prozent erhöht. Beide Seiten einigten sich darüber hinaus auf einen einheitlichen Anspruch aller Ärzte auf 30 Tage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr. Bislang galt dieser Anspruch erst ab dem 7. Jahr ärztlicher Tätigkeit. Die heute gefundene Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Tarifgremien.
  • Artikel Tags: Kommunale Krankenhäuser, Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    VKA-Angebot völlig inakzeptabel

    Der Marburger Bund weist das Angebot der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern als völlig inakzeptabel zurück. "Die VKA lässt in keiner Weise erkennen, dass sie sich ernsthaft mit der Arbeitswirklichkeit der Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken auseinandergesetzt hat. Das Angebot bleibt mit einer Erhöhung von 2,2 Prozent für das laufende Jahr meilenweit hinter dem zurück, was unsere Mitglieder in dieser Tarifrunde erwarten. Es zeugt von einem hohen Maß an Ignoranz, unsere konkreten Forderungen nach einer Reduzierung von Wochenenddiensten mit unverbindlichen Absichtserklärungen zu beantworten. Inhaltsleere Sonntagsreden zur Work-Life-Balance ändern nichts an der hohen Belastung durch Bereitschaftsdienste. Auch die Verweigerung der notwendigen Verbesserung der Bereitschaftsdienstentgelte entspricht nicht im Geringsten den Bedürfnissen der Ärztinnen und Ärzte", sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
  • Artikel Tags: Entgelt, Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    VKA muss selbstgewählte Erstarrung aufgeben

    Ohne greifbare Fortschritte ist die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 52.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken zu Ende gegangen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ließ keine Bereitschaft erkennen, die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern zu verbessern. So lehnt die VKA die vom Marburger Bund geforderte Reduzierung der zulässigen Zahl an Wochenenddiensten und eine neue Systematik der Bereitschaftsdienstvergütung rundweg ab. „Die Arbeitgeber verweigern sich der notwendigen Weiterentwicklung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und ignorieren völlig die hohe Arbeitsbelastung der Ärztinnen und Ärzte in den 24-Stunden-Diensten. Wenn die VKA hier weiterhin uneinsichtig ist, steuern wir auf eine sehr konfliktgeladene Tarifauseinandersetzung zu“, sagte RA Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
  • Artikel Tags: Entgelt, Helios, Tarifpolitik

    Marburger Bund beginnt Tarifrunde mit der Helios Kliniken GmbH

    Eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 5,4 Prozent und eine bessere Vergütung von Bereitschaftsdiensten in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen fordert der Marburger Bund in der heute beginnenden Tarifrunde mit der Helios Kliniken GmbH in Berlin. Der Entgelttarif gilt für rund 4.350 Ärztinnen und Ärzte in den Akutkliniken des privaten Krankenhauskonzerns. Die Ärztegewerkschaft will sicherstellen, dass die Gehälter konkurrenzfähig bleiben und die Entgelte für Bereitschaftsdienste das Niveau vergleichbarer Klinikträger erreichen. „Trotz steigender Belastungen in den Bereitschaftsdiensten haben sich die Stundenentgelte seit Jahren nicht verändert. Wir sehen deshalb einen erheblichen Nachholbedarf an dieser Stelle“, sagte Rechtsanwalt Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, zum Auftakt der Tarifverhandlungen.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Marburger Bund erwartet substanzielle Fortschritte in Tarifrunde

    Geschäftsmäßig ist heute die Auftaktrunde der Tarifverhandlungen für die rund 52.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern verlaufen. Deutlich wurde, dass die Standpunkte der Verhandlungspartner erwartungsgemäß noch weit auseinander liegen. Die Arbeitgeberseite ließ kaum Verständnis für die hohe Dienstbelastung der Ärztinnen und Ärzte erkennen. Der Marburger Bund bekräftigte indes seine Erwartung, dass in dieser Tarifrunde nicht nur eine angemessene Erhöhung der Gehälter, sondern auch grundsätzliche Fortschritte bei der Vergütung und Planung von Bereitschaftsdiensten erreicht werden müssen.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Faktencheck: VKA-Tarifrunde 2014/2015

    Am 18. Dezember 2014 beginnen in Düsseldorf die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für ca. 52.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern. Der Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA gilt bundesweit - mit Ausnahme von Berlin und Hamburg - für rund 550 kommunale Kliniken. Der letzte Tarifabschluss mit der VKA liegt knapp zwei Jahre zurück und datiert vom 6. März 2013. Die Ärzte im Tarifbereich der VKA sind die mit Abstand größte Gruppe unter den rund 147.000 Vollkräften im Ärztlichen Dienst und stellen damit mehr als ein Drittel aller Krankenhausärzte in Deutschland. Insofern geht von den Tarifabschlüssen mit der VKA häufig auch eine Signalwirkung auf andere Tarifbereiche der angestellten Ärzte aus.
  • Artikel Tags: Entgelt, Sana, Tarifpolitik

    Marburger Bund einigt sich mit Sana auf neuen Tarifvertrag

    Nach vier Verhandlungsrunden hat sich der Marburger Bund mit der Sana Kliniken AG auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Die Einigung vom 13. Juni 2014 sieht vor, dass die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in drei Stufen um insgesamt 5,1 Prozent steigen (2,6 Prozent zum 1. Januar 2014, weitere 1,2 Prozent zum 1. Oktober 2014 und weitere 1,3 Prozent ab 1. Juni 2015). Eine Klarstellung hinsichtlich der Urlaubsdauer wurde ebenfalls erzielt. Die bisherige Regelung im Manteltarifvertrag sah eine nach Alter gestaffelte Urlaubsdauer von 26, 29 bzw. 30 Arbeitstagen vor. Entsprechend den Vorgaben der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes ist nun ausdrücklich klargestellt, dass der Urlaubsanspruch einheitlich für alle Ärztinnen und Ärzte 30 Arbeitstage im Kalenderjahr beträgt. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015 und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Tarifgremien.
  • Artikel Tags: Arbeitszeit, Kirchliche Krankenhäuser, Tarifpolitik

    Ärzte: Krankenhäuser müssen Arbeitszeitgrenzen einhalten

    Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) erwartet von den Krankenhausträgern, dass sie die im Arbeitszeitgesetz und den ärztlichen Tarifverträgen vorgesehenen Arbeitszeitgrenzen beachten. Neben der Arbeitszeit müssten auch alle anfallenden Dienstarten wie beispielsweise Bereitschaftsdienst und Rufdienst korrekt erfasst und bei der Berechnung der Personalschlüssel berücksichtigt werden. Außerdem müsse ausreichend Zeit für die ärztliche Weiterbildung einberechnet werden, forderten die Delegierten der 124. Hauptversammlung des MB in Berlin. Die staatliche Gewerbeaufsicht wurde aufgefordert, die Einhaltung der arbeitszeitrechtlichen Vorschriften in Krankenhäusern regelmäßig zu überprüfen und die Überwachung zu einem Schwerpunktanliegen zu machen. „Nur die regelmäßige breitflächige Überprüfung der Krankenhäuser kann zu spürbaren Verbesserungen bei der Einhaltung der Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes führen“, heißt es in einem Beschluss der Delegierten.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder), Universitätskliniken

    Einigungspapier in den Tarifverhandlungen zum TV-Ärzte

    Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich am 11. April 2013 auf neuen Tarifabschluss für die Ärztinnen und Ärzte in den Universitätskliniken der Länder geeinigt. Das Einigungspapier enthält auch die neuen Entgelttabellen zum TV-Ärzte.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder), Universitätskliniken

    Einigung über neuen Tarifabschluss für Ärzte in Unikliniken

    In der dritten Runde ihrer Tarifverhandlungen haben sich der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf einen neuen Tarifabschluss für Ärztinnen und Ärzte in Universitätskliniken der Länder geeinigt. Die Tarifvereinbarung sieht lineare Gehaltserhöhungen im Gesamtumfang von 4,6 Prozent vor: Rückwirkend zum 1. März 2013 steigen die Gehälter der Ärzte um 2,6 Prozent und in einem zweiten Schritt ab 1. März 2014 um weitere 2,0 Prozent. Die Entgeltgruppe der Assistenzärzte (Ä 1) wird um eine zusätzliche Stufe ab dem 6. Jahr ergänzt, die den Betrag der Stufe 5 um 135 Euro im Monat übersteigt. Damit wird der Forderung des Marburger Bundes Rechnung getragen, jungen Ärztinnen und Ärzte eine bessere Gehaltsperspektive zu geben, die beispielsweise aus familiären Gründen mehr Zeit für ihre Weiterbildung zum Facharzt benötigen. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2015. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien des Marburger Bundes.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik

    MB erzielt Tarifeinigung mit den KMG-Kliniken

    In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte der privaten KMG-Kliniken hat der Marburger Bund am 13. Februar 2013 eine Einigung mit der Arbeitgeberseite erreicht. Dabei ist es dem Marburger Bund gelungen, wichtige Kernanliegen seiner Mitglieder durchzusetzen. So bleibt der im geltenden Tarifvertrag bestehende Urlaubsanspruch von 30 Tagen erhalten. Auch der Kompromiss in der Entgeltfrage kann sich sehen lassen. Für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 30. September 2012 erhalten die Ärztinnen und Ärzte eine Einmalzahlung von 1.800 Euro (200 € / Monat). Rückwirkend zum 1. Oktober 2012 gilt eine neue Entgelttabelle mit einer durchschnittlichen linearen Erhöhung von 3,4 Prozent. Die Entgelttabelle hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2013.
  • Artikel Tags: Tarifpolitik, VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber)

    Versagen?

    Am 5./6. Februar haben der MB und die VKA ihre Tarifverhandlungen für den kommunalen Dienst fortgesetzt. Die beiden Tage bedeuteten Fortschritt und Stillstand zugleich. Fortschritt, weil die Arbeitgeber zu diesem im Vergleich frühen Zeitpunkt ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Stillstand, weil dessen Inhalt weit entfernt bleibt von jeder Möglichkeit, sich zu verständigen. Teilnehmer der Tarifverhandlungen interpretierten das so, dass die VKA die Ärztinnen und Ärzte vielleicht auf die Barrikaden treiben wolle. Jedenfalls werden wir so mit Sicherheit – das weiß auch die VKA – zu keiner Einigung kommen. Die Arbeitgeber sprechen zwar von 2 Prozent mehr, bieten auf ein Jahr bezogen aber gerade einmal 1,7 Prozent an, denn die Laufzeit soll erst nach 14 Monaten enden.
  • Einfache Seite Tags: Öffentliches Gesundheitswesen, Tarifpolitik

    Stärkung des ärztlichen Dienstes im öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)

  • Einfache Seite Tags: Berufspolitik, Betriebsrat, Tarifpolitik

    MB – Mein Betriebsrat. Bestimmt mit. Bewegt mehr.

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Rettungsdienst, Tarifpolitik

    Verbesserung der Arbeits- und Entgeltbedingungen für Ärztinnen und Ärzte im Rettungsdienst

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Tarifpolitik

    Bessere Bewertung von Bereitschaftsdiensten

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Tarifpolitik

    Opt-out-Regelungen bundesweit einheitlich auf niedrigst möglichem Niveau regeln

  • Einfache Seite Tags: Arbeitszeit, Hauptversammlung, Tarifpolitik

    Arbeitszeit elektronisch erfassen

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Tarifpolitik

    Bekämpfung des Ärztemangels an medizinischen Fakultäten

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Tarifpolitik

    Kurative und präventive/rehabilitative ärztliche Tätigkeit als gleichwertig anerkennen

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Krankenhauspolitik, Tarifpolitik

    Refinanzierung von Tariflohnsteigerungen

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Öffentliches Gesundheitswesen, Tarifpolitik

    Einbeziehung der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte

  • Einfache Seite Tags: Betriebsrat, Tarifpolitik

    Den Beschäftigten eine Stimme – Betriebsratswahlen 2014

  • Einfache Seite Tags: Hauptversammlung, Tarifpolitik

    (Rahmen-)Tarifvertrag für ärztliche Angestellte im ambulanten Bereich