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Tarifpolitik
Arztspezifische Tarifverträge
Abschluss eigenständiger arztspezifischer Tarifverträge, um der speziellen Arbeitssituation der Ärztinnen und Ärzte Rechnung zu tragen.
Hintergrundinformation
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Presse-Information
Hintergrundinformation
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Tarifbereich TdL - Tarifrunde 2011
05.11.2011
Tarifpolitik
MB und TdL erzielen Einigung - kein Streik an Unikliniken
In der Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben beide Seiten heute Nachmittag eine Tarifeinigung erzielt. Die Große Tarifkommission des MB hat daraufhin beschlossen, die Vorbereitungen für einen Ärztestreik an den Universitätskliniken im Tarifbereich TdL auszusetzen. Die Mitglieder der Ärztegewerkschaft an den betroffenen Universitätskliniken wurden aufgerufen, ihre Planungen für Arbeitskampfmaßnahmen ab 7. November einzustellen.
Die Tarifeinigung sieht vor, dass die Gehälter der Uniklinik-Ärzte im Tarifbereich TdL ab 1. November 2011 um 3,6 Prozent erhöht werden. Weitere Eckpunkte: Für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 31. Oktober 2011 erhalten die Ärzte rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 350 Euro. Auch die Nachtdienste der Ärzte werden besser bezahlt: Für Vollarbeit in der Nacht erhalten die Ärzte ab 1. Januar 2012 pro Stunde einen Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent anstelle des bisherigen Stundenzuschlages für Nachtarbeit von 1,28 Euro. Auch für nächtliche Bereitschaftsdienste wird ab 1. Januar 2012 ein Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent je Stunde gezahlt. Außerdem werden ab 1. Januar 2012 die Ärztinnen und Ärzte im Justizvollzugsdienst der Länder in den Geltungsbereich des Tarifvertrages aufgenommen. Die neue Tarifeinigung hat eine Mindestlaufzeit bis zum 28. Februar 2013.
Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, sprach nach den Verhandlungen in Berlin von "einem vertretbaren Ergebnis". "Wir sind nicht in Jubelstimmung, können aber mit dem Erreichten leben", sagte Henke. Der MB-Vorsitzende hob hervor, dass es gelungen sei, das Tarifdiktat der Arbeitgeber zu durchbrechen. "Wir haben nicht alle Ziele erreicht, aber wichtige Wegmarken gesetzt. Ohne das große Engagement unserer Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken wäre die jetzt gefundene Lösung angesichts der Haltung der Arbeitgeber nicht möglich gewesen. Wir hätten es uns aber gewünscht, auch ohne Vorbereitungen auf einen Arbeitskampf zum Ziel zu kommen", so Henke.
Besonders wichtig sei es dem Marburger Bund gewesen, neben einer akzeptablen Gehaltserhöhung auch substanzielle Verbesserungen bei den Nachtdiensten zu erreichen. "Mit den Zeitzuschlägen in Höhe von 20 Prozent haben wir an den Unikliniken nun einen neuen Standard gesetzt. Diesen Weg werden wir auch in künftigen Tarifrunden konsequent weiter gehen“, betonte Henke.
Die Tarifeinigung sieht vor, dass die Gehälter der Uniklinik-Ärzte im Tarifbereich TdL ab 1. November 2011 um 3,6 Prozent erhöht werden. Weitere Eckpunkte: Für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 31. Oktober 2011 erhalten die Ärzte rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 350 Euro. Auch die Nachtdienste der Ärzte werden besser bezahlt: Für Vollarbeit in der Nacht erhalten die Ärzte ab 1. Januar 2012 pro Stunde einen Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent anstelle des bisherigen Stundenzuschlages für Nachtarbeit von 1,28 Euro. Auch für nächtliche Bereitschaftsdienste wird ab 1. Januar 2012 ein Zeitzuschlag in Höhe von 20 Prozent je Stunde gezahlt. Außerdem werden ab 1. Januar 2012 die Ärztinnen und Ärzte im Justizvollzugsdienst der Länder in den Geltungsbereich des Tarifvertrages aufgenommen. Die neue Tarifeinigung hat eine Mindestlaufzeit bis zum 28. Februar 2013.
Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, sprach nach den Verhandlungen in Berlin von "einem vertretbaren Ergebnis". "Wir sind nicht in Jubelstimmung, können aber mit dem Erreichten leben", sagte Henke. Der MB-Vorsitzende hob hervor, dass es gelungen sei, das Tarifdiktat der Arbeitgeber zu durchbrechen. "Wir haben nicht alle Ziele erreicht, aber wichtige Wegmarken gesetzt. Ohne das große Engagement unserer Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken wäre die jetzt gefundene Lösung angesichts der Haltung der Arbeitgeber nicht möglich gewesen. Wir hätten es uns aber gewünscht, auch ohne Vorbereitungen auf einen Arbeitskampf zum Ziel zu kommen", so Henke.
Besonders wichtig sei es dem Marburger Bund gewesen, neben einer akzeptablen Gehaltserhöhung auch substanzielle Verbesserungen bei den Nachtdiensten zu erreichen. "Mit den Zeitzuschlägen in Höhe von 20 Prozent haben wir an den Unikliniken nun einen neuen Standard gesetzt. Diesen Weg werden wir auch in künftigen Tarifrunden konsequent weiter gehen“, betonte Henke.
04.11.2011
Tarifpolitik
Ergebnis der Sondierungen zwischen Marburger Bund und TdL
Im Tarifkonflikt zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft
deutscher Länder sind beide Seiten heute Mittag in Berlin zu einem
kurzfristig anberaumten Sondierungsgespräch im kleinen Kreis
zusammengekommen. "Der erneute Versuch einer Tarifeinigung noch vor
Beginn der Ärztestreiks an den Universitätskliniken ist der Mühe wert;
dazu treffen sich die Verhandlungskommissionen beider Seiten am heutigen
Nachmittag in Berlin“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des
Marburger Bundes, nach den Sondierungen.
04.11.2011
Arbeitskampf
Fragen und Antworten zur Tarifrunde 2011 mit der TdL
Nach fünf Verhandlungsrunden hat der Marburger Bund (MB) am 30.
September 2011 die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft
deutscher Länder (TdL) für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung
über einen Ärztestreik in landeseigenen Universitätskliniken
eingeleitet. Die Urabstimmung ergab ein eindeutiges Votum: 97,4 Prozent
der Ärzte sprachen sich für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen in
den Unikliniken der Länder (Tarifbereich TdL) aus. Die Große
Tarifkommission des Marburger Bundes beschloss daraufhin, Vorbereitungen
für einen unbefristeten Vollstreik an 23 Unikliniken der Länder zu
treffen, der am 7. November beginnen wird.
26.10.2011
Arbeitskampf
Video: Botzlars Botschaft an die Uniklinik-Ärzte
In einer Videobotschaft ruft Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken im Bereich der TdL dazu auf, ab 7. November in den Vollstreik zu treten. In den Tarifverhandlungen habe sich die Arbeitgeberseite keinen einzigen Millimeter bewegt und versucht, die Ärzte einem Tarifdiktat zu unterwerfen. Deshalb brauche die TdL jetzt Druck durch unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen.
26.10.2011
Arbeitskampf
Video: Marburger Bund ruft Uniklinik-Ärzte zum Streik auf
In einer Pressekonferenz hat der Marburger Bund am 21. Oktober das Ergebnis der Urabstimmung und den Beschluss der Großen Tarifkommission zur Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen in den Universitätskliniken des Tarifverbundes TdL bekanntgegeben. Der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar, und MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag erläuterten gegenüber den Medienvertretern die Beweggründe des MB und das Ziel des bevorstehenden Arbeitskampfes.
21.10.2011
Pressemitteilung
Uniklinik-Ärzte stimmen für Streik
Arbeitsniederlegungen beginnen am 7. November
Vom 7. bis 20. Oktober konnten die Mitglieder des Marburger Bundes an
den Universitätskliniken im Tarifbereich TdL über einen Ärztestreik
abstimmen. Das Votum der Urabstimmung ist eindeutig: 97,4 Prozent der
teilnehmenden Ärzte haben für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen
gestimmt. Die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft hat daraufhin
beschlossen, Vorbereitungen für einen unbefristeten Vollstreik an den
23 Universitätskliniken im Tarifbereich der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) zu treffen, der ab 7. November beginnen wird.
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05.10.2011
Tarifpolitik
Video-Clip: Uniklinik-Ärzte diskutieren mit TdL-Geschäftsführer Bredendiek
Am Rande der fünften Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kamen auf Einladung des Marburger Bundes rund einhundert Ärztinnen und Ärzte aus den Universitätskliniken nach Berlin, um die TdL-Verhandlungskommission mit der Lebenswirklichkeit und dem Arbeitsalltag in den Kliniken zu konfrontieren. Der TdL-Geschäftsführer Knut Bredendiek stellte sich einer rund halbstündigen Diskussion mit den Ärztinnen und Ärzten, die ihren Unmut über die Blockadehaltung der TdL in den Tarifverhandlungen deutlich zum Ausdruck brachten. Zum Abschluss überreichten die Ärzte-Delegierten Bredendiek mehr als 5000 gesammelte Unterschriften mit dem Appell, einer Verhandlungslösung nicht länger im Wege zu stehen. Trotz der eindringlichen Worte der Ärzte und der intensiven Bemühungen der MB-Verhandlungskommission, einen Kompromiss zu erzielen, beharrte die TdL auch in der fünften Verhandlungsrunde auf ihrem Tarifdiktat zu Lasten der Ärzte. Am Ende wollte die Arbeitgeberseite noch nicht einmal einen Inflationsausgleich garantieren. Daraufhin brach der Marburger Bund die Tarifverhandlungen ab. Am 30. September 2011 erklärte die Große Tarifkommission des MB die Verhandlungen für gescheitert und beschloss, die Urabstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen einzuleiten.
Hier können Sie sich die Diskussion der Uniklinik-Ärzte mit dem TdL-Verhandlungsführer Bredendiek in einem Video-Zusammenschnitt ansehen.
30.09.2011
Pressemitteilung
TdL-Tarifverhandlungen abgebrochen: Marburger Bund wehrt sich gegen Schleuderpreise für Spitzenmedizin
Die seit Juli 2011 andauernden Tarifverhandlungen zwischen dem
Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über den
Tarifvertrag der Uniklinik-Ärzte sind an der völlig unzureichenden
Kompromissbereitschaft der Arbeitgeberseite gescheitert. Die TdL war zu keiner
Zeit bereit, dem Marburger Bund ein faires Angebot zu machen. Stattdessen hat
sie in den Sondierungen versucht, dem Marburger Bund ein Tarifdiktat aufzuzwingen.
Auch in der gestrigen fünften Verhandlungsrunde war nicht erkennbar, dass die
TdL bereit ist, den entscheidenden Schritt auf die Uniklinik-Ärzte zuzugehen.
Daraufhin hat die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft heute den Abbruch
und das Scheitern der Tarifverhandlungen erklärt. Ferner beschloss die Große
Tarifkommission, die Mitglieder des Marburger Bundes im Geltungsbereich des
Tarifvertrages für die Ärzte an den Unikliniken im Tarifbereich der TdL
kurzfristig zur Urabstimmung über die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen
aufzurufen.
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30.09.2011
Tarifpolitik
Ärzte konfrontieren TdL-Verhandlungskommission mit ihrem Arbeitsalltag
Rund einhundert Ärztinnen und Ärzte aus den Universitätskliniken im Tarifbereich der TdL kamen am Donnerstag, 29 September, auf Einladung des Marburger Bundes (MB) nach Berlin, um mit dem Verhandlungsführer der TdL, Knut Bredendiek, über die Forderungen des MB zu diskutieren. Dabei konfrontierte die Ärzte-Delegation aus den Unikliniken den TdL- Geschäftsführer mit ihrem Arbeitsalltag, der geprägt ist durch die Mehrfachbelastung aus hochspezialisierter Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Dem TdL-Verhandlungsführer wurden sogar Schichtpläne gezeigt, die das Übermaß an Mehrarbeit deutlich machen, das die Uniklinik-Ärzte leisten.
Die Ärztinnen und Ärzte schilderten ihren hohen Leistungsdruck und erläuterten auch ihre Einkommenssituation, die deutlich schlechter ist als an kommunalen oder privaten Kliniken in Deutschland und in vielen ausländischen Hochschulkliniken. Sie forderten den TdL-Verhandlungsführer energisch und mit großem Nachdruck dazu auf, einer Kompromisslösung nicht länger im Wege zu stehen.
In zwei Video-Interviews erläutern die Uniklinik-Ärzte ihre Situation und begründen ihre Forderungen.
28.09.2011
Pressemitteilung
Dritter Tag des Warnstreiks: Protest von 1200 Uniklinik-Ärzten an sieben Standorten
Vor der morgigen fünften Verhandlungsrunde zwischen dem
Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben heute
rund 1200 Ärztinnen und Ärzte an sieben Universitätskliniken zeitweise ihre
Arbeit niedergelegt. In Düsseldorf zogen mehr als 300 Ärzte auf dem
Campusgelände mit Transparenten und Trillerpfeifen um das Rektoratsgebäude.
Auch am Universitätsklinikum Essen protestierten über 250 empörte Ärzte gegen
die Tarifblockade der TdL. In Greifswald verteilten 150 Uniklinik-Ärzte auf dem
Markt Erdnüsse - ein Sinnbild für die „Peanuts“, die sie mit 1,28
Euro pro Stunde derzeit als Zuschlag für Nachtarbeit erhalten.
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27.09.2011
Pressemitteilung
2400 Ärzte an acht Unikliniken im Warnstreik
Eine durchweg hohe Beteiligung verzeichnete der Marburger Bund am
zweiten Tag des Warnstreiks der Ärztinnen und Ärzte an den
Universitätskliniken im Tarifbereich der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL). Allein in München kamen an den beiden Uniklinik-Standorten
– Großhadern (350 Teilnehmer) und Innenstadt (250 Teilnehmer) – sowie
am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität (400 Teilnehmer)
rund 1000 Ärzte zu zweistündigen Aktionen zusammen, um ihrem Unmut über
die Blockade der TdL in den Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund
Luft zu machen. Auf Demoschildern wiesen die Uniklinik-Ärzte auf ihre
Mehrfachbelastung und die unzureichende Bezahlung ihrer Tätigkeit hin:
„Klinik, Forschung, Lehre – nicht zum Schleuderpreis!“.
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26.09.2011
Presse-Information
Warnstreik-Auftakt in München, Hannover und Göttingen
Mehrere Hundert Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Hochschule
Hannover, des Deutschen Herzzentrums München und der Universitätsmedizin
Göttingen haben am Montag (26. September) für zwei Stunden die Arbeit
niedergelegt. Zu den Warnstreikaktionen hatte der Marburger Bund
aufgerufen, um vor der nächsten Verhandlungsrunde mit der
Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 29. September in Berlin den
Forderungen der Uniklinik-Ärzte im Tarifbereich TdL stärkeren Nachdruck
zu verleihen. In den bisher vier Verhandlungsrunden hat die
Arbeitgeberseite keinerlei Entgegenkommen gezeigt.
Am Dienstag (27.09.) und am Mittwoch (28.09.) wird es auch an anderen Standorten zweistündige Warnstreiks geben. Geplant sind Aktionen an folgenden Standorten:
Uniklinik München Bereich Innenstadt (27.09.)
Uniklinik München Bereich Großhadern (27.09.)
TU München Klinikum rechts der Isar (27.09.)
Uniklinik Würzburg (27.09.)
Uniklinik Jena (27.09.)
Uniklinik Freiburg (27.09.)
Uniklinik Heidelberg (27.09.)
Uniklinik Tübingen (27.09.)
Uniklinik Schleswig-Holstein Standort Kiel (27.09.)
Uniklinik Schleswig-Holstein Standort Lübeck (28.09.)
Uniklinik Ulm (28.09.)
Uniklinik Erlangen (28.09.)
Uniklinik Düsseldorf (28.09.)
Uniklinik Essen (28.09.)
Uniklinik Greifswald (28.09.)
Am Dienstag (27.09.) und am Mittwoch (28.09.) wird es auch an anderen Standorten zweistündige Warnstreiks geben. Geplant sind Aktionen an folgenden Standorten:
Uniklinik München Bereich Innenstadt (27.09.)
Uniklinik München Bereich Großhadern (27.09.)
TU München Klinikum rechts der Isar (27.09.)
Uniklinik Würzburg (27.09.)
Uniklinik Jena (27.09.)
Uniklinik Freiburg (27.09.)
Uniklinik Heidelberg (27.09.)
Uniklinik Tübingen (27.09.)
Uniklinik Schleswig-Holstein Standort Kiel (27.09.)
Uniklinik Schleswig-Holstein Standort Lübeck (28.09.)
Uniklinik Ulm (28.09.)
Uniklinik Erlangen (28.09.)
Uniklinik Düsseldorf (28.09.)
Uniklinik Essen (28.09.)
Uniklinik Greifswald (28.09.)
Einzelheiten zu den Aktionen teilen die Landesverbände des Marburger Bundes mit:
http://www.marburger-bund.de/mein-lv/index.php
In zwei Video-Interviews begründen der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, und der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar, warum der Warnstreik jetzt notwendig ist und welche Forderungen die Ärztegewerkschaft an die Arbeitgeber hat.
Weitere Informationen und Hintergründe zu den Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder finden Sie unter www.tdl-tarifrunde.de.
16.09.2011
TdL-Tarifrunde 2011
Forderungen und Ziele des Marburger Bundes
In der Tarifrunde 2011 für die Ärztinnen und Ärzte in den Universitätskliniken des TdL-Tarifverbundes fordert der MB:
Eine bessere Bezahlung von Nachtdiensten!
Für Vollarbeit in der Nacht bekommen Ärzte an Unikliniken einen Mini-Zuschlag von 1,28 Euro pro Stunde – das reicht noch nicht einmal für eine Tasse Espresso.
Eine moderne Gehaltsstruktur!
Kindererziehung darf kein Nachteil sein. Wer aus familiären Gründen mehr Zeit zur Erlangung des Facharztes braucht, muss finanziell besser gestellt werden. Und wer sich als Fach- oder Oberarzt entscheidet, dauerhaft in der Klinik zu bleiben, sollte seiner Berufserfahrung entsprechend bezahlt werden.
Fünf Prozent mehr Gehalt!
Der letzte Tarifabschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) liegt zweieinhalb Jahre zurück. Inzwischen werden Uni-Ärzte im Vergleich zu anderen Klinikärzten am schlechtesten bezahlt.
Weitere tarifpolitische Ziele:
Eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste!
Bei der Vergütung der Bereitschaftsdienste dürfen Uni-Ärzte gegenüber anderen Klinikärzten nicht weiter ins Hintertreffen geraten.
Öffnung des Geltungsbereiches!
Der Geltungsbereich des Tarifvertrages muss für alle im Landesdienst angestellten Ärzte geöffnet werden.
Eine bessere Bezahlung von Nachtdiensten!
Für Vollarbeit in der Nacht bekommen Ärzte an Unikliniken einen Mini-Zuschlag von 1,28 Euro pro Stunde – das reicht noch nicht einmal für eine Tasse Espresso.
Eine moderne Gehaltsstruktur!
Kindererziehung darf kein Nachteil sein. Wer aus familiären Gründen mehr Zeit zur Erlangung des Facharztes braucht, muss finanziell besser gestellt werden. Und wer sich als Fach- oder Oberarzt entscheidet, dauerhaft in der Klinik zu bleiben, sollte seiner Berufserfahrung entsprechend bezahlt werden.
Fünf Prozent mehr Gehalt!
Der letzte Tarifabschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) liegt zweieinhalb Jahre zurück. Inzwischen werden Uni-Ärzte im Vergleich zu anderen Klinikärzten am schlechtesten bezahlt.
Weitere tarifpolitische Ziele:
Eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste!
Bei der Vergütung der Bereitschaftsdienste dürfen Uni-Ärzte gegenüber anderen Klinikärzten nicht weiter ins Hintertreffen geraten.
Öffnung des Geltungsbereiches!
Der Geltungsbereich des Tarifvertrages muss für alle im Landesdienst angestellten Ärzte geöffnet werden.
23.09.2011
Pressemitteilung
Warnstreiks der Ärzte in Unikliniken – „Warnschuss an die TdL“
Vier Verhandlungsrunden und null Kompromissbereitschaft bei den
Arbeitgebern – die Ärztinnen und Ärzte in den Universitätskliniken
nehmen die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)
nicht länger hin. An verschiedenen Standorten der Unikliniken im
TdL-Tarifbereich werden in der Zeit vom Montag, 26. September, bis
Mittwoch, 28. September, zweistündige Warnstreiks der angestellten
Ärzte stattfinden. „Die Aktionen sind ein Warnschuss an die TdL. Wir
haben in den Tarifverhandlungen bisher sehr viel Geduld gehabt und
trotz aller Zumutungen der Arbeitgeberseite nach einer fairen
Verhandlungslösung Ausschau gehalten. Das destruktive Verhalten der
TdL-Spitze hat aber bisher keinen Kompromiss möglich gemacht“,
begründete Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes,
die Warnstreikaktionen an den Unikliniken vor der nächsten
Verhandlungsrunde mit der TdL am 29. September in Berlin.
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08.09.2011
Pressemitteilung
"Es hakt an allen Ecken und Enden" - keine Fortschritte bei den Tarifverhandlungen mit der TdL
In den Tarifverhandlungen für die Universitätsärzte hat es auch
in der jüngsten Verhandlungsrunde keine Fortschritte gegeben. „Wir sind
von einer Einigung noch meilenweit entfernt. Es hakt an allen Ecken und
Enden“, kommentierte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes (MB),
Lutz Hammerschlag , den Verlauf der vierten Runde der
Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin.
„Die TdL weigert sich, die Realität in den Universitätskliniken
anzuerkennen. Die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken werden trotz ihrer
Mehrfachbelastung durch Krankenversorgung, Forschung und Lehre im Vergleich zu
Kollegen anderer Krankenhausbereiche am schlechtesten bezahlt. Für die
Nachtdienste erhalten sie immer noch einen Mini-Zuschlag von 1,28 Euro pro
Stunde – dafür bekommt man heute noch nicht einmal eine Tasse
Espresso“, sagte der MB-Tarifexperte.
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07.09.2011
Pressemitteilung
Tarifverhandlungen für Uni-Ärzte gehen in die vierte Runde
Nach sechswöchiger Unterbrechung werden am Mittwoch, 7. September, die
Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und
der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Berlin fortgesetzt. Der
Marburger Bund verhandelt mit der TdL über den Entgelttarifvertrag (TV
Ärzte) für rund 20.000 Ärzte an 23 Universitätskliniken der Länder. Die
TdL ist der Arbeitgeberverband von 14 Bundesländern. In Berlin und
Hessen gelten gesonderte tarifpolitische Regelungen. Auch weitere
Universitätskliniken unterliegen nicht dem TV Ärzte: z.B. die
Universitätsmedizin Mainz und das Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf.
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23.08.2011
Pressemitteilung
Tarifverhandlungen der Uni-Ärzte werden am 7. September fortgesetzt
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der
Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am 7. September in
Berlin wieder aufgenommen. Nach intensiven Beratungen entschied die
Große Tarifkommission des Marburger Bundes am Samstag in einer
Sondersitzung, die Tarifgespräche mit der Arbeitgeberseite
fortzusetzen. Ende Juli waren die Verhandlungen in der dritten Runde
festgefahren. Die Verhandlungskommission des MB hatte daraufhin die
Verhandlungen unterbrochen und der TdL mangelnde Bereitschaft zum
Kompromiss vorgeworfen.
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28.07.2011
Pressemitteilung
Tarifverhandlungen mit der TdL unterbrochen
Hammerschlag: "Arbeitgeber müssen sich endlich bewegen"
Der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder
(TdL) haben am gestrigen Mittwoch, 27. Juli, ihre seit Mitte Juli
laufenden Tarifverhandlungen unterbrochen. „Die Tarifverhandlungen sind
in einer ausgesprochen schwierigen Phase. Der Marburger Bund wartet
immer noch auf ein konkretes Angebot. Wir haben der Arbeitgeberseite
Lösungswege aufgezeigt, aber auch klargestellt, dass die
Universitätsärzte nach einer zweieinhalbjährigen Durststrecke einen
deutlichen Lohnzuwachs erwarten", sagte MB-Verhandlungsführer Lutz
Hammerschlag. Es sei für den MB einfach nicht zu akzeptieren, dass die
Spitzenmediziner an den Unikliniken am schlechtesten bezahlt werden, so
der MB-Verhandlungsführer. „Die Arbeitgeber müssen sich hier endlich
bewegen", forderte Hammerschlag.
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22.07.2011
Pressemitteilung
Tarifverhandlungen für Ärzte an Universitätskliniken werden am 27. Juli fortgesetzt
Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder
(TdL) haben gestern (21. Juli) ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Der
Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag, forderte
die Arbeitgeber auf, zum nächsten Termin ein Verhandlungsangebot
vorzulegen. „Unsere Forderungen sind transparent und angemessen. Wir
wollen den Arbeitsplatz Universitätskrankenhaus wieder attraktiv machen
und die massiven Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung von Nachtdiensten
beseitigen. Der Marburger Bund tritt vehement dafür ein, dass
Spitzenmedizin endlich besser bezahlt wird. Es ist an der Zeit, dass den
besonderen Leistungen der Ärzte an Universitätskliniken, wie sie nicht
zuletzt während der EHEC-Epidemie in typischer Weise sichtbar wurden,
auch bei der Bezahlung Rechnung getragen wird“, sagte Hammerschlag.
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12.07.2011
Pressemitteilung
Auftakt der Tarifverhandlungen für die Ärzte an Universitätskliniken
In konstruktiver Atmosphäre haben heute die Tarifverhandlungen zwischen
dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über
einen neuen Tarifabschluss für die Ärzte an Universitätskliniken
begonnen. Der Marburger Bund bekräftigte seine Forderungen nach einer
spürbaren Anhebung des Tarifniveaus und einer Modernisierung der
Entgelttabelle. „Die Universitätskliniken können im Wettbewerb um die
besten Köpfe nur bestehen, wenn sie den ärztlichen Arbeitsplatz
attraktiver gestalten. Vor allem bei den Berufsanfängern und erfahrenen
Fachärzten gibt es einen erheblichen Verbesserungsbedarf in der
Gehaltsstruktur. Die TdL hat hier große Verantwortung für die
Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Spitzenmedizin. Dieser
Verantwortung muss sie auch in dieser Tarifrunde gerecht werden“, sagte
Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
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22.06.2011
Pressemitteilung
MB: Gehaltsstruktur der Uni-Ärzte modernisieren
Forderungen in der Tarifrunde 2011: 5 Prozent mehr Gehalt, neue Tabellenstruktur, bessere Bezahlung der Nachtarbeit
In der anstehenden
Tarifrunde für die Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken
fordert der
Marburger Bund eine spürbare Anhebung des Tarifniveaus und eine
Modernisierung
der Entgelttabelle. Die Gehälter der rund 20.000 Ärzte an 23
Universitätskliniken des Tarifverbundes der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder
(TdL) sollen ab 1. Juli 2011 linear um 5 Prozent steigen. „Gegenüber
Ärzten
anderer Träger sind die Uni-Ärzte in den vergangenen zwei Jahren stark
ins
Hintertreffen geraten. Die Unikliniken müssen deshalb Anschluss finden
an die
tarifpolitische Entwicklung, sonst werden sich die Probleme bei der
Nachwuchsgewinnung und der Akquisition von Fachärzten verschärfen.
Spitzenmedizin muss deutlich besser bezahlt werden“, forderte der 1.
Vorsitzende
des Marburger Bundes, Rudolf
Henke.
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