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  • Zur Person: Constanze Czimmeck

    Medizinstudierende Humanmedizin an der Charité Berlin
    Constanze Czimmeck
    Constanze Czimmeck

    Als Medizinstudentin im 5. Semester an der Charité Berlin engagiere ich mich seit dem ersten Semester in der Fachschaftsinitiative Medizin Berlin und begann von dort heraus mein Engagement im Marburger Bund, in dem ich seit Beginn meines Studiums Mitglied bin.

    Für die Fachschaftsinitiative Medizin vertrete ich im Flüchtlingsnetzwerk not-alone, welches zu großen Teilen durch den Marburger Bund Berlin-Brandenburg organisiert wird, die Studierenden und setze mich für ein Patenschaftsprogramm zwischen Medizinstudierenden und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein. Durch diese Verbindung zum Marburger Bund und die studentische MB-Vertreterin in der Fachschaft bekam ich immer mehr Einblicke in dessen Arbeit und parallel wuchs mein gesundheitspolitisches Interesse, sich für eine bessere Krankenversorgung einzusetzen.

    In meinem dritten Semester gründete ich mit einer Kommilitonin eine lokale AG für Gesundheitspolitik und wurde ab Oktober 2018 Bundeskoordinatorin für Gesundheitspolitik der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd).

    Durch mein dortiges Engagement sowie jenes im Marburger Bund konnte ich bereits an zwei Hauptversammlungen des MB und dem 122. Deutschen Ärztetag 2019 in Münster teilnehmen. Dies sind Möglichkeiten, welche mich als Studentin schon jetzt auf ein späteres Engagement in der Berufspolitik vorbereiten und für die ich daher sehr dankbar bin.

    Ich setze mich dort wie auch generell für eine starke Stimme der Studierenden, für mehr Interprofessionalität im Gesundheitswesen sowie eine zukunftsfähige Gestaltung der Primärversorgung ein, welche für junge Menschen attraktiv und nicht durch eine Landarztquote erzwungen sein sollte.

    Ein wichtiges Anliegen ist mir die Verbesserung des Praktischen Jahres am Ende des Medizinstudiums, weshalb ich mich bei der Organisation des Aktionstages „Faires PJ“ im Januar einsetzte und auch weiterhin bei der Verfolgung der angestrebten Ziele in Berlin mitwirke, wie zum Beispiel bessere Lehrbedingungen und eine gerechte Fehl- und Krankheitstageregelung.

    Als Sprecherin der Fachschaft sowie als studentisches Mitglied in diversen Gremien der akademischen Selbstverwaltung werde ich im kommenden Semester vermehrt auf Hochschulpolitik und die Interessenvertretung der Studierenden innerhalb sowie außerhalb der Fakultät Wert legen.

    Die Erfahrungen die ich so in diversesten Feldern sammeln konnte und kann, sowie die Positionen, die ich mir dabei bilde, möchte ich auch im und durch den Marburger Bund vertreten und mich bereits jetzt für das Gesundheitswesen und die Arbeitsbedingungen einsetzen, in denen ich nach meinem Studium arbeiten möchte. Dafür ist eine starke Stimme der Studierenden im Marburger Bund wichtig.

    Langfristig wünsche ich mir daher eine engere und bessere Zusammenarbeit der Fachschaften, der bvmd sowie den Studierenden im Marburger Bund. Diese funktioniert aufgrund der starken Rolle der Studierenden im MB-BB und der Akzeptanz der bvmd als legitimierte Medizinstudierendenvertretung in Berlin-Brandenburg bereits sehr gut. Eine Übertragung dieser Zusammenarbeit auch auf andere Fachschaften und Landesvertretungen würde die Stimme der Studierenden immens stärken und somit für ein besseres Medizinstudium und letztendich für bessere Ärzt*innen von morgen sorgen. Ein Ziel, welches uns allen am Herzen liegt!