Diese Website nutzt Cookies, um mehr über das Nutzungsverhalten der Besucherinnen und Besucher zu erfahren und das Internetangebot beständig zu verbessern. Die Daten werden anonymisiert. Sie können diese statistische Erhebung deaktivieren. Mehr Informationen finden Sie in unserer .
ok
  • Zur Person: Johanna Winkler

    Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Gruppenanalyse, Fachärztin für Allgemeinmedizin

    Johanna WinklerIm Marburger Bund bin ich ursprünglich, weil es so gelingt, auf die eigenen Arbeitsbedingungen, deren Verbesserungen und angemessene Bezahlung mit einzuwirken. Dies sind wichtige  Schritte, um langfristig freizeitfreundlichere Arbeitsbedingungen und somit eine bessere Ärztegesundheit zu erreichen. In meinen eigenen Verhandlungen habe ich durch den Marburger Bund viel Unterstützung erhalten. Besonders dankbar erinnere ich hier den verstorbenen Dr. Kilian Tegethoff.

    Mir macht es aber auch Spaß, mich für eine qualitativ gute und in endlicher Zeit realisierbare Weiterbildung anderer und deren Weiterbildungsordnung einzusetzen. Ich finde es wichtig, sich mit gesundheitspolitische Fragen, die die Verletzung von Menschenrechten tangieren, zu beschäftigen.  In den Versorgungswerken setze ich mich zusammen mit Kollegen anderer Fraktionen für eine effektive und nachhaltige Anlage der Finanzen ein, und für einen sehr wohlwollenden Umgang mit den angemessenen Anträgen der Versicherten.

    Vor allem aber macht die berufspolitische Arbeit mit den vielen engagierten  Kolleginnen und Kollegen im Marburger Bund Spaß, die ein großes Bündel Themen vertreten und voranbringen: Ärztegesundheit, Digitalisierung im Gesundheitswesen, mehr Ärztinnen in Führungspositionen, um nur einige zu nennen.  Zumal wir durch die langjährige „Berliner Linie“ der von Dr. Günther Jonitz geleiteten Ärztekammer in der guten Tradition  qualifizierter Mitsprache und aktiver Mitgestaltung stehen, die sich fachliche Themen wie z.B. Patientensicherheit oder evidenzbasierte Medizin nicht von der Politik aus den Händen nähmen lässt und dafür auch mal streitet  – wer weiß, vielleicht wird das bald die „bundesdeutsche Linie“?

    Kurzvita

    Seit 2006 für den MB als Mitglied im Verwaltungsausschuss der Berliner Ärzteversorgung, im Weiterbildungsausschuss VI der Ärztekammer Berlin sowie im Menschenrechtsausschuss der Ärztekammer Berlin

    ca. 1992 erste Mitgliedschaft im Marburger Bund, 2002 erneuert

    Seit 2012 Fachärztin in der Psychiatrische Universitätsklinik Charité CM im St. Hedwig-Krankenhaus

    2006-2011 Fachärztin im Behandlungszentrum für Folteropfer –  zentrum überleben e.V.

    2001-2006 Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie im KEH, Berlin

    1997-2001 Katastrophenhilfe und Aufbau eines Frauengesundheitsprojektes in Honduras

    1992-1997 Facharztausbildung Allgemeinmedizin in Berlin

    1984-1991 Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin, Mitarbeit in Fachschaft, Orientierungseinheit für Mediziner, Frauenpolitik