• Jahreshauptversammlung der Mitglieder des Landesverbandes Bremen

    Jahreshauptversammlung
    08.März 2018
    Hauptaufgabe der Hauptversammlung war die Wahl eines Vorstandes. Da Fr. Dr. Gitter aufgrund der Mehrfachbelastung als Oberärztin, Präsidentin der Ärztekammer und Vorsitzende des Landesverbandes Bremen sich nicht mehr zur Wahl stellte, gab es einige personelle Um- und Neubesetzungen.

    Vorstand im Landesverband Bremen:

    1. Vorsitzende: Christina Hillebrecht

    2. Vorsitzender: Martin Rothe

    Beisitzer Heidrun Gitter, Volker Fierlings, Frank Kallmeyer

    Schriftführung  Manfred Kölsch

    Kassenwart: Phillip Krahl

    Kassenprüfer: Dr. Wurche, Hr.Dr. Graf

    Mit dieser Mischung aus „alten Hasen“ und engagierten „Neulingen“ fühlen wir uns für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

     

    Hauptversammlung spricht sich für Unterstützung der GENO und Medizinstudium in Bremen aus

    Außerdem hat sich die Hauptversammlung eindeutig für eine finanzielle Unterstützung der GENO ausgesprochen, weist aber gleichzeitig daraufhin, dass auch andere Krankenhäuser ein Recht auf die dringend notwendige Übernahme von Investitionskosten haben. Besonders wurde hier auf die Situation der  Kliniken in Bremerhaven hingewiesen.

    Außerdem spricht sich die Hauptversammlung eindeutig dafür aus, einen Studiengang Humanmedizin, klinischer Teil, in Bremen aufzubauen. Die fachlichen Voraussetzungen hierfür sind in Bremen mit Sicherheit gegeben.

     

    Tarifanliegen

    Dieses Jahr stehen erneute Tarifverhandlungen für den TV-Ärzte VKA an. In Vorbereitung hierfür spricht sich die Hauptversammlung dafür aus, drei Probleme in diesem Rahmen anzugehen:

    1. Rufdienste: Viele der als Rufdienste geleisteten Dienste entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen sind aber auch kein zwingender Anwesenheits-Bereitschaftsdienst. Wir sehen hier die Notwendigkeit einer Dienstform, die eine Zwischenform, z.B. mit erhöhter Arbeitsbelastung in der ersten Dienstphase, dann aber in der Regel ungestörte Ruhezeit, erlaubt. Auf die Einhaltung einer ausreichenden Ruhezeit muß hierbei natürlich Wert gelegt werden.
       
    2. Begrenzung der Rufdienstanzahl: Gerade in kleinen Abteilungen müssen Mitarbeiter häufige Rufdienste leisten, hier ist eine Begrenzung der Anzahl der Dienste zwingend erforderlich!
       
    3. Ende des „Minusstundenproblems“! Obwohl arbeitsrechtliche und tarifvertragliche Regelungen eigentlich eindeutig sind, besteht für viele Kollegen noch die Situation, dass Dienstbelastungen auch noch zur Anhäufung von „Minusstunden“ führen. Dies soll im Tarifvertrag eindeutig ausgeschlossen werden!

    Diese Anregungen werden wir in die Tarifkomission mit einbringen.