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  • Unser Wahlprogramm im Überblick

    Nicht nur im Saarland gibt es mehr Niedergelassene in der Ärztekammer als angestellte Ärzte, obwohl angestellte Ärzte die Mehrheit darstellen – es liegt an Ihnen und Ihrer Wahlbeteiligung, dies für die Zukunft zu ändern.
    Wir setzen uns ein für

    1. Weiterbildung stärken
    Die Musterweiterbildungsordnung ist ein guter erster Schritt und muss so schnell wie möglich im Saarland umgesetzt werden. Zudem brauchen Ärztinnen und Ärzte mehr Zeit für die Weiterbildung und verbindliche Rotationspläne.

    2. Starke Ärztinnen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    Die Vereinbarkeit von Privatleben und der Tätigkeit in der Klinik wird immer schwieriger. Daher ist es wichtig, jungen Ärztinnen und Ärzten wieder eine Perspektive in der Klinik zu geben, um die Abwanderung in andere Bereiche zu verhindern. Die Weiterbildung muss daher auch in Teilzeit möglich sein, eine ärztliche Karriere mit und ohne Kind möglich sein und Wiedereinstiegsprogramme nach der Elternzeit eingeführt werden.

    3. Generationengerechtigkeit muss bewahrt werden
    In der ärztlichen Selbstverwaltung müssen sowohl die Älteren als auch die Jüngeren Gehör finden. Die Liste Marburger Bund bietet eine gute Mischung und hat bewusst viele junge Ärztinnen und Ärzte auf den vorderen Plätzen, um die Altersdurchschnitt zu senken. So soll der Dialog der Generationen wiederhergestellt werden. Denn Themen wie Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit müssen gerecht geregelt werden.

    4. Bessere Arbeitsbedingungen
    Die Arbeitsverdichtung in den Kliniken steigt immer mehr an. Arbeitszeiten sind weder planbar noch verlässlich. Junge Ärztinnen und Ärzte müssen immer mehr Bereitschaftsdienste leisten und Oberärzte Rufbereitschaftsdienste, die in der Regel verdeckte Vollarbeit sind. Dies muss sich ändern. Dafür setzt sich der Marburger Bund als Gewerkschaft ein und auch als Vertretung in den Ärztekammern, denn die Ärztekammer bestimmt die Berufsordnung und das Berufsbild.

    5. Mehr Zeit für bessere Patientenversorgung
    Ärztinnen und Ärzte müssen wieder mehr  ihrer Kernarbeit, der Patientenversorgung nachgehen können. Das setzt eine Entlastung von nichtärztlichen Tätigkeiten voraus, sowie eine Medizin frei von ökonomischen Zwängen.

    6. Echte Willkommenskultur für Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland
    Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland übernehmen im Saarland immer mehr die Patientenversorgung, es ist daher wichtig diese gut sprachlich vorzubereiten und Ihnen eine faire Starthilfe zu geben. Dazu müssen Kenntnisprüfungen schneller erfolgen, sowie bürokratische Hürden abgebaut werden.