Die statischen Zahlen der Bundesärztekammer sind eindeutig: Im Jahr 2024 bilanzierte die BÄK insgesamt 170.968 Ärztinnen und Ärzte, die im ambulanten Sektor tätig waren. Gut sieben Prozent weniger als 2019. Davon befanden sich 64.341 Ärztinnen und Ärzte in einer Anstellung – ein neuer Rekordwert. Fast 38 Prozent der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte. Alleine von 2023 auf 2024 ein Plus von 7,1 Prozent.
Binnen zwölf Jahren hat sich die Zahl angestellter Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Sektor mehr als verdoppelt: im Jahr 2013 waren 22.300 der 145.900 Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Bereich angestellt. 2020 waren es bereits 46.500 Angestellte unter den 161.400 Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Tätigkeitsbereich. Bis 2029/2030 werden wir einen Angestelltenanteil von 40 Prozent erreicht haben“, prognostiziert Dr. Karlheinz Kurfess.
Bei den Hausärzten hat sich die Zahl der Angestellten in RLP binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt, von 406 in 2025 auf 841 in 2025. „Bei den Fachärzten ist die Quote der Angestellten in Rheinland-Pfalz noch rasanter gestiegen, von 27 Prozent (957) in 2015 auf 46 Prozent (1.770) in 2025“, bilanzierte Dr. Karlheinz Kurfeß. „In Einzelpraxen lag der Angestelltenanteil in 2025 bei 17 Prozent, bei MVZ bei 96 Prozent.“
In Rheinland-Pfalz wählten im vorigen Jahr 66 Prozent der Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger in der ambulanten Versorgung das Angestelltenverhältnis. „67 Prozent wählten dabei eine Anstellung in Teilzeit.“
