Starkes Team: Die Studierendenvertretung des MB Hamburg

Medizinstudierende
23.April 2026
Hamburg
Die Studierendenvertretung des Marburger Bundes Hamburg wurde im vergangenen Monat neu gewählt. Die bisherigen Mitglieder Tobias Bokowski und Greta Klohk bilden gemeinsam mit Neuzugang Georg Gaentzsch ein engagiertes Team, das sich in den kommenden Jahren für die Interessen der Medizinstudierenden einsetzen wird.
Die Studierendenvertretung des MB Hamburg: Tobias Bokowski, Greta Klohk und Georg Gaentzsch
Die Studierendenvertretung des MB Hamburg: Tobias Bokowski, Greta Klohk und Georg Gaentzsch

Tobias Bokowski ist bereits seit 2022 Mitglied der Studierendenvertretung des MB Hamburg. Aktuell befindet er sich im 11. Semester seines Medizinstudiums, pausiert jedoch derzeit für seine Doktorarbeit. Seit 2024 ist Bokowski zudem Vorsitzender des studentischen Sprecherrats im Marburger Bund. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Gremien der Medizinischen Fakultät. „Um uns bestmöglich auf unseren zukünftigen Beruf vorzubereiten, müssen das Studium und die vorherrschenden Bedingungen noch an vielen Stellen verbessert werde“, sagt er. „Ein faireres PJ, mehr interprofessioneller Unterricht und eine stärkere Digitalisierung der Lehre sind nur einige der Themen, für die ich mich auch weiterhin im MB und darüber hinaus engagiere.“

Greta Klohk studiert im achten Semester Medizin an der Universität Hamburg und ist seit zwei Jahren Teil der Studierendenvertretung des MB Hamburg. „Faire Ausbildungsbedingungen im Medizinstudium sind aus meiner Sicht eine wesentliche Grundlage für eine hochwertige medizinische Versorgung“, betont sie. Die Realität sehe jedoch häufig anders aus. Auch Diskriminierung und Machtmissbrauch im Gesundheitssystem seien aus ihrer Sicht Themen, die bereits im Studium relevant seien. „Diese Missstände machen deutlich, dass strukturelle Veränderungen dringend notwendig sind.“ Deshalb engagiert sich Klohk im Marburger Bund, um die Anliegen von Medizinstudierenden wirksam zu vertreten.

Auch Georg Gaentzsch studiert derzeit im achten Semester Medizin an der Universität Hamburg. Ihm ist insbesondere eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Lehre wichtig. „Ausfälle wegen überlasteter Stationsärzte, fehlende Praxislehre, weil keine Patienten mitmachen, und nicht enden wollende Blutentnahmen ohne zusätzliche Lehre bereiten uns nicht angemessen auf den angestrebten Beruf vor“, kritisiert er. „Ich möchte, dass wir Teil einer individuell und selbstständig denkenden Berufsgruppe werden – mit dem Know-how, um flexibel zu agieren, statt von Beginn an den Status quo als unumstößlich zu akzeptieren.“

Wer die Studierendenvertretung des MB Hamburg näher kennenlernen, mehr über die Arbeit des Marburger Bundes erfahren oder sich mit anderen Medizinstudierenden austauschen möchte, kann sich gerne per E-Mail an studierendenvertretung@mb-hamburg.de wenden.