Dr. med. Christiane Groß erhielt die Paracelsus-Medaille

130. DÄT ehrt jahrzehntelanges berufspolitisches Engagement, Fachkompetenz und klare Haltung
13.Mai 2026
Die Wuppertaler Ärztin Dr. med. Christiane Groß M.A. hat bei der gestrigen Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages in Hannover die Paracelsus-Medaille erhalten. Christiane Groß, die seit Jahrzehnten ein sehr aktives Mitglied des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz ist, habe sich durch jahrzehntelanges berufspolitisches Engagement, durch ihre Fachkompetenz und eine klare Haltung in herausragender Weise um die Ärzteschaft und das Gesundheitswesen in Deutschland verdient gemacht, heißt es in der Laudatio.
Dr. med. Christiane Groß M.A. hat bei der gestrigen Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages in Hannover die Paracelsus-Medaille erhalten.
Dr. med. Christiane Groß M.A. hat bei der gestrigen Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages in Hannover die Paracelsus-Medaille erhalten.

Christiane Groß begann ihr berufspolitisches Engagement im Jahr 1997, als sie erstmals auf der Liste des Marburger Bundes für die Kreisstelle Wuppertal der Ärztekammer Nordrhein kandidierte. Sie war sie bis 2024 für die Ärztekammer Nordrhein aktiv – zunächst als Mitglied im Vorstand der Kreisstelle Wuppertal und ab 2001 auch als Mitglied in der Marburger Bund-Fraktion der nordrheinischen Kammerversammlung sowie als Vorsitzende des Vorstands der Bezirksstelle Bergisch Land. 

Von 2005 bis 2015 sowie von 2017 bis 2024 war Christiane Groß zudem Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Nordrhein. Sie war ferner 17 Jahre lang Vorsitzende im Bezirk Bergisch Land des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz, sie ist dort die Ehren-Vorsitzende. 

Inhaltlich war Christiane Groß als Mitglied und Vorsitzende in diversen Vorstandsausschüssen aktiv, schwerpunktmäßig zu den Themen Psychotherapie und Psychosomatik, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten, Telematik sowie Qualitätssicherung und Krankenhausplanung.

Ab dem Jahr 2000 weitete sich ihr Engagement auf die Bundesebene aus. Als Gast beim 103. Deutschen Ärztetag in Köln verfolgte sie erstmals eine Woche lang die berufspolitischen Debatten. Ab dem Jahr 2004 war sie Abgeordnete der Ärztekammer Nordrhein bei den Deutschen Ärztetagen.

Christiane Groß hat sich in außerordentlicher Weise für gleichberechtigte Karrierewege von Ärztinnen im Gesundheitswesen eingesetzt. Aus eigenen Erfahrungen als Mutter, Medizinstudentin und Ärztin in Weiterbildung heraus hat sie sich fachlich und berufspolitisch für eine Gleichstellung von Ärztinnen im Beruf und für eine Versorgung engagiert. 

Christiane Groß stehe für eine ärztliche Haltung, die Kompetenz und Empathie, strategische Weitsicht und Mut zur Veränderung in besonderer Weise verbindet.