Rund 20.000 Ärztinnen und Ärzte haben die Möglichkeit, mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des Ärzteparlaments für die kommende Amtsperiode bis 2030 zu entscheiden. Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter beziehen unter anderem Stellung zu gesundheitspolitischen Themen, wirken an der Meinungsbildung in Politik und Gesundheitswesen mit und setzen sich für die Belange der Hamburger Ärzteschaft ein.
Diese ärztliche Selbstverwaltung ist ein besonderes Privileg der Ärzteschaft. Die Hamburger Kammerwahl ist damit gelebte Demokratie für alle Ärztinnen und Ärzte. Leider war die Wahlbeteiligung in der Vergangenheit jedoch oft enttäuschend gering, insbesondere unter den angestellten Ärztinnen und Ärzten. Die Folge: Obwohl sie knapp 80 Prozent der Ärzteschaft in Hamburg ausmachen, sind angestellt tätige Ärztinnen und Ärzte im Ärzteparlament gegenüber den Niedergelassenen deutlich unterrepräsentiert.
Die Liste 2 – Marburger Bund gibt den angestellten Ärztinnen und Ärzten in der Kammer eine starke Stimme. Das ist gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten im Gesundheitswesen besonders wichtig, etwa mit Blick auf die Krankenhaus- und Notfallreformen. Die 54 Kandidierenden spiegeln die Vielfalt der Hamburger Ärzteschaft wider: sektorenübergreifend, fachlich breit aufgestellt und über alle Karrierestufen hinweg. Sie möchten die Zukunft der Hamburger Ärzteschaft aktiv mitgestalten – mit Mut zum Besseren.
Wichtig: Der Wahlbrief muss spätestens am 14. Oktober 2026 um 24 Uhr bei der Ärztekammer Hamburg eingegangen sein. Ab Montag, dem 12. Oktober 2026, empfiehlt sich der direkte Einwurf in den Hausbriefkasten der Ärztekammer (13. bis 14. Ebene, Alstercity, Weidestr. 122 b, 22083 Hamburg).
