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11. Mai 2026
Pressemitteilung
Die Bundesregierung will bereits im kommenden Jahr rund zwölf Milliarden Euro bei den Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung einsparen. Bis 2030 soll das Einsparvolumen auf mehr als 30 Milliarden Euro steigen. Der Marburger Bund warnt vor den Folgen für die Patienten. „Einsparungen in dieser Größenordnung lassen sich ohne Einschnitte in der Versorgung nicht erzielen“, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes zum Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“.
10. Mai 2026
Pressemitteilung
Die 147. Hauptversammlung des Marburger Bundes hat sich mit großer Mehrheit für umfassende Maßnahmen gegen Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung in den Krankenhäusern ausgesprochen. Grundlage der Beschlüsse ist eine bundesweite Mitgliederbefragung des Marburger Bundes vom Februar/März dieses Jahres, an der mehr als 9.000 angestellte Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben.
10. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. „Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen („Alkoholshops“) erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen“, forderte heute die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes in Hannover.
09. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund fordert die Bundesregierung und die Bundesländer dazu auf, umfassende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Social Media zu ergreifen. Für Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 16 Jahren sollte ein allgemeines Social Media-Angebot gelten, forderte die 147. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Hannover.
09. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund warnt vor massiven Einschnitten im Gesundheitswesen durch die geplanten Reformen der Bundesregierung. In ihrem Lagebericht zum Auftakt der 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes in Hannover kritisierte die 1. Vorsitzende Susanne Johna insbesondere das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz als „Spardiktat zulasten von Patienten und Beschäftigten“.
09. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund fordert, die von den gesetzlichen Krankenkassen getragenen Gesundheitskosten von Grundsicherungsempfängern in Höhe von zwölf Milliarden Euro umgehend auszugleichen. „Staatliche Aufgaben wie versicherungsfremde Leistungen, die weit über die Ausgaben für Empfänger von Grundsicherung hinausgehen und mit ca. 60 Milliarden Euro die Krankenkassen belasten, sind aus Steuern zu finanzieren und können nicht den Beitragszahlern eines solidarischen Krankenversicherungssystems aufgebürdet werden“, heißt es in einem Beschluss der 147. Hauptversammlung in Hannover.
04. Mai 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund Niedersachsen hat in der Berufungsinstanz sein wegweisendes Urteil vom 15. Oktober 2025 (Az.: 8 Ca 249/25 Ö) erfolgreich verteidigt. Auch das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen hat in seinem Urteil vom 27. April 2026 der klagenden Ärztin aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Überstundenzuschläge für geleistete Mehrarbeit zugesprochen.
29. Apr 2026
Pressemitteilung
Der heute im Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Verschiebebahnhof zulasten der Beitragszahler und gefährdet die flächendeckende Versorgung der Patienten, kritisiert der Marburger Bund.
29. Apr 2026
Pressemitteilung
Der Marburger Bund hat am 28. April in Hannover die diesjährigen Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) aufgenommen. Die Ärztegewerkschaft verhandelt den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an den Universitätsklinika im Geltungsbereich des TV-Ärzte. Der Marburger Bund hat in dieser Tarifrunde mit der TdL lediglich die Entgelttabelle gekündigt und fordert eine lineare Erhöhung von acht Prozent mit einer Laufzeit über zwölf Monate.
29. Apr 2026
Am heutigen Dienstag traf unsere Verhandlungskommission erstmals mit den Vertretern und Vertreterinnen der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) unter der Führung der schleswig-holsteinischen Finanzministerin Silke Schneider zusammen. Dabei nutzten die Ärztinnen und Ärzte unserer Verhandlungskommission die Gelegenheit, in eindrücklichen Statements die Realität ihrer ärztlichen Lebenswirklichkeit zu schildern und die Erwartungen der Ärzteschaft klar zu artikulieren.